Ich möchte kein Chatbot werden – schwindt-pr verabschiedet sich

Aufgrund persönlicher und gesundheitlicher Gründe habe ich beschlossen, mit schwindt-pr aufzuhören. BÄMM, jetzt ist es raus!

Zuerst dachte ich, ich könnte mich nur einfach wieder neu erfinden, wie ich das in den vorangegangenen über 14 Jahren schon mehrfach getan hatte. Das hat aber nicht funktioniert und so wurde ich zusehends unglücklicher mit der Situation. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme und persönliche Krisen. Ich musste zwar mit schwindt-pr nie meinen Lebensunterhalt bestreiten, sondern wollte Menschen helfen, aber das hat mich mehr und mehr aufgefressen.

Ein Kollege sagte kürzlich „Annette, Du mutierst zum Chatbot. Das sind immer dieselben Fragen und Du gibst jedesmal wieder in kürzester Zeit geduldig dieselben Antworten.“ Um als Chatbot zu enden, bin ich aber nicht angetreten. Und auch nicht um Marketing oder Werbung zu machen. Mein Thema ist Komunikation, ich möchte schreiben und Gespräche führen. Aber das, was da inzwischen in Social Media abgeht, ist nicht meins. Also höre ich auf.

Was ich künftig mache

Eigentlich ist ohnehin längst Annette Schwindt die Marke, da sich die Follower meiner verschiedenen Projekte immer mehr vermischt haben. Vielen war die Unterscheidung schwindt-pr und Annette sowieso nie klar. Also räume ich jetzt entsprechend auf:

Ich werde die Artikel von schwindt-pr.com, die ich für behaltenswert befinde, sukzessive auf meine neue Website in die dortige Rubrik „Digitales“ umziehen und die alten URLs dorthin umleiten. Dasselbe mache ich mit meiner privaten Website (Rubrik „Persönliches“) und meiner Kunst-Website (Rubrik „Kulturelles“). Die alten Websites bleiben dann noch für eine gewisse Zeit als Archiv online, allerdings ohne Kommentarfunktion, bis sie später komplett gelöscht werden. Das Ganze kann natürlich nur schrittweise passieren, daher bitte ich da zunächst um etwas Geduld!

Auf der neuen Website annetteschwindt.de  wird dann aber auch neu gebloggt. So habe ich z.B. für die Rubrik Bloggespräche, die ich von schwindt-pr übernehmen werde, schon tolle neue Gesprächspartner. Auch #webseidank werde ich übernehmen und dort gern auch noch neue Interviews veröffentlichen. Aus den Grundlagenartikeln möchte ich pdfs für den ebenfalls bleibenden Downloadbereich machen. Aber ich werde keine weiteren Artikel über neue Funktionen und auch nicht mehr hauptsächlich über Facebook schreiben.

Sobald ich die alten Artikel umgezogen habe, werde ich auf der neuen Website auch wieder Abonnier-Möglichkeiten einrichten. Das dann sowohl gesamt als auch pro Rubrik.

Und in Social Media? Bisher habe ich viele Präsenzen doppelt geführt. Einmal für Annette und einmal für schwindt-pr. Letztere werden in Kürze mit Vorwarnung  und nach einer Deadline gelöscht. Wer mir weiter folgen möchte, sollte bitte zu folgenden Präsenzen von Annette Schwindt wechseln:

Neue Ansprechpartner

Wer nun denkt: Ach ist ja prima, dann schicke ich ihr meine Fragen halt an die anderen Adressen – STOP! Das Erklärbärentum soll jetzt nicht wieder von vorn anfangen! Wer Fragen zu Facebook und Co. hat, der möge die künftig bitte bei folgenden Kollegen oder anderen darauf spezialisierten Leuten stellen:

Ich selbst kann und werde solche Anfragen nicht mehr bearbeiten. Bitte schicken Sie mir also auch keine an mein persönliches Profil. Danke.

Bitte bedenken Sie: Ich hab mich lange mit dieser Entscheidung herumgeplagt, weil ich meine Follower nicht im Stich lassen wollte… Aber letztendlich geht es hier um meine Gesundheit und mein Leben. Wer das nicht versteht, dem kann ich auch nicht helfen. Ich kann es nicht jedem recht machen.

Vielen Dank an alle, die mich in meiner Zeit als schwindt-pr begleitet haben. Danke an die Kunden, die Follower, Journalisten, Kollegen und Freunde! Ich gehe nicht verloren. 😉

Das neue RebelMouse – Erst mal nur was für die Großen?

RebelMouse

Als ich die Ankündigung von RebelMouse bekam, dass sie ihren kostenlosen Service zum 1. Sepember 2016 einstellen und statt dessen nur noch drei Bezahlprodukte anbieten werden, fand ich das – wie einige andere – nicht lustig. Ich hatte über längere Zeit meine Social-Media-Beiträge über eine RebelMouse-Seite aggregiert und diese auf meiner Website als kleinen Newsroom eingebettet. Über dieselbe Funktion hatte ich auch einem iBook zu einer besonderen interaktiven Seite verholfen. Da ich mit den Gründern von RebelMouse seit Anfang ihres Unternehmens in Kontakt stehe und sie auch schon zweimal hier interviewt habe (2012, 2014), bat ich nun also wieder um ein Gespräch, das in englischer Sprache unter http://www.schwindt-pr.com/2016/09/14/rebelmouse-megan-berry/ nachgelesen werden kann. Da viele meine Leser nicht so gut Englisch verstehen, oder einfach nicht so genau in der technischen Materie drin stecken, fasse ich hier das Wichtigste nochmal auf Deutsch zusammen und ziehe ein erstes Fazit:

Wie sich RebelMouse entwickelt hat

Für das Interview habe ich die bisherige Entwicklung in drei Grafiken visualisiert:

  1. RebelMouse in der Anfangsversion als Aggregator für Social Media, wobei die RebelMouse-Seite auch in die eigene Website eingebettet werden konnte:
    REbelMouse aggregating Posts from Social Media to an embeddable page
  2. RebelMouse in der erweiterten Version, mit Editor im Backend und der Option für verschiedene Tabs auf der RebelMouse-Seite, alles weiterhin auf der eigenen Website einbettbar:
    RebelMouse aggregating Social Media posts to an embeddable page plus editor and tabs
  3. RebelMouse als share-optimiertes Content Management System (gab es zunächst auch parallel zu dem oben):
    RebelMouse as CMS with sharing to Social Media

Das Ganze hat sich also weg vom Aggregieren hin zum Publizieren entwickelt.

Welche Modelle es jetzt gibt

Die drei neuen Bezahlprodukte sind:

rebelmouse_sharing

  1. Rebel Discovery: Ein Tool, das Influencer (derzeit auf Facebook und Twitter, weitere Plattformen kommen) anhand Schlagworten und früherem Sharing identifiziert. Diese soll man dann per Mail oder Privatnachricht auf der jeweiligen Plattform kontaktieren und um Sharing des entsprechenden Beitrags bitten – ein System, das ich in Deutschland für derzeit nicht umsetzbar halte. Für die geteilten Beiträge gibt es dann in RebelMouse Statistiken, so dass man sehen kann, wer wie reagiert hat und ob es sich lohnt, mit demjenigen weiterzuarbeiten.
  2. Rebel Runner: Das RebelMouse Distributed Content Management System, cloudbasiert und von allen Seiten Sharing-optimiert, d.h. es hat all das, was man sich z.B. bei WordPress dazu installieren oder coden muss, schon eingebaut. Dazu gehört die Anbindung an Instant Articles, Google AMP, Twitter Cards, Sharepotimierung (Bildgrößen, Überschriften etc. – und das in einem selbstlernenden System), responsive Sharebuttons (wer von Pinterest kommt, bekommt den Button zuerst angezeigt usw.) und optimale Voraussetzungen fürs Einbetten von Social Media Content. Die Website kann per Drag&Drop zusammengebaut werden. Rebel Disocovery ist inklusive.
  3. Rebel Roar: Die Premium-Variante von RebelRunner, ebenfalls mit RebelDiscovery inklusive.

Was kostet das?

Zur Preisfrage hieß es, dass RebelMouse sich nun auf Unternehmen konzentriere und da sei es üblich, dass keine Preise gelistet werden, weil es viele verschiedene Einzeloptionen gibt, die der Kunde haben möchte, und  die könne man nciht alle einzeln beziffern. Es werde aber später vielleicht feste Optionen geben, für die man dann auch Preise auf die Website schreiben kann. Aber soweit sei man eben noch nicht.

Warum das Umdenken?

Das Nutzerverhalten im Web verändert sich stetig, und in den USA mag man da auch schon um einiges weiter sein als hierzulande. Fakt ist, dass bei denen, die auch einen regelmäßig aktualisierten Newsbereich mit einzeln weitersagbaren Beiträgen (Blog) haben, die Startseite der Website als Einstiegsseite ausgedient hat. Daran ändert auch ein Magazinlayout auf der Startseite nichts. Denn die Einstiegsseite und das, was über Sharing weitergesagt wird, ist in der Regel ein einzelner Beitrag. Und dieser wechselt je nach gerade aktuellem Thema und muss jeweils fürs Sharing optimiert werden.

Ob und von wem ein Beitrag geteilt wird, unterliegt laut Megan Berry aber bisher der „post and pray“-Mentalität. Das heißt: Man veröffentlicht einen Beitrag, teilt ihn in die eigenen Präsenzen und hofft, dass er Resonanz bekommt. Hier soll das Discovery Tool ansetzen. Ob das hierzulande funktioniert, wage ich derzeit zu bezweifeln…

Das zweite Argument lautet, dass man normalerweise viel Aufwand, Zeit und Kosten investieren muss, um eine Website zu bekommen, die das alles kann, was eine mit RebelMouse von Anfang an kann. Beispiel WordPress: Man muss das CMS auf seinem Webspace installieren, ein geeignetes Theme finden und anpassen oder selbst entwickeln, passende Plugins finden und/oder selbst entwickeln, um all die o.g. zusätzlichen Funktionen hinsichtlich des Sharings hinzuzufügen und das Ganze ständig selbst update halten. Nachteil: Ich gebe die Kontrolle ab und bin ganz von RebelMouse abhängig. Vorteil: Ich habe deutlich weniger Arbeit und es geht schneller.

Wer nutzt das schon?

Mein Fazit

Es ist schade, aber verständlich, dass RebelMouse sich auf sein Content Management System und den neuen Dreh mit dem Influencer Relationship Management konzentrieren möchte. Aus rein technischer Sicht klingt das alles spannend. Aber ob das mit deutschem Datenschutzrecht und deutschen Nutzergewohnheiten kompatibel ist, weiß ich nicht. So oder so ist das im Moment nur was für große News-Seiten, bei denen der Traffic hauptsächlich übers Sharing reinkommt und nicht direkt oder über Suchmaschine. Bleibt abzuwarten, wie sich RebelMouse weiter entwickelt. Wir sprechen uns dann spätestens 2018 wieder. 😉

 

Why the new RebelMouse? – A conversation with Megan Berry

RebelMouse

I’ve been watching the progress of RebelMouse since its beginning and it has become a kind of tradition for me to talk to its founders every two years in order to discuss the changes the platform has made since the last time we spoke. So when RebelMouse announced they’d shut down the free version of their product it was time for me to get another interview. This time, Megan Berry has answered my questions. 
(Eine deutsche Zusammenfassung können Sie unter http://www.schwindt-pr.com/2016/09/14/das-neue-rebelmouse/ nachlesen.)

Annette SchwindtIn its first version Rebelmouse could be used as an aggregator for postings coming from social media or RSS. The Rebelmouse page was customizable and could be embedded on a website. In addition to that, one could publish posts directly on the Rebelmouse page and distribute them to social media from there. This part has evolved to become an own kind of CMS to run a whole domain or subdomain.

When I interviewed Paul for the first time in 2012 he said that those „embeds will always be free“. But recently you’ve announced that the free version will be shut down in September 2016. So all those who have been using Rebelmouse as a social media newsroom on just one page of their website won’t be able to do that anymore. Instead you encourage them to get one of the following three new paid versions:

  1. Rebel Discovery
  2. Rebel Runner
  3. Rebel Roar

The three new RebelMouse products

As far as I understand, Rebel Runner is the above said CMS that is pre-wired for sharing on social media. And if I get it right, then Rebel Roar is a kind of premium version of that. But Rebel Discovery is explained as something to plug in to my existing CMS. What exactly does that mean and how does it work?

Megan BerryHey Annette, great to hear from you! Honestly it was a very hard decision for us to shut down the free product. These were our early users (like you 🙂 ) who believed in us before anyone else and as you mentioned, in 2012 we didn’t foresee that we would ever remove our free offering. But startups have to evolve to survive and as the company grew and we continued on our mission we realized the biggest opportunity and market fit for us was with enterprise companies who wanted a partner who could really provide power tools that helped them do well on the social web. As a startup focus is incredibly important for us and we realized that we couldn’t keep up the free product to a quality level while focusing on our core enterprise products.

Our core product is what we call a Distributed CMS (or DCMS for short).  It’s what’s driving sites like thedodo.com, hub.united.com and seeker.com (a Discovery Networks site).  That would be a replacement for solutions like WordPress VIP or Drupal.

Built into the DCMS, though, is Rebel Discovery, a plugin that can be used with any CMS. Rebel Discovery is a Social Media Optimization tool that allows you to find and develop relationships with influencers on Facebook and Twitter. Think of it as a CRM for Social Media.  

What we’re trying to eliminate is the ‚post and pray‘ mentality with social media publishing. Instead of hoping a post hits that viral inflection point naturally, we’re giving publishers the ability to take control and hack virality through relationship building. This is how thedodo.com gets engagement rates over 100% regularly. Companies that do this the best are the ones that are going to survive all of the algo changes at Facebook and any other social network.

Annette SchwindtI’m sure people appreciate your hesitation about taking away the free embeddable feature. I think if there were another service out there that could replace the aggregator function (like friendfeed had done many years ago and then was deprecated too) people would take it easier. But I don’t know of any other that could provide the same features. Do you?

As for the changes RebelMouse went through: Do I get it right in visualizing it as follows:

1) You started with aggregation from social media (black arrows) to a single page that could be embedded on a website:

REbelMouse aggregating Posts from Social Media to an embeddable page 2) Then you added an editor to the backend in order to also publish to social media (red arrows) and you added tabs for different kinds of content to the RM page that was still embeddable to a website:

RebelMouse aggregating Social Media posts to an embeddable page plus editor and tabs3) Finally you took away the free aggregating part in order to focus on the publishing which then of course should come from the website itself where RM is used as a CMS:

RebelMouse as CMS with sharing to Social MediaThis is only consequent in times where people usually get to a website from a link that has been shared somewhere on social media rather than visiting a website’s homepage and then clicking further through the navigation. Is the aggregation part still an option in the CMS though? Or has that gone completely?

As for the Discovery tool: it identifies influencers one can contact to ask them to share one’s content. Forgive my maybe silly question but influencer relations are a touchy subject over here. Many businesses haven’t got the hang of it yet and rather go for quantity than quality which means they’d spam you with requests you haven’t asked for. How would you advise people to best use this feature?

Megan BerryIn terms of other companies doing exactly the same thing as our previous product — I’m not sure — but I think you’ll see from the below why we don’t think the previous version of the product was as effective as wanted it to be

Those diagrams are great! I’m not as gifted doing them so I’m going to address in a slightly different way but I hope it makes sense. Let me know if not!

Our new CMS is more focused around what people actually *share* on social. Again and again we see that they don’t share front pages, they share articles. So the article is the new “front page” and, even if that front page is made up of social posts it’s less effective than a great article page. We never saw a tweet wall go viral — yes, someone might share it once, but the next person who saw it was even less likely to share it and it became very hard to build the organic traffic growth we were hoping to see. So our CMS focuses more around article pages (where most viral moments happen) but with these strong social components:

  • the ability to easily add social content INTO an article (i.e using social embeds as part of the content in your article) as a main focus
  • You can still aggregate content but we recommend that more as a little sidebar feature or similar rather than the main thing you’re doing since it’s not as likely for users to share this way
  • Our new discovery tool heightens the possibility of your articles being shared by sharing the right content with the right influencers. You may have just written a post about Rescue Dogs and our discovery tool can help you find relevant pages. Here’s a snapshot from our tool of that exact search:

    Screenshot RebelMouse DiscoveryThis tool can be used not just on articles on your website but also native social content like Facebook videos that you might want to promote

— Annotation: While Megan and I were having this conversation I got the chance to have a closer look inside the new features in a demo tour (thanks a lot again for that, Megan, Paul and Jeffrey!). —

Annette Schwindt I see, so Discovery is part of all three versions. It not only analyzes who might be likely to share my content (based on their previous relation to me and my tags) but also offers statistics on what effect those shares have so I can decide whether and how to grow my relation to the respective sharer from there. At the moment you offer these analytics for Facebook pages and Twitter, more platforms might be added later. This sounds really interesting but seen the fragile state that influencer relations are in over here in Germany I’m not sure this would work here (yet). We’d also have to struggle with German privacy restrictions when it comes to embedding but that’s another story.

As far as I can see the social pre-wiring and the ability to build a website by drag&drop (as Jeffrey explained in the tour he gave me) would be the main selling points here in Germany. This is of course easier as getting my own webspace, installing a CMS like WordPress, find a theme that works for me and then add all the share optimization with plugins and/or my own developer. The advantage of the WP solution though is that I’m in control of what happens with my website and I can change things anytime I like rather than depending on changes the platform comes up with.

Where would you see the difference between the RM solutions and other DCMS like for example squarespace? Why haven’t you made the pricing visible on the website? Is it because it is for big publishers only? Aren’t NGOs or smaller businesses interesting too?

Megan BerrySo glad you got the tour to understand things in-depth! The one thing I’d say is that our Discovery tool has the power to become a tool that eventually everyone doing social on a professional level needs just like Salesforce became a tool that almost every salesforce uses (or a tool just like it). Right now those who use social professionally have either an actual spreadsheet of contacts, a twitter list or a list in their head of the people they reach out to when they have certain types of information or updates. Sales teams used to keep their sales contacts in spreadsheet as well but eventually that slows you down and reduces the amount of information available to you. Discovery has the power to be THE CRM for Social and Sharing in a way I think the industry can get tremendous use out of.

Regarding the website itself — I would say while the drag and drop feature is interesting, much more interesting are the tools we have to help you distribute that content.

Just to name a few examples:

  • Our SEO tools like search discovery that improve your chances of being ranked higher on google
  • Our social discovery tools we’ve already discussed
  • Share bars that dynamically change based on the network you’re coming from. I.e. if you come from Pinterest, the pinterest button is shown first instead of the usual Facebook share. This has increases Pinterest shares for our clients
  • The ability to change the social descriptions and headlines shared to social and run A/B tests on them to ensure your post is being shared as much as possible
  • Facebook Instant Articles and Google AMP integration.  

The goal is to help you distribute your content as widely and as well as possible 🙂

Re pricing listed on the site — we are an enterprise-focused product right now and as such it’s quite common for pricing not to be listed on the site because there are a lot of custom options that a client might want and it’s easier to talk them through that and then price then to account for every possibility online. As we move forward we hope to be able to have easy self-serve options where pricing would, of course, be listed online but that’s not where we are quite yet 🙂

Annette SchwindtThank you for taking the time to explain the changes to me and to my readers. I’m looking forward to see how things develop with RebelMouse.

Megan BerryAbout Megan Berry:

Megan Berry is VP of Product at RebelMouse. She previously led community and marketing at Klout, after joining as their fourth employee. She has written about community, product and influence for Mashable, The Huffington Post, Amex OPEN Forum, and Brazen Careerist. Megan graduated from Stanford.

Disclaimer:
I’m not paid for this article but am merely interested in documenting the changes of the platform and follow up on my previous conversations with the RebelMouse team.

So klappt es mit der Facebook-Seite – Ein Gespräch mit Jan Firsching

Annette Schwindt und Jan Firsching

Annette SchwindtHallo Jan, ich freue mich sehr, dass Du Dich zu diesem Bloggespräch über Facebook bereit erklärt hast! Viele Seitenbetreiber blicken ja kaum noch durch bei all den ständigen Änderungen. Vielleicht können wir da ein bisschen Licht in die Sache bringen? Da wäre zunächst die Sache mit den ewig neuen Seitendesigns bald alle Jahre wieder, inklusive dem sukzessiven Einführen und der dabei auftretenden bugs. Der eine hat es, der andere noch nicht, der nächste hat es so und der übernächste wieder anders. Das verwirrt die Leute. Was hältst Du davon?

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„Geh auf die Menschen ein“ – Interview mit Gerhard Schröder #meinweginsweb

Gerhard Schröder

Nach langer Zeit wieder mal ein Interview zu meiner Reihe #meinweginsweb, die ja ja offen weiter läuft. Diesmal beantwortet Gerhard Schröder meine Fragen. Er war hier auch schon in Sachen YouTube als Gastautor tätig und dürfte vielen v.a. aus Google+ und Instagram bekannt sein. Seine Leidenschaft gehört dem Bewegtbild. Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen:

Bitte stelle Dich kurz vor

Gerhard SchröderGerhard Schröder, ich wohne in Oberhausen, arbeite in Essen „auf Zollverein“ und verbringe viel Zeit mit (herum-)reisen für meine Firma. Auf Facebook, Twitter, YouTube, Instagram, Snapchat, Periscope und Co. bin ich unter dem Namen PADLIVE zu finden.

Drei Hashtags: #Tanzen #Tee #Technik

#Tanzen: Bereits als junger Mann habe ich diese Leidenschaft entdeckt und auch zum Beruf gemacht. Als Tanzlehrer, Leiter einer Tanzschule und professioneller Turniertänzer. Heute ist es ein Hobby, bei dem ich meinen Kopf frei machen kann und auch manchmal den Büroalltag vergesse.

#Tee: Kein Tag ohne Tee, am liebsten heissen Earl Gray. Mit Kaffee habe ich mich noch nie anfreunden können und deshalb haben wir in der Firma auch einen prellgefüllten Teeschrank.

#Technik: Ein Interesse, das ich noch länger verfolge als das Tanzen und das heute in gewissem Sinne ja auch den Mittelpunkt meines beruflichen Lebens ausmacht.

Oder etwas formeller: #Video #Content #Marketing

Diese drei Hashtags sind die Verbindung, die Verschmelzung all meiner beruflichen Erfahrungen, die sich in der Hauptausrichtung meines Unternehmens zum Ausdruck bringen.

Seit wann bist Du online unterwegs, wann hast Du angefangen zu bloggen und wann bist Du dem ersten sozialen Netzwerk beigetreten? Wie bist Du dazu gekommen?

Online bin ich seit circa 30 Jahren.

30 Jahre? Zur Erklärung: Ich bin durch meinen Vater mit 11 Jahren (1980) zur Programmierung und dann – ich meine – 1986 via FIDOnet und dann über LaTeX zum heutigen Web gekommen.

Damals (TM) gab es noch kein „Internet in der heutigen Form“, aber es gab das FIDOnet. Und lange vor den heutigen BarCamps gab es schon FIDO- User-Treffen, bei denen man seine Mail-Box-Nummer (Vorläufer der heutigen eMail-Adresse) auf dem T-Shirt trug. So wie heute bei einem BarCamp die Badges mit dem Twitter-Namen. Für mich war FIDOnet das erste „technische/soziale Netzwerk“ – wenn auch kein Social Network der aktuellen Couleur.

Gab es Menschen, die Dich persönlich oder durch Ihre Veröffentlichungen bei Deinem Einstieg ins Social Web begleitet haben?

Die erste Firmenwebsite gestaltete ich 1997 oder 1998 für meine damaligen Arbeitgeber aus dem Mittelstand. 1999 wechselte ich in eine Online-Agentur in Bielefeld. Ein lieber Agenturkollege erzählte mir dann von seinem Projekt/StartUp ZOCKS.de. Damit begann meine „eigene Web- Publikation“ – eben das, was man heute Bloggen nennt. Daher möchte ich den Kollegen Mathias Nousch als einen wichtigen Impulsgeber bezeichnen.

Weitere Weggefährten im Social Web waren einige Jugendfreunde, weitere Agentur- Arbeitskollegen und die Mitspieler/Gildengefährten aus Everquest 1, Dark Age of Camelot, World of Warcaft, Age of Conan, EVE Online und Guild Wars 2. Achtung: Gaming ist auch eine eigene Social Community-Filter-Bubble, die bereits zu dieser Zeit stark aufgestellt war. 😉

Wie hat sich Dein Weg in Sachen digitale Kommunikation dann bis heute weiterentwickelt?

Mit dem Aufstieg des klassischem Internets und den ersten Foren tauchte ich 1997/98 in die Welt des WWW ein. Erinnert sich noch jemand an FunCity, eine der ältesten Communities des deutschsprachigen Internets, die vom niedersächsischen Radiosender ffn gegründet wurde? Diese Foren waren für mich die „nächste soziale Evolutionsstufe im Web“. Es gab sogar schon kleine User-Profile und Real-Welt-Treffen. Heute können die wenigsten noch etwas mit Sätzen wie: „Kennst DU den XY in RL?“ anfangen!

Meine ersten Blog-Beiträge schrieb ich, wie oben angedeutet, für ZOCKS, ein Multi-Autoren-Gaming-Blog. Sowas war damals total IN bei Web-Agenturen. Danach kam eine eigene Website mit Kurzgeschichten und 2008 habe ich auf blog.de meinen ersten „richtigen“ Blog gestartet. Er war dann 2008/2009 für ein Nischenthema wichtigste deutsche Inspirations- & Informationsquelle als Blog.

Als einstiger Verkaufsleiter für studiVZ war ich dann natürlich auch früh bei Facebook aktiv. Man lernt viel dazu und auch die Plattformen verändern sich, deshalb habe ich circa 2010 ein neues Profil angelegt. Heute tummele ich mich auf diversen Plattformen unter dem Namen PADLIVE. Der Name entstand 2010 als URL für meinen neuen Blog zum Thema „Digital Publishing mit dem iPad“.

Das Digital Publishing wurde mit steigenden Bandbreiten und der Entwicklung der (Mobile-)Technik immer umfangreicher. Wo es einst nur Text als Mittel der Wahl gab, rückte visuelles Storytelling, zunächst über Bilder, dann auch über Bewegtbild immer mehr in den Mittelpunkt. Im Rahmen meines Publishing-Blogs testete ich deshalb früh die Möglichkeiten der Bewegtbild-Produktion mit dem iPhone. Daraus entstand ein weiteres Hobby, das sich in den letzten 2,5 Jahren immer weiter professionalisiert hat. So wurde aus meiner einstigen Ein-Mann-Beratungsfirma ein nun 13- köpfiges Video-Marketing-Team. Wir sind ein „Full-Service-Video-Dienstleister“ geworden. Von der Bewegtbild-Strategie, Hashtag- & SEO-Analyse über die Produktion bis zur Promotion (inkl. Video- Ads bei Facebook/-SEO/-SEM) decken wir alle Bereiche der Bewegtbild-Kommunikation ab.

Gibt es Fehler, die Du auf Deinem Weg gemacht hast und wie können andere diese vermeiden?

Ich möchte jetzt mal die nicht die üblichen Dinge nennen, die sicher schon viele vor mir in der Interview-Reihe genannt haben. Ich habe in den vielen Jahren immer wieder festgestellt, dass es um die Menschen an den Devices geht: Was sind deren Träume, Wünsche, Sorgen und Nöte? Geh darauf ein. Das nicht zu tun, ist der größte Fehler, den du machen kannst.

Wenn du einen Draht zu deinen Mitarbeitern hast, kannst du ihre Bedürfnisse erkennen und reagieren. Teilzeitregelungen, wo jemand privat mehr Zeit benötigt oder Fortbildungen, um den Mitarbeitern neuen Input zu geben sind da nur ein paar Beispiele.

Welche Wege empfiehlst Du Einsteigern oder denen, die sich in Sachen digitale Kommunikation fortbilden wollen?

Teste im kleinen Rahmen ob deine Ideen lebensfähig sind. Lade nur ein paar Freunde und wohlwollende Kritiker ein. Keine Ja-Sager, sondern Leute die Dir echtes Feedback geben.

Es gibt so viele Kurse zu allen Bereichen der digitalen Kommunikation – ich bin selbst Dozent – aber es gibt ein paar Bücher, die man auf jeden Fall gelesen haben sollte. Da fallen mir besonders die englischen Bücher von Gary Vaynerchuk ein. Gut gefallen haben mir auch die deutschen (Social-Media-) Bücher von Kerstin Hoffmann, Vivian Pein und Thomas Schwenke.

Welches ist Dein bevorzugtes soziales Netzwerk und warum?

Das wechselt mit den Jahren. Ich sage immer „die Herde zieht weiter“. Früher war man bei studiVZ, dann bei Facebook und nun… je nach Filterblase bei WhatsApp, Snapchat, Instagram usw. Ich bin aktuell gern auf visuellen Plattformen, die ich selbst bespielen kann: Also Instagram oder SnapChat. Meine Ansprüche für Web-Videos (YouTube und Co.) sind gestiegen, daher halte ich mich dort privat eher zurück…

Welche aktuellen Entwicklungen in der digitalen Kommunikation findest Du besonders spannend?

Trend EINS: AR/VR/360-Grad-Video in all seinen Facetten. Ich denke dieses Thema ist 2016 auf dem Weg zu einer größeren Zielgruppe (mit Handy) und wird sehr schnell sehr wichtig. Deshalb beschäftige ich mich schon länger mit diesem Thema und gemeinsam mit meinem Team finde ich Ideen und erstelle Konzepte, wie man diese neue Art der Bewegtbild-Kommunikation für uns und unsere Kunden nutzen kann. Und da wir uns früh mit diesem Bereich beschäftigt haben, realisieren wir bereits jetzt umfangreiche Kombi-Projekte (Micro-Content + Video + 360-Grad-Foto & Video) fürs Social Web.

Trend ZWEI: Auch Live-Streaming ist ein Thema, das immer mal wieder aufgetaucht ist, aber durch Facebook-, YouTube-Live und Twitter-Periscope als Nachfolger von Google-Hangouts aus dem Jahr 2013, jetzt eine viel breitere Masse erreicht. Wir sind daher mit Facebook- & YouTube- Live (mit bis zu 7 Kameras bei einem Dreh) im Livestream-Einsatz für unsere Kunden unterwegs.

Bei beiden Trends gilt: Machen, wenn es zum Konzept passt. Nur bitte nichts übers Knie brechen, außer man möchte „First Mover“ sein. Dann ist es halt Teil des Konzepts…

Gibt es noch etwas, das Du den Lesern zum Thema Social Web oder digitale Kommunikation allgemein mitgeben möchtest?

Schaut Euch die aktuellen Trends an – legt Euch sofort einen Account an! Dann wartet je nach Lust/Laune/Zeit ab, wie es sich entwickelt. Damit habt Ihr wenigstens einen zentralen Wunschnamen gesichert und könnt eine „Ein-Name-Strategie“ für alle Plattformen fahren. Bei mir ist es eben PADLIVE auf Snapchat, Instagram, YouTube, Periscope, Vine, Twitter und auf Facebook. 😉

Vielen Dank fürs Mitmachen, Gerd! 🙂

Alle Interviews dieser Reihe können nachgelesen werden unter
http://www.schwindt-pr.com/tag/meinweginsweb.

Wohin geht es mit dem Bloggen? – Ein Gespräch mit Falk Hedemann

Annette Schwindt und Falk Hedemann

Annette SchwindtHallo Falk und vielen Dank, dass Du Dich zu diesem Gespräch bereit erklärt hast, in dem es sich darum drehen soll, wohin es mit dem Bloggen geht. Du gehörst ja wie ich zu denen, die ihr Blog noch über den Inhalt definieren und nicht nach „Klicks und Kohle“, wie Du das neulich so schön nanntest. Kürzlich hast Du einen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem es darum geht, doch einfach mal seinen gesunden Menschenverstand einzuschalten, statt auf dubiose Gebrauchswanweisungen zu hören – denn es gibt nunmal kein Pauschalrezept, auch wenn das einige noch so hartnäckig in die Welt schreien. Was hältst Du von den Bloggern/Blogs, die sowas versprechen, und gehören wir mit unserer Einstellung echt zum alten Eisen?

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Instagram geschäftlich nutzen – Ein Gespräch mit Kristine Honig

Annette Schwindt und Kristine Honig

Annette SchwindtLiebe Kristine, Du hast ja im vergangenen Oktober einen eigenen Instagram-Account für Deine geschäftlichen Bilder eröffnet und dazu einen Artikel in Deinem Blog veröffentlicht. Wir haben uns dann kurz in den Kommentaren  darüber ausgetauscht, aber ich würde das gern nochmal vertiefen, denn die Blümchen- und Essensfotos postenden Unternehmensaccounts scheinen ja nach wie vor gegenüber denen, die wirklich hinter die Kulissen blicken lassen, in der Überzahl zu sein. Was glaubst Du, woran das liegt?

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Was tun mit veralteten Blogbeiträgen?

WordPress

Vor lauter Rekonvaleszenz habe ich den 7. Geburtstag dieses Blogs „In Sachen Kommunikation“ verschlafen… Eigentlich gab es mein Blog ja auch schon vor dem 26. April 2009, nur eben in englischer Sprache. Dort habe ich bereits seit Ende Juli 2008 „About Communication“ geschrieben, weil ich anfangs mehr international vernetzt war. Das hat sich dann via Twitter und schließlich auch Facebook geändert und die Wünsche nach einer deutschen Übersetzung meiner Artikel waren nicht mehr zu überhören. Also dachte ich ganz blauäugig, ich könnte ja zweisprachig bloggen. Das wurde mir dann aber schnell zu anstrengend und so blieb dann nur noch das deutsche Blog übrig.

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