Im Hinblick auf die kommende Veröffentlichung meines Google+ Buchs habe ich kürzlich begonnen, eine kleine Grundlagen-Serie zum Thema Google+ zu schreiben. Hier in Teil 2 geht es um das Thema Beiträge: Wie postet man, was kann man den Beiträgen alles hinzufügen und wie trifft man weitere Einstellungen dafür?

Beiträge veröffentlichen

Wie schon in Teil 1 dieser Serie besprochen, posten Sie in Google+ immer in Ihre eigene Präsenz, egal von wo aus Sie das tun. Auf der Startseite sehen Sie dafür oben ein Eingabefeld, auf allen anderen Seiten öffnen Sie es über den Mitteilen-Button oben rechts:

In das Feld Was gibt’s Neues? tragen Sie Ihren Beitragstext ein. Über die Symbole darunter können Sie…

  • Fotos anhängen (einzeln hochladen oder Album erstellen)
  • ein Video anhängen (hochladen, aus YoutTube oder direkt über Webcam aufnehmen)
  • einen Link anhängen

Im Feld +Namen, Kreise oder E-Mail-Adressen hinzufügen definieren Sie, für wen dieser Beitrag sichtbar sein soll.

Achtung: Anders als auf Facebook kann der Beitrag danach auch an andere, die Sie nicht in die Sichtbarkeitsdefinition eingeschlossen hatten, weitergesagt werden! Es sei denn, Sie deaktivieren das Teilen komplett.

Verlinkt jemand in einem Kommentar mit +Name jemanden, den Sie nicht in die Sichtbarkeit eingeschlossen hatten, so wird der Beitrag uach für denjenigen sichtbar. Es sei denn, Sie deaktivieren das Kommentieren komplett.

Über den Pfeil im Sichtbarkeitsfeld rechts können Sie das Teilen (Weitersagen) des Artikels deaktivieren und auch Kommentare deaktivieren:

(Das kann später auch im veröffentlichten Beitrag über den Pfeil oben rechts über dem Beitrag so eingestellt bzw. rückgängig gemacht werden.)

Der grüne Teilen-Button dient dann dem Veröffentlichen des Beitrags.

Linkanhänge bearbeiten

Bevor Sie einen Beitrag, an den Sie einen Link angehängt haben, veröffentlichen, können Sie den Linkanhang noch bearbeiten:

Sobald Sie den unveröffentlichten Linkanhang mit der Maus überfahren, können Sie…

  • über die Pfeile im Bild oben links das Vorschaubild wählen (sofern auf der verlinkten page mehrere Bilder zur Verfügung stehen)
  • über das Kreut oben rechts im Bild das Vorschaubild entfernen
  • über Beschreibung entfernen den Beschreibungstext entfernen (ihn zu verändern wie auf Facebook ist nicht möglich)
  • über das Kreuz oben rechts im Anhang den ganzen Anhang löschen

Nach dem Veröffentlichen des Beitrags ist dieses Bearbeiten nicht mehr möglich.

Jemanden in Google+ ansprechen

Da Sie wie schon erwähnt nur in Ihr eigenes Profil posten können und nicht in das von anderen Personen, müssen Sie das Ansprechen von Personen über das Verlinken +Name erledigen. Wie das geht, habe ich hier bereits erklärt: http://blog.schwindt-pr.com/2012/02/20/andere-auf-googleplus-kontaktieren/

Weitere Artikel zum Thema Grundlagen von Google+ folgen. Lassen Sie mich wissen, wenn Sie konkrete Fragen haben!

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Im Hinblick auf die kommende Veröffentlichung meines Google+ Buchs haben mich die Fans mehrfach gebeten, auch hier schon mal einige Hinweise für Anfänger zu veröffentlichen. Dem komme ich natürlich gern nach.

Die Sache mit den Kreisen

Zum Thema Kreise habe ich hier bereits ausführlich gebloggt: http://blog.schwindt-pr.com/2012/04/21/googleplus-circles-kreise/

Hier sei nur zusammenfassend erwähnt, dass Sie in Google+ jedes Profil und jede Seite, dem/der Sie folgen, einem Kreis zuordnen müssen. Kreise dienen der Strukturierung Ihrer Vernetzungen in Google+ (wie die Listen in Facebook).

Startseite von Google+

Wie in Facebook ist das erste, was Sie nach dem Einloggen in Google+ sehen, Ihre Startseite:

 

Dort laufen Kopien der Beiträge all Ihrer Vernetzungen in einem sogenannten Stream (Nachrichtenstrom) zusammen. Diesen Stream können Sie nach den Kreisen, in die Sie ihre Vernetzungen eingeordnet haben, filtern. Über dem Stream befindet sich ein Eingabefeld, mit dem Sie eigene Beiträge veröffentlichen können.

Beiträge veröffentlichen und mit anderen interagieren

Beiträge, die Sie veröffentlichen, werden in Ihr Profil gepostet – egal von wo aus sie das machen. Auf der Startseite sehen Sie dann – so wie Sie das schon von Facebook kennen – nur die Kopie dazu.

Beiträge in den Profilen oder auf Seiten von anderen zu veröffentlichen, so wie Sie das von Facebook kennen, ist nicht möglich. In Google+ läuft das eher so wie bei Twitter. Sie posten ins eigene Profil und diejenigen, die einem folgen – in Google+:  diejenigen, die Sie eingekreist haben – und für die der Beitrag sichtbar gemacht wurde, sehen diesen Beitrag dann in ihrem Stream. (Zum Thema Sichtbarkeit werde ich einen eigenen Artikel schreiben.)

Die Beiträge von anderen, die Sie in Ihrem Stream oder auf deren Profilen/Seiten sehen, können Sie…

  • Plussen (+1 vergeben, entspricht dem Liken auf Facebook)
  • Weitersagen (über das Pfeilsymbol mit anderen teilen, das Posting landet in Ihrem Profil)
  • Kommentieren (im Formularfeld unter dem Beitrag)

Ihr Google+ Profil

Die Präsenz die Sie als Person in Google+ repräsentiert, ist Ihr Profil und gehört fest zu Ihrem Konto. sie erreichen Ihr Profil am einfachsten über den gleichnamigen Menüpunkt in der linken Spalte:

In Ihrem Profil sowie an allen anderen Orten außerhalb Ihrer Startseite sehen Sie oben kein Eingabefeld, sondern müssen es erst über den Button Mitteilen oben rechts öffnen. Gepostet wird dann – wie auch über das Eingabefeld auf der Startseite – in Ihr Profil.

Was andere mit Ihren Beiträgen machen können und wie Sie einstellen, wer das überhaupt darf, erkläre ich im nächsten Artikel

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Im vorherigen Artikel habe ich ja bereits beschrieben, welche Möglichkeiten es gibt, Anwendungen zu Facebook-Seiten hinzuzufügen. Dabei wurde schon angesprochen, dass sich die Optionen hierfür je nach Art des Kontos unterscheiden. Darauf möchte ich hier nochmal genauer eingehen.

Welche Konto-Arten gibt es?

Das Konto ist der Verwaltungshintergrund Ihrer Facebook-Präsenz(en). Auf Facebook gibt es zwei Arten von Konten:

  1. Persönliches Konto
  2. Unternehmenskonto

Leider zeigt Facebook auf der Registrierungsseite nicht den Unterschied. Nur wer weiß, worum es geht, kann ihn erkennen. Daher hier zur Verdeutlichung:

Ein Persönliches Konto enthält automatisch ein Profil. Dieses Profil gehört fest zum Konto, kann also nicht gesondert daraus gelöscht werden. Das Profil repräsentiert die Person, die sich da registriert. Jede Person darf nur ein Profil haben. Wer über sein Profil hinaus, auch eine Seite von diesem Konto aus erstellen möchte, muss das (im eingeloggten Zustand!) über http://www.facebook.com/pages/create.php tun.

Ein Unternehmenskonto enthält kein Profil, sondern dient einzig und allein dem direkten Erstellen einer oder mehrerer Seiten. Diese unterliegen jedoch einigen Funktionseinschränkungen, darunter:

  • Seite wird nicht in der Facebooksuche gelistet
  • Erstellen einer vanity URL (Namensadresse) nicht möglich
  • Seite mit anderen Seiten vernetzen nicht möglich
  • Freunde einalden (mangels Profil) nicht möglich
  • Hinzufügen von Apps über die facebookeigenen hinaus nicht möglich

Facebook-Seiten: Hinzufügen von Apps mit Persönlichem Konto und mit Unternehmenskonto

Leider erfahren viele Seitenersteller von diesen Unterschieden erst, wenn sie bereits ein Unternehmenskonto erstellt haben. Dem Unternehmenskonto ein Profil hinzuzufügen, scheint seit der Umstellnug auf Chronik nicht mehr möglich zu sein. Statt dessen bleibt nur noch folgende umständliche Variante:

  • mit dem Profil eines zweiten, persönlichen, Kontos Fan werden
  • vom Unternehmenskonto aus, dieses Profil zum Admin machen
  • vom zweiten Konto aus Unternehmenskonto als Admin entfernen

oder die Seite völlig neu von einem persönlichen Konto aus zu erstellen und die alte Seite und das Unternehmenskonto dazu löschen…

Auf Google+ können Sie solche Probleme übrigens gar nicht  erst kriegen. Dort gibt es nur eine Sorte Konto. Eine Seite kann dort nur der erstellen, der auch schon ein Profil hat.

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Gerade Facebook-Anfänger haben oft Probleme zu verstehen, wie man auf Facebook-Seiten weitere Unterseiten (sog, Reiter oder englisch Tabs) hinzufügen kann. Daher hier eine kurze Zusammenfassung:

Es gibt folgende Möglichkeiten, Reiter zu Seiten hinzuzufügen:

1. Facebookeigene Apps

a) Fotos, Video, Notizen, Veranstaltungen unter Administrationsbereich > Verwalten > Seite bearbeiten > Anwendungen

b) die Twitter-App von Facebook, zum Crossposten der Facebok-Beiträge nach Twitter:

2. Bestehende Apps von anderen (Verzeichnis siehe z.B. applosive.de)

3. Eigene Apps, z.B. zum Einbinden eigener Inhalte per iframe (siehe meine Anleitung als pdf oder auf Scribd)

2. und 3. sind nur möglich, wenn die Seite über ein persönliches Konto (also eines mit persönlichem Profil darin) verwaltet wird. Von einem Unternehmenskonto (ohne Profil) aus, geht das nicht.

1. ist immer möglich.

Um Apps zu einer Seite hinzuzufügen, muss man als Person eingeloggt sein (nicht als Seite), es sei denn, man hat die Sicherheitssperre aktiviert.

Wie man die Reihenfolge der Tab-Vorschauen auf der Seite ändert, können Sie hier nachlesen.

Zum Unterschied zwischen persönlichem Konto und Unternehmenskonto bitte hier weiterlesen…

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Viele Nutzer sind mit der Flut an Informationen, die in Ihrem Startseiten-Newsfeed auf sie einströmt, überfordert. Das liegt aber oft auch daran, dass sie nicht wissen, wie man richtig filtert. Vielen ist auch das Feed-Prinzip generell nicht geläufig und so verstehen sie nicht, dass alles, was da auf der Startseite reinkommt, von ihnen bestellt wurde und auch wieder abbestellt werden kann. Darum hier ein paar Erklärungen zum Filtern:

Einstellungen pro Liste

Zum einen gibt es dafür natürlich die Freundes- und Interessenlisten, mit denen man seine Vernetzungen und interessante Personen und Seiten nach Themen gliedert. Die Nachrichtenströme dieser Listen kann man dann auf der Startseite links gezielt abrufen.

Wenn Sie so eine Liste aufrufen, sehen Sie rechts oben den Button Liste verwalten und im Menü, das beim Anklicken des Button erscheint, folgende Links:

1. Meldungsarten auswählen:

Darüber gelangen Sie zu einer Auswahl der verschiedenen Möglichkeiten, zu welchen Aktivitäten der Mitglieder dieser Liste Sie Meldungen im Newsstream sehen wollen (ggf. nochmal Button anklicken):

  • Statusmeldungen
  • Fotos
  • Spiele
  • Kommentare und “Gefällt mir”-Angaben
  • Musik und Videos
  • Andere Aktivitäten

Sie können bei jeder Meldungsart das Häkchen setzen oder rausnehmen und das Ganze auch wieder jederzeit ändern.

2. Benachrichtigungseinstellungen (nur in Interessenlisten):

Bei Interessenlisten haben Sie außerdem die Möglichkeit, zu definieren, über wessen Aktivitäten im Zusammenhang mit all Ihren Listen (!) Sie überhaupt informiert werden wollen:

Wie gesagt: diese Einstellung gilt für ALLE Ihre Listen!

Einstellungen pro Person

Wenn Sie noch detailliertere Einstellnugen vornehmen wollen, können Sie das auch pro Person tun. das gilt sowohl für Freunde als auch für Personen, die Sie nur abonniert haben:

Dazu brauchen Sie im Newsfeed nur den Namen der betreffenden Person und dann den erscheinenden Freunde-Button mit der Maus zu überfahren – oder Sie gehen ins Profil der betreffenden Person und fahren dort mit der Maus auf den Freunde-Button. Dadurch erscheint ein Menü, über das man folgende Einstellungen vornehmen kann:

  • Zu den Listen hinzufügen: Zuordnung der Person zu einer Liste/Listen ändern
  • In den Neuigkeiten anzeigen: soll zu dieser Person überhaupt etwas im Newsfeed erscheinen?
  • Einstellungen: Definieren, WAS von dieser Person im Newsfeed erscheinen soll
  • Als FreundIn entfernen

Uns interessiert hier nur der Punkt Einstellungen. Darüber gelangen Sie zu einem detaillierteren Menü mit Optionen zu

  • Wie viele Aktalisierungen? (Alle, Die meisten, Nur wichtige)
  • Welche Arten von Aktualisierungen? mit den schon bekannten Wahlmöglichkeiten von Statusmeldungen bis Andere Aktivitäten plus Lebensereignisse,  die Sie per Häkchen an- oder abwählen können:

Sie sind also keineswegs dazu gezwungen, unerwünschte Meldungen weiter in den Newsfeed zu bekommen. Sie können ganz detailliert selbst bestimmen, was Sie sehen möchten und was nicht.

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In den vergangene Tagen bekam ich mehrere Anfragen von Facebooknutzern, die Bilder in der Chronik von Freunden gepostet hatten und folgendes zu sehen bekamen.

Die Bilder wurden mit einer blauen Ecke mit Schloss unten rechts und die Postings mit Streifen oben und unten angezeigt. Aber kein Nutzer konnte sich erklären, wieso…

Das Schloss steht für gewöhnlich für die Sichtbarkeitseinstellung Nur ich. Aber normalerweise wird es oben im Posting oder darunter aber nicht innerhalb des Bildanhangs angezeigt. Rückfragen an die Nutzer, die diese Bildanzeige beobachtet hatten, führten leider nicht weiter…

Also habe ich es heute selbst getestet: Ich habe ein Foto im Profil einer Freundin gepostet und folgendes Ergebnis bekommen:

Das Sichtbarkeitsicon zeigt hier Freunde an. Dann habe ich die Freundin gebeten, zu Testzwecken die Sichtbarkeit von Beiträgen anderer in Ihrer Chronik auf Nur ich zu setzen (Privatsphäre-Einstellungen > Chronik und Markierungen > Wer kann sehen, was andere in deiner Chronik posten?). Beim erneuten Posten meines Fotos habe ich dann folgendes Ergebnis bekommen:

Das Sichtbarkeitsicon des Postings steht hier auf Benutzerdefiniert, im Bildanhang selbst erscheint außerdem Nur ich und drumherum die Streifen. Das ist für die Nutzer natürlich verwirrend, da sie nicht wissen, woher die Streifen kommen… Denn sie können ja die Sichtbarkeiteinstellung des Freundes vorher nicht sehen.

Also falls Sie künftig so etwas sehen, bedeutet es lediglich, dass ein Bild nur für Sie und den Empfänger sichtbar ist, weil derjeinge die Sichtbarkeit von Beiträgen anderer auf Nur ich gesetzt hat.

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Ein Argument, das ich immer wieder höre, wenn jemand die Vorzüge von Google+ beschreibt, ist das der Einführung von Kreisen (Circles).

Dabei ist das Prinzip der Kreise überhaupt nichts Neues. In Diaspora gab es das schon genauso und in Facebook heißt das Äquivalent dazu nur anders: Listen. Und die gab es ebenfalls schon vor Google+, auch wenn sie nur von einem Bruchteil der Nutzer verwendet wurden.

Was Google+ allerdings besser macht als die anderen, ist das zwingende Verwenden von Kreisen pro Vernetzung (und wenn es nur der Nur folgen-Kreis ist). Damit MUSS man seine Kontakte organisieren und das hilft bei vielen Dingen, zum Beispiel:

  • Targeting
  • generelle Privatsphäre-Einstellungen
  • Chatsichtbarkeit
  • Hangoutorganisation

Aber wenn mir dann jemand sagt, dass man in Google+die Sichtbarkeit seiner Beiträge nach Kreisen einschränken kann, dann muss ich diesen Zahn doch mal ziehen: Sie können zwar beim Posten die Sichtbarkeit einschränken…

… aber wenn Sie den Beitrag nicht gleichzeitig sperren (Erneutes Teilen deaktivieren)…

… dann kann der Beitrag jederzeit aus dieser ursprünglichen Sichtbarkeitseinschränkung hinaus weitergesagt werden. Sie werden dabei nur kurz darauf hingewiesen, dass Sie “umsichtig” sein sollen:

Sie können also einen nicht gesperrten eingeschränkt sichtbaren Beitrag jederzeit aus seiner ursprünglichen Sichtbarkeit hinaus weitersagen. Einziges Limit: Öffentlich geht nicht. Aber bis zu Erweiterte Kreise ist alles möglich.

Den ursprünglichen Beitrag selbst über die vom Absender getroffene Einschränkung hinaus sichtbar zu machen, ist ebenfalls möglich. Dazu brauchen Sie nur Personen oder Seiten in Kommentaren mit +Name zu verlinken. Damit werden die Verlinkten über den Beitrag benachrichtigt und können mitdiksutieren. Egal, ob der Beitrag ursprünglich für sie sichtbar war oder nicht. Und das bleibt uach bestehen, wenn die Verlinkung oder der Kommentar wieder gelöscht wird.

Einzige Möglichkeit, das zu umgehen, wäre das Sperren von Kommentaren:

Dann kann aber auch keiner von denen, für die der Beitrag sichtbar sein soll, etwas dazu sagen.

Um also zu erreichen, dass ein Beitrag auf jeden Fall innerhalb der ursprünglich getroffenen Sichtbarkeit bleibt, müsste man jegliche Interaktion bis auf das Plussen unterbinden. Und das wäre ja wohl kontraproduktiv…

Ich poste daher in Google+ vorwiegend öffentlich und nutze die Plattform so wie sie gedacht ist: als Futter für die Suchmaschine Google. Wenn ich an einen bestimten Kreis poste, dann geht es mir dabei um das Targeting (wen interessiert der Beitrag?), nicht um die Sichtbarkeit.

Möchte ich Beiträge nur innerhalb bestimmter Einschränkungen verbreiten, nutze ich persönlich dafür lieber Facebook. Denn dort bleibt ein Beitrag, der nur für Liste A sichtbar gemacht wurde, auch genau da (in manchen Fällen muss man noch die Freunde von Freunden ein- oder ausschließen, z.B. beim Fototagging). Mit der Einführung der Smartlists und Interessenlisten hat Facebook inzwischen auch seinen Nutzern die Listen nähergebracht. Nur ist dort die Nutzung nicht verpflichtend.

Zusammenfassung

Mit Mythen aufräumen:

  • Google+ hat die Kreise nicht erfunden
  • Sichtbarkeit für Kreis/e verhindert nicht das Weitersagen über diese Einschränkung hinaus

Vorteile von Google+:

  • Vernetzungen müssen in Kreise organisiert werden (hilft bei generellen Privatsphäre-Einstellungen, Chatsichtbarkeit, Hangoutorganisation…)
  • mit Kreisen kann ich bestimmte Personengruppen ansprechen (targeting)
  • gezieltes Befüttern der Suchmaschine Google

Mehr dazu:

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Eine Frage, die immer wieder an mich herangetragen wird, lautet: sollte ich als Mitarbeiter, der die Facebookseite meines Unternehmens betreiben soll, ein zweites “Fake-Profil” dafür anlegen? Als Begründung wird oft angeführt, man wolle nicht mit der Seite in Verbindung gebracht werden und Geschäftliches und Privates sauber trennen.

Teil zwei der Begründung ist verständlich und wird von mir auch so praktiziert. Teil eins ist ganz schlecht… Ein Mitarbeiter ist IMMER Botschafter seines Unternehmens, das war auch schon vor Facebook und vor dem Internet so. In Zeiten des Social Web tritt dies nur noch deutlicher hervor. Aus diesem Grund sollten Unternehmen sich auch professionell mit dem Thema auseinandersetzen und ihren Mitarbeitern entsprechende Richtlinien (sog. Social Media Guidelines) an die Hand geben.

Aber zurück zum Problem: Fake-Account oder nicht?

Facebooks Antwort ist eindeutig: Das ist nicht erlaubt und wird mit Sperrung bestraft!

Meine Antwort: Wozu um Himmels Willen? Begründung:

1. Adminprofile sind von Seiten aus nicht zu erkennen. Das heißt: in den Standardeinstellungen können Fans nicht sehen, wer Admin einer Seite ist. Erst wenn sich derjenige als Seiteninhaber dezidiert sichtbar macht, wird sein Profil für alle ersichtlich mit der betreffenden Seite verknüpft.

2. Adminrechte können jederzeit  neu vergeben werden. Wenn jemand nicht mehr Admin der Seite sein möchte/darf (z.B. weil er das Unternehmen verlässt), dann kann er jemand anderen mit dessen Profil zum Admin machen und derjenige kann danach den alten Admin als solchen entfernen.

3. Nutzen Sie Listen. Wer bestimmte Teile seines Profils nicht für andere sichtbar machen will, kann dies über Listen und Privatsphäre-Einstellungen wunderbar regeln. Facebook hat mit den Smartlists sogar schon die voreingestellte Liste “Eingeschränkt” zur Verfügung gestellt, in die man die betreffenden Kontakte bloß noch einzusortieren braucht. Diese sehen dann nur noch die öffentlich sichtbar gemachten Bereiche/Beiträge eines Profils. Oder man macht sich ein bisschen eigene Arbeit und erstellt eigene Listen, um mit denen die Sichtbarkeitseinstellungen zu definieren.

4. Ein zusätzlicher Account – wenn er denn erlaubt wäre – würde nur unnötig Arbeit verursachen (einloggen, ausloggen, zweite Mailadresse checken wegen Benachrichtigungen etc.). Und verlassen Sie sich nicht darauf, dass Sie schlauer sind als Facebook und das System austricksen können, nur weil sie einen kennen oder von einem gehört haben, der bislang (!) damit durchgekommen ist. Sollte die Sache entdeckt werden, wird das dazugehörige Konto gesperrt und somit der Zugang zur Unternehmensseite. Und das findet der Chef bestimmt nicht komisch.

5. Wo ist das wirkliche Problem? Wenn ein Mitarbeiter solche Probleme damit hat, mit seinem Unternehmen in Verbindung gebracht zu werden, dann sollten sich beide Seiten mal fragen, ob sie nicht tiefgreifendere Probleme haben als Facebook! Wie schon zu Anfang gesagt: ein Mitarbeiter war schon immer Botschafter seines Unternehmens, auch schon vor den Zeiten des Social Web.

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Ich werde immer wieder gefragt, wo denn die Spielemeldungen zu finden sind. Darauf gibt es zwei Antworten:

  1. In Ihrem Profil im Aktivitätenkasten:

    Selbst wenn Sie es dort verbergen, sollten Ihre Freunde die Meldungen trotzdem wie folgt  finden können (und Sie die von Ihren Freunden):
  2. Im dazugehörigen eigenen Feed unter Anwendungen und Spiele auf der Startseite:


Wenn beides nicht klappt, sollten Sie die passende Seite (unter Seiten, nicht unter Anwendung!) zum Spiel über das Suchfeld oben im blauen Balken suchen und dort die Entwickler des Spiels ansprechen:

 

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Es gibt zahlreiche Helfer-Tools, mit denen man seine Social-Media-Präsenzen zentral verwalten kann. Das spart zwar Zeit, kann aber gerade in Facebook entscheidende Nachteile haben:

Anwendungs-Posting ohne und manuelles Posting mit Teilen-Link darunter

Bei manuell gepostete Beiträgen wird neben Gefällt mir und Kommentieren immer den Teilen-Link zum Weitersagen eingeblendet. Bei Postings aus manchen Anwendungen (wie hier Mr.Reader) fehlt der aber!

Damit wird Weitersagen nur noch per manueller Kopie der URL möglich. Derjenige von dem etwas geteilt wird, wird dabei nicht automatisch genannt – es sei denn, jemand macht sich die Mühe, das per Hand dazu zu schreiben. Aber selbst dann ist Verlinken der Quelle nicht immer möglich, z.B. wenn eine Seite etwas von einer Person teilt.

Wird Teilen jedich angezeigt und genutzt, wird beim Weitersager automatisch ein Link produziert, der auf die Quelle hinweist:

Außerdem wird unter dem Ursprungsbeitrag gezeigt, dass und wie oft er geteilt wurde und  – wenn man diese Angabe anklickt – auch von wem und ob es von dort aus wieder weitergesagt wurde:

 

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