Ich möchte kein Chatbot werden – schwindt-pr verabschiedet sich

Aufgrund persönlicher und gesundheitlicher Gründe habe ich beschlossen, mit schwindt-pr aufzuhören. BÄMM, jetzt ist es raus!

Zuerst dachte ich, ich könnte mich nur einfach wieder neu erfinden, wie ich das in den vorangegangenen über 14 Jahren schon mehrfach getan hatte. Das hat aber nicht funktioniert und so wurde ich zusehends unglücklicher mit der Situation. Hinzu kamen gesundheitliche Probleme und persönliche Krisen. Ich musste zwar mit schwindt-pr nie meinen Lebensunterhalt bestreiten, sondern wollte Menschen helfen, aber das hat mich mehr und mehr aufgefressen.

Ein Kollege sagte kürzlich „Annette, Du mutierst zum Chatbot. Das sind immer dieselben Fragen und Du gibst jedesmal wieder in kürzester Zeit geduldig dieselben Antworten.“ Um als Chatbot zu enden, bin ich aber nicht angetreten. Und auch nicht um Marketing oder Werbung zu machen. Mein Thema ist Komunikation, ich möchte schreiben und Gespräche führen. Aber das, was da inzwischen in Social Media abgeht, ist nicht meins. Also höre ich auf.

Was ich künftig mache

Eigentlich ist ohnehin längst Annette Schwindt die Marke, da sich die Follower meiner verschiedenen Projekte immer mehr vermischt haben. Vielen war die Unterscheidung schwindt-pr und Annette sowieso nie klar. Also räume ich jetzt entsprechend auf:

Ich werde die Artikel von schwindt-pr.com, die ich für behaltenswert befinde, sukzessive auf meine neue Website in die dortige Rubrik „Digitales“ umziehen und die alten URLs dorthin umleiten. Dasselbe mache ich mit meiner privaten Website (Rubrik „Persönliches“) und meiner Kunst-Website (Rubrik „Kulturelles“). Die alten Websites bleiben dann noch für eine gewisse Zeit als Archiv online, allerdings ohne Kommentarfunktion, bis sie später komplett gelöscht werden. Das Ganze kann natürlich nur schrittweise passieren, daher bitte ich da zunächst um etwas Geduld!

Auf der neuen Website annetteschwindt.de  wird dann aber auch neu gebloggt. So habe ich z.B. für die Rubrik Bloggespräche, die ich von schwindt-pr übernehmen werde, schon tolle neue Gesprächspartner. Auch #webseidank werde ich übernehmen und dort gern auch noch neue Interviews veröffentlichen. Aus den Grundlagenartikeln möchte ich pdfs für den ebenfalls bleibenden Downloadbereich machen. Aber ich werde keine weiteren Artikel über neue Funktionen und auch nicht mehr hauptsächlich über Facebook schreiben.

Sobald ich die alten Artikel umgezogen habe, werde ich auf der neuen Website auch wieder Abonnier-Möglichkeiten einrichten. Das dann sowohl gesamt als auch pro Rubrik.

Und in Social Media? Bisher habe ich viele Präsenzen doppelt geführt. Einmal für Annette und einmal für schwindt-pr. Letztere werden in Kürze mit Vorwarnung  und nach einer Deadline gelöscht. Wer mir weiter folgen möchte, sollte bitte zu folgenden Präsenzen von Annette Schwindt wechseln:

Neue Ansprechpartner

Wer nun denkt: Ach ist ja prima, dann schicke ich ihr meine Fragen halt an die anderen Adressen – STOP! Das Erklärbärentum soll jetzt nicht wieder von vorn anfangen! Wer Fragen zu Facebook und Co. hat, der möge die künftig bitte bei folgenden Kollegen oder anderen darauf spezialisierten Leuten stellen:

Ich selbst kann und werde solche Anfragen nicht mehr bearbeiten. Bitte schicken Sie mir also auch keine an mein persönliches Profil. Danke.

Bitte bedenken Sie: Ich hab mich lange mit dieser Entscheidung herumgeplagt, weil ich meine Follower nicht im Stich lassen wollte… Aber letztendlich geht es hier um meine Gesundheit und mein Leben. Wer das nicht versteht, dem kann ich auch nicht helfen. Ich kann es nicht jedem recht machen.

Vielen Dank an alle, die mich in meiner Zeit als schwindt-pr begleitet haben. Danke an die Kunden, die Follower, Journalisten, Kollegen und Freunde! Ich gehe nicht verloren. 😉

Was tun mit veralteten Blogbeiträgen?

WordPress

Vor lauter Rekonvaleszenz habe ich den 7. Geburtstag dieses Blogs „In Sachen Kommunikation“ verschlafen… Eigentlich gab es mein Blog ja auch schon vor dem 26. April 2009, nur eben in englischer Sprache. Dort habe ich bereits seit Ende Juli 2008 „About Communication“ geschrieben, weil ich anfangs mehr international vernetzt war. Das hat sich dann via Twitter und schließlich auch Facebook geändert und die Wünsche nach einer deutschen Übersetzung meiner Artikel waren nicht mehr zu überhören. Also dachte ich ganz blauäugig, ich könnte ja zweisprachig bloggen. Das wurde mir dann aber schnell zu anstrengend und so blieb dann nur noch das deutsche Blog übrig.

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Über schwindt-pr: Es geht um Wertschätzung und das Miteinander

uebermich150

Da ich immer wieder auf Missverständnisse darüber stoße, was schwindt-pr ist, was ich da eigentlich mache und vor allem, welchen Hintergrund das alles hat, liegt es mir schon einige Zeit auf der Seele, den nun folgenden Beitrag dazu zu schreiben:

Schon vor längerer Zeit habe ich darüber gebloggt, wie es gesundheitlich um mich steht und was ich tun kann und was nicht. Beide Artikel haben viel positive Resonanz bekommen, was mir wirklich viel bedeutet. Die schönste Reaktion kam von einer Leserin, die dank des ersten Beitrags den Mut gefunden hat, sich selbst aus einer tiefen Lebenskrise heraus zu ziehen und ihr Leben noch einmal in die Hand zu nehmen. Ihre Dankesnachricht ist mit der schönste Lohn, den ich je für meine Arbeit bekommen habe. Aber auch jede andere Wertschätzung, die mir von Lesern und Kollegen entgegen gebracht wird, motiviert mich, meinen Weg weiter zu gehen.

Denn was ich tue, tue ich nicht wegen Geld, sondern weil ich es möchte. Ich weiß nicht, wie lange ich gesundheitlich dazu in der Lage sein kann. Deshalb versuche ich, das Beste aus dem zu machen, was ich habe. Und das besteht nicht darin, möglichst viel Geld zu verdienen. Der Inhalt dessen, was ich tue, und die Menschen, mit denen ich dabei zu tun habe, sind das, worauf es mir ankommt.

Wie kam es dazu?

Das war keineswegs so geplant. Nach einer großen gesundheitlichen Krise vor über 10 Jahren habe ich die Zeit, die ich gezwungenermaßen daheim verbringen musste, dazu genutzt, das Web zu erkunden. Ich begann, die Erfahrungen, die ich dabei machte, aufzuschreiben und mit anderen zu teilen. Das kam so gut an, dass ich immer mehr Rückfragen bekam, damit immer mehr Stoff zum Bloggen und so weiter. Daraus entwickelte sich dann auch das Beraten und Schreiben über digitale Kommunikation für andere Medien.

Durch das Lesen der Beiträge von anderen und durch den Austausch mit ihnen, habe ich meine eigenen Präsenzen und Arbeiten ständig weiter entwickelt und tue das weiterhin. Mein Studium der Sprachwissenschaft und Soziologie, meine journalistische Erfahrung und die Ausbildung in Sachen Public Relations (was nicht Werbung bedeutet, sondern Kommunikation!) sind natürlich auch von Vorteil.

Was ist also dieses schwindt-pr?

Ich sehe mich nicht als „Expertin“, sondern einfach als jemanden, der laufend mit anderen über bestimmte Themen kommuniziert, seinen Weg dokumentiert und versucht anderen bei Fragen zu helfen oder mit ihnen zusammen Lösungen zu erarbeiten. Ich hatte nie vor, ein Vorbild für andere zu werden und staune nach wie vor, wenn ich so genannt werde. Deshalb sehe ich mich auch nicht als „Business“ oder „Unternehmen“ und möchte auch keins werden. Ich bin einfach nur ein Mensch, der versucht, anderen weiterzuhelfen.

Über schwindt-prDieses schwindt-pr ist also keine Agentur, hier gibt es kein Büro, keine Angestellten, sondern nur mich und meine digitalen Arbeitsgeräte. Zuhause. Auf dem Sofa. Oder – wenn es mir nicht so gut geht – vom Bett aus. Via Smartphone alles kein Problem. In Ausnahmefällen kommen auch mal Beratungskunden zu mir nach Hause, aber in der Regel findet das alles online oder via Telefon statt.

Und dann auch offline

Inzwischen haben sich aus den digitalen Kontakten einige Freundschaften und Projekte ergeben, nicht zuletzt das Mentoring und mein engeres Netzwerk. So wurde ich nicht nur online, sondern inzwischen auch offline zur Anlaufstelle für Kommunikations-Angelegenheiten. Ob nun theoretischer oder ganz praktischer Natur. Dadurch habe ich viel gelernt und ebenfalls einiges dazu beitragen können, dass andere davon profitieren.

Digitalisierung bedeutet Wandel

Für mich gibt es dadurch schon lange keine Trennung von Freizeit und Arbeit mehr. Außerdem bemisst sich für mich wie oben schon angesprochen der Wert einer Sache nicht in finanziellen, sondern in sozialen Maßen. Damit mag ich jetzt vielleicht noch für viele exotisch oder weltfremd erscheinen. Durch die Digitalisierung wird dies aber früher oder später für uns alle Lebenswirklichkeit werden. Wir befinden uns mitten in einem nicht nur kommunikativen, sondern auch gesellschaftlichen Wandel – egal wie sehr sich bestimmte Teile der alten Gesellschaft noch dagegen zu wehren versuchen.

Dass ich mit meiner Art zu arbeiten eigentlich schon genau diese neue Lebensweise verkörpere, war mir lange gar nicht bewusst. Seit ich es aber begriffen habe, versuche ich, mit meiner Arbeit einen Teil dazu beizutragen, den Übergang für andere leichter zu machen. Und das eben nicht als Business-Agentur, sondern als Annette, genannt schwindt-pr. 🙂

 

PS. Eigentlich gibt es in diesem Zusammenhang noch sehr viel mehr zu sagen, aber das würde den Rahmen sprengen. Vielleicht schreibe ich mit meinem Mann mal ein eigenes Buch darüber. Mehr dazu gibt es künftig in unserem Blog unserleben.digital. Außerdem verweise ich gern auf sein E-Book zum Thema Wandel des Arbeitsbegriffs durch die Digitalisierung, das unter http://www.thomas-reis.net/e-book/ kostenlos heruntergeladen werden kann.

Aktualisiertes e-Book: Website und Social Media richtig vernetzen

Website und Social Media richtig vernetzen

Nach über einem Jahr wurde es Zeit mein e-Book zum Thema „Website und Social Media richtig vernetzen“ auf den neuesten Stand zu bringen. So ist u.a. inzwischen der Google author tag hinfällig geworden, dafür hat aber Facebook einen eingeführt. Außerdem habe ich die Grafiken entschlackt.

Auch diese neue Version kann über die Downloadseite dieser Website dauerhaft kostenlos heruntergeladen werden. Bitte laden Sie das Dokument nicht an anderer Stelle hoch, sondern verweisen Sie immer auf folgenden Original-Downloadlink:

http://www.schwindt-pr.com/download

e-Book 'Website und Social Media richtig vernetzen' von Annette Schwindt, schwindt-pr

Rückfragen zum e-Book nehme ich gern hier in den Kommentaren entgegen. 🙂

Mentee Melanie Kirk-Mechtel stellt sich vor

Melanie Kirk-Mechtel

Melanie Kirk-MechtelHallo, ich bin Melanie Kirk-Mechtel und freue mich sehr, dass Annette Schwindt sich die nächsten drei Monate als Mentorin meiner annimmt – ich bin jetzt also ihre neue Mentee.

Die Idee, mich bei Annette zu bewerben, kam mir beim Lesen des Abschlussberichtes Mentee, was willst Du mehr? meiner Vorgängerin Alexandra. Das hörte sich so begeistert an, dass ich sofort dachte „Das will ich auch!“.

Zwar bin ich schon ein paar Jahre im Web unterwegs und betreue auch einige Facebook-Seiten, aber so richtig überlegt und strategisch gehe ich nicht an die Sache ran. Da ich das Thema Social Media aber gerne beruflich mehr in den Vordergrund stellen möchte, wünsche ich mir ganz dringend fundierte Kenntnisse, und zwar praktisch, sinnvoll und sympathisch vermittelt. Und da kann es keine Bessere geben als Annette!

Ernährungswissenschaftlerin mit Webaffinität

Als Diplom-Oecotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin) hat es mich nach dem Studium (2003) in eine PR-Agentur verschlagen, in der ich u.a. Pressetexte, Broschüren und Online-Content für Kunden aus der Ernährungsbranche konzipiert und erstellt habe. Bald waren auch Facebook und Co. sowie (Unternehmens-)Blogs ein Thema, aber da wurschtelte jeder so vor sich hin.

Da ich immer ganz viel hinterfrage und wissen will, wie Dinge funktionieren, bin ich irgendwann auf schwindt-pr gestoßen und damit auf Annette. Von der Art, das Wesentliche auf verständliche und super-sympathische Art zu vermitteln, war ich sofort begeistert. Für meine eigene Facebook-Seite Essprofi habe ich mir ganz viel Wissen gezogen, aber gefühlt war es dennoch immer ein Halbwissen.

Weil ich mich im Vergleich zu meinen Kollegen und Auftraggebern relativ gut mit den sozialen Medien auskenne, habe ich – trotz vieler Unsicherheiten – in meinem derzeitigen festen Job und in freiberuflichen Projekten die Betreuung von weiteren Facebook-Seiten übernommen. Mithilfe des Mentorings soll das alles endlich richtig professionell werden, denn nur so kann ich meiner Meinung nach mit gutem Gewissen meine Leistungen verkaufen.

Warum ein Mentoring?

Was es für mich besonders macht, Annettes Mentee zu sein, ist die Tatsache, dass sie genau so kommuniziert, wie ich es ideal finde und auch gerne tun möchte. Auf der Basis eines soliden Wissens total locker, uneitel und authentisch mit Menschen in Kontakt zu treten – das findet man wirklich nicht so häufig! Abgesehen davon finde ich auch das Konzept, einen Blog oder eine Website mit WordPress zu betreiben und optimal mit Social-Media-Plattformen und -Tools zu verknüpfen derzeit am erfolgversprechendsten, wenn es um eine dialogorientierte, interaktive Webpräsenz geht.

Wie man solche Projekte planvoll und kundengerecht angeht, das möchte ich in den nächsten drei Monaten lernen. Außerdem freue ich mich darauf, mich mit Annette und ihrem Team persönlich und rege auszutauschen und meinen Teil zum schwindt-pr-Netzwerk beizutragen. Was darüber hinaus noch auf mich zukommen wird, darauf bin ich auch sehr gespannt!

 

Mentee, was willst Du mehr?

Alexandra Fried beim Mentoring

Das Mentoring ist vorbei, nun ist die Zeit, mir nochmal Gedanken zu machen, was ich, Alexandra Fried, in den vergangenen Monaten gelernt und erarbeitet habe:

Am Anfang stehen immer die Grundlagen…

Zuerst haben wir ein paar grundlegende Fragen geklärt:

  • Schreiben: Wie schreibe ich einen Artikel, der meinen Lesern nutzt? Wie teile ich meine Beiträge über Facebook, Twitter und Co.? Wie mache ich Bilder unserer Mentoring-Sitzungen auf Instagram publik? 
  • Internet-Tools: Welche Dienste gibt es, die mir helfen, mich im Netz zurechtzufinden und Informationen übersichtlich zu sammeln? (Als besonders interessant erwiesen sich für mich verschiedene Bookmarking-Dienste wie Delicious und Diigo.) Was ist RebelMouse? (RebelMouse ist großartig dazu geeignet, eigene Social-Media-Aktivitäten zu präsentieren.) Und wie funktioniert eigentlich ifttt? (Nutzt man zur Automatisierung verschiedener Abläufe.)
  • Facebook: Wie behalte ich bei Facebook den Überblick? Wie gruppiere ich meine Freunde und Bekannten, wie genau stelle ich meine Privatsphäre ein? Wie kann ich über Listen in Facebook Informationen sortieren?
  • Lesen: Wen sollte ich am besten über Facebook-Listen oder per Twitter im Auge behalten? (Außer schwindt-pr natürlich, das weiß eine Mentee! 😉 ) 

Ein eigenes Projekt

Kaum war ein ordentliches Fundament für mein Mentoring in den nächsten Monaten gelegt, ergab sich auch schon ein tolles Projekt für mich:

Ein gemeinnütziger Verein stellte eine Beratungsanfrage an schwindt-pr zum Thema Social Media und Facebook. Nach kurzer Prüfung stellte sich heraus, dass die bestehende Website des Vereins für eine vernünftige Nutzung in Social Media nicht geeignet war. Website-Relaunch war das Stichwort, bei dem ich ins Spiel kam. 

Alexandra Fried erarbeitet ein neues Internet-Konzept für den Kinderschutzbund Karlsruhe
Eine Mentee bei der Arbeit

Die Zusammenarbeit mit dem Verein war in einer geheimen Facebook-Gruppe schnell und unkompliziert. Fragen, Probleme und Meldungen zu Zwischenständen haben wir dort eingebracht und kommentiert. Was wir nicht in wenigen Sätzen klären konnten, haben wir in Telefonkonferenzen geklärt. So gelang eine sehr angenehme Zusammenarbeit.

Wir entschieden, die Website über ein WordPress-Blog zu gestalten. Vorteile eines Blogs: News können einzeln weitergesagt werden statt immer von derselben Unterseite, Interaktionsmöglichkeiten mit dem Leser und nicht zuletzt die gute Bedienbarkeit für den Verein. 

Die Vor- und Nachteile von wordpress.com gegenüber selbst gehostetem WordPress für diesen Fall abzuwiegen, war ebenfalls meine Aufgabe. Da beim Verein bereits eine Domain mit entsprechendem Webspace und technisches Know-How vorhanden waren, außerdem eine werbefreie und kostengünstige Lösung gewünscht war, fiel die Entscheidung uf die selbst gehostete Variante.

Meine inhaltliche und konzeptionelle Arbeit bestand in einer genauen Analyse der alten Website:

  • Was musste unbedingt erhalten bleiben, was war überflüssig? Was fehlte? Auch solche Formalia wie Impressum und Datenschutzhinweis und deren Erreichbarkeit per einem Click mussten geprüft werden.
  • Konnten Unterseiten, Themen, Beiträge evtl. übersichtlicher zusammengefasst werden?
  • Wo sollten in Zukunft klare Handlungsaufforderungen ( englisch call-to-action = CTA) an den Leser gerichtet werden? Beispiele: Wann finden die nächsten Veranstaltungen statt, wo werden noch Helfer benötigt? Wie kann man Mitarbeiter werden? Wie kann man mit Geld- und Sachspenden helfen?
  • Wo konnten Abläufe vereinfacht oder modernisiert werden? Hier sprachen wir besonders die Möglichkeit der Spende via Online-Banking an, um künftig die Notwendigkeit des Ausdruckens eines Spendenformulars abzulösen. 

Mit vielen Post-its, Stickern und Buttons wurde das neue Konzept visualisiert:

Alexandra Fried präsentiert das neue Konzept mit vielen Stickern am Flipchart
Das neue Konzept steht!

Die Inhalte der neuen Website entstehen durch die entsprechenden Artikel, die vom Verein eingepflegt werden. Eine ordentliche Verschlagwortung der Artikel ist hier besonders wichtig, da sich erst durch diese die Themen-Seiten per Links zu den einzelnen Schlagworten aufbauen! Das „nackte“ Gerüst des neuen Internetauftritts war für den Verein zunächst schwer verständlich/zu theoretisch und deshalb wiederholten sich in unserer Facebook-Gruppe die Fragen zu Themen und Schlagworten. Doch je mehr Artikel eingestellt werden, desto deutlicher wird nun die neue Blog-Struktur!

Das besondere Extra

Das Highlight der letzten Monate war, dass ich nach einem Team-Treffen bei Annette Schwindt mit Peter Müller anschließend live die Entstehung seines neuen Buches begleiten und in unserer dazugehörigen Facebook-Gruppe kommentieren konnte. Was in so gemütlicher Runde anfing, ist nun bald ein fertiges Buch. Den eigenen Namen im Vorwort dieses Buches genannt zu sehen, macht einfach glücklich! Danke dafür, Peter! 🙂

Thomas Reis, Alexandra Fried, Ulrike Dümpelmann, Rebecca Ohm und Peter Müller im Gespräch. Auf dem Bild fehlt nur Annette Schwindt, die das Foto aufgenommen hat!
Gemütliche und hoch-interessante Arbeitsrunde!

 

Fazit zum Mentoring?

Ich würde es unbedingt wieder machen! 🙂 Denn mehr kann ich von einem Mentoring wirklich nicht verlangen! 

11 Fragen zu meinem Blog (Liebster Award)

Banner mit der Aufschrift Liebster Award

Robert Weller hat mich beim Liebster Award nominiert. Dabei geht es nicht um einen Preis, sondern darum, neue Blogs kennenzulernen. Wer nominiert wird, beantwortet die Fragen, die mit der Nominierung kommen, und nominiert dann andere wiederum mit seinen eigenen Fragen. Hier kommen also meine Anworten auf Roberts Fragen:

Banner mit der Aufschrift Liebster Award

1. Worauf legst du beim Bloggen größten Wert?

Darauf, den Leser mitzunehmen. Ich komme ja aus dem Zeitungsjournalismus und da lernt man einiges hinsichtlich der Art zu schreiben, dem Artikelaufbau und wie man sich aus dem eigenen Kopf heraus und in den des Lesers hinein versetzt. Das ist auch beim Bloggen sehr nützlich. Daraus entstand mein Motto „Einfach Kommunizieren“, was zum einen bedeutet, sich möglichst verständlich auszudrücken, und zum anderen, mit seinem Leser ins Gespräch zu kommen.

2. Wie wichtig ist dir das Aussehen deines Blogs?

Mir ist wichtig, dass es auf allen Geräten funktioniert, also responsiv ist, schnell lädt und möglichst wenig vom Inhalt ablenkt. Mit Graphy habe ich ein Theme gefunden, das außerdem noch den Zeitungs-Look mitbringt. Ich wechsle mein Theme aber immer mal wieder, da ich das perfekte Layout noch nicht gefunden habe. Am liebsten wäre mir Graphy im Magazin-Stil.

3. Welchen Stellenwert hat die Publikationsfrequenz für dich?

Ich schreibe nur dann, wenn ich etwas zu sagen habe, das einen Blogartikel lohnt. Vor längerer Zeit habe ich mir mal vorgenommen, mehr Themen zuerst als Blogartikel zu veröffentlichen statt direkt in Social Media. Aber manchmal sind das dort nur kleine Meldungen und dann ist es eben doch schneller auf Facebook gepostet. Eigentlich müsste ich aber nur mal meine Schreibgewohnheiten ändern…

4. Welche Vorteile glaubst du hat es, lediglich einen einzigen Blog zu betreiben?

Gute Frage, ich hab mehr als einen. 😉

5. Inwieweit gehört die „Offline-Welt“ für dich zum Bloggen dazu?

Meh… ich mag diese Trennung in On- und Offline-Welt nicht. Das ist doch längst hinfällig. Das Digitale wird immer mehr in diese „Offline-Welt“ integriert. Selbst jetzt, wo man dafür noch ein Smartphone o.ä. benötigt, denke ich nicht mehr über On- oder Offline nach, sondern nutze beides selbstverständlich. Bewusst wird mir das höchstens dann, wenn das Netz ausfällt. 😉

6. Worauf würdest du heute in Hinblick aufs Bloggen nicht mehr verzichten wollen?

Selbstgehostetes WordPress. Ich habe damals mit wordpress.com angefangen und da waren die Möglichkeiten noch ziemlich eingeschränkt. Sehr hilfreich ist auch die App, mit der ich Kommentare beantworten kann, ohne dafür extra ans Notebook zu müssen. Ich nutze inzwischen für die meisten Dinge mein Smartphone. Nur das schreiben längerer Texte, Bildbearbeitung und Videos/Filme schauen erledige ich am Notebook.

7. Nutzt du einen Content-Plan um deine Blogartikel zu planen, oder bevorzugst du Agenda-Surfing?

Ich habe keinen schriftlichen Redaktionsplan. Das liegt zum einen an meinem Hintergrund im Lokaljournalismus, wo man täglich auf Aktuelles reagieren musste. So halte ich es auch bei meinen Kanälen. Zum anderen habe ich noch nicht so oft Gastartikel, dass ich lange vorausplanen müsste. Den Kalender für feste Beiträge habe ich im Kopf und für mögliche tagesunabhängige Themen eine Notizenliste.

8. Wie lange wird es deiner Meinung nach dauern, bis Unternehmen den Mehrwert von Bloggern für ihr Unternehmen erkennen und wie lange, bis sie auch bereit sind, auf Augenhöhe mit ihnen, bzw. uns zu kommunizieren?

Puh… ich denke, das kann man nicht pauschal sagen. Das kommt sicher auf das jeweilige Unternehmen und deren sonstigen Stand in Sachen Unternehmenskommunikation an.

9. Welche Entwicklung oder Veränderung würdest du dir für die Blogosphäre wünschen?

Mehr Vernetzung untereinander direkt in den Blogs und nicht nur via Social Media. Wertschätzung zeigen und zusammenarbeiten.

10. Welches war der wertvollste Tipp, den du bisher von einem anderen Blogger erhalten hast?

Das war sicher Christian Müllers Podcast zum Thema Blogpraktikum, den ich 2013 gehört und daraufhin meine erste Blogpraktikantin Ulrike Dümpelmann angenommen habe. Das hat sich dann zum Mentoring entwickelt und wird immer größer. Siehe auch http://www.schwindt-pr.com/netzwerk/

11. Was wird der nächste große Schritt für dich bzw. dein Blog?

Ich habe gerade einen großen Schritt hinter mir, nämlich den Umzug auf einen eigenen Server. Vorher war ich auf einem vServer, der mit den Besucherkapazitäten nicht mehr zurecht kam. Jetzt hat mein Blog mehr Wumms und ich bin gespannt auszuprobieren, was man damit noch alles anstellen kann. 😉

 Vielen Dank für diese Fragen, Robert! 🙂

Ich nominiere folgende Blogger…

mit folgenden 10 Fragen:

  1. Wann hast Du angefangen zu bloggen und wie lautete damals Dein Plan dafür?
  2. Hat der Plan funktioniert, oder hast Du Dein Konzept mit der Zeit geändert? Warum?
  3. Wie würdest du jemandem, der Blogs nicht kennt, erklären, was das ist?
  4. Wie würdest Du jemandem, der nicht selbst bloggt, das Bloggen schmackhaft machen?
  5. Was magst Du besonders an Deinem Blog?
  6. Was gefällt Dir noch nicht an Deinem Blog und wie willst Du es ändern?
  7. Wie reagierst Du auf Blogs, die kein responsives oder mobiles Layout haben?
  8. Bist Du jemand der viel kommentiert und weitersagt (wo, wie, warum/warum nicht)?
  9. Wie wirst Du in der Regel auf Blogbeiträge aufmerksam?
  10. Dein Geheimtipp für andere Blogger:

 

Sechs Jahre „In Sachen Kommunikation“

Mein Blog 2009

Heute vor 6 Jahren habe ich dieses Blog „In Sachen Kommunikation“ eröffnet. Damals noch als deutsche Variante des zu dieser Zeit bereits einige Monate laufenden englischen Vorläufers „About Communication“. Bald wurde mir das zweisprachige Bloggen dann aber zuviel und seither schreibe ich nur noch auf Deutsch. 🙂

Mein Blog wie es 2009 aussah
Mit diesem Artikel habe ich mein deutschsprachiges Blog im April 2009 eröffnet. (Man beachte: Damals nannte ich schwindt-pr noch ganz wichtig „Agentur“! 😉 )

Inzwischen hat dieses Blog ca. 840 Artikel, über 20.000 Kommentare, über 3.000 Seitenaufrufe/Tag mit ca. 2000 Besuchern/Tag und gehört zu den beliebtesten deutschsprachigen Social-Media- und PR-Blogs. Die allermeisten Leser kommen übrigens via Google-Suche hierher. Von den Social-Media-Referrern führt Facebook mit grade mal 3,5% deutlich vor Twitter (0,5%).

DANKE an all die Leser, die das durch ihr Weitersagen und all die Gespräche in den Kommentaren oder via Social Media über die Zeit unterstützt haben und es jeden Tag wieder tun!!! Ich bin gespannt, wie es weitergeht! 🙂