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Update zur Umsetzung der Impressumspflicht auf Facebookseiten – Aktualisiert

Mit dem neuen mobilen Facebook-Seitendesign benötigt der Impressumseintrag ein kleines Update, wie schon Thomas Schwenke berichtet. Bislang betrifft das nur die iPhone- mobile Ansicht, für die Desktopversion und für Android ändert sich vorerst nichts ( das Update könnte aber auch zu Android kommen…).

Wie bereits hier im Blog beschrieben, ist es zur Erfüllung der Impressumspflicht nötig, einen Direktlink in den Infobereich seiner Seite zu setzen, und zwar gleich zu Anfang unter Info, so dass der Link direkt im Kopfbereich der Seitenansicht erscheint. Im neuen  moblien Layout funktioniert das aber nicht mehr, da hier nicht der Inhalt von Info zuerst angezeigt wird, sondern der von Beschreibung. Folgende Anpassungen werden damit nötig:

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Verwirrend: Anwendungsseiten und Fanseiten auf Facebook zusammen aufgelistet

Heute fragte mich eine Leserin, wo sie denn die Namensadresse (vanity url, von Facebook “Nutzername” genannt) einrichten müsse. Ich dachte zunächst, es handle sich um das alte Problem zwischen URL für persönliches Profil und URL für Seite anlegen. Dann aber stellte sich heraus, dass es im Auswahlfenster für Seiten unter facebook.com/username eine neue Rubrik namens “Anwendungsprofile” gibt.Das macht die Verwirrung für weniger versierte Nutzer jetzt noch größer als vorher:

Ein ähnliches Problem ergibt sich beim Anwählen des Menüpunktes “Seiten” in der Facebook-App von Android. Hat man seine Anwendungen genauso benamst wie die Seite (z.B. bei einem iframe-Tab für nähere Infos zur Seite), dann werden Seite und Anwendungsprofil zusammen aufgelistet.

(Warum Seiten hier als Untermenü zu “Freunde” gelistet werden, bleibt mir übrigens auch schleierhaft, aber das nur nebenbei…)

Meine Anwendungen hier sind übrigens “spr1″ und “schwindt-pr weiterempfehlen”. Die überzähligen “schwindt-pr”-Links (nur der zweite führt zum aktuellen Stand meiner Fanseite), führen zu älteren Beiträgen meiner Fanseite…

Dieselbe Auswahl (nur nicht alphabetisch geordnet erreiche ich, wenn ich in Facebook eine neue Anwendung zu meiner Fanseite hinzufügen will:

Das System dahinter ist für mich bislang noch nicht ersichtlich… (mir ist schon klar, dass “Anwendungsprofile” auch Seiten sind, aber eben andere…)

Kann mich jemand erhellen?

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Die Facebook-App für Android (Gastbeitrag)

Sebastian Hartmann (mehr zu ihm am Ende dieses Blogposts) ist meinem Aufruf nach Gastautoren zum Thema mobile Facebook-Nutzung gefolgt und hat folgenden Übersichts-Artikel zum Thema Facebook-App für Android verfasst. Vielen Dank, Sebastian! :-) Weitere Gastbeiträge zu Themen rund um die mobile Nutzung folgen hoffentlich in Kürze.

Nutzerfreundlich, aber verbesserungswürdig

Einmal das wichtigste vorab: Seit ich im Besitz eines Smartphones (Motorola Milestone mit dem Betriebssystem Android 2.1) bin, bin ich gleichzeitig Nutzer der Facebook-App, die über den Android Market kostenfrei downloadbar ist. Die App erfährt regelmäßig ein Update – ca. vier bis fünf Mal im Jahr.

Auf den ersten Blick hat die mobile Nutzung für mich viele Vorteile: Die Newsline ist ständig abrufbar, auf Nachrichten kann schnell geantwortet und erstelltes Fotomaterial kann rasant auf das eigene Privatprofil geschickt werden. So weit so gut. Was mit der Facebook-App alles geht und wo ganz klar die Grenzen der Applikation liegen, werde ich im folgenden Blogpost erläutern.

Umfang der Facebook-App

Eine App ist immer eine reduzierte Form eines Angebots – so auch bei der Facebook-App für Android 2.1. Öffnet man die Anwendung, stehen einige Features zur Auswahl.

Über die Startseite kann man Folgendes ansteuern (v.l.n.r.v.o.n.u.): die Neuigkeiten, das eigene Profil, die Freundesliste, die Nachrichtenbox, die Orte-Funktion, die Gruppen, die Veranstaltungen, die eigenen Fotoalben und der Chat. Unterhalb der Icons gibt es noch eine Liste an Vorschaubilder, wo die Facebook-App zuletzt gepostete Links und Fotos und Fanseiten als Thumbnail anzeigt.

Über „Einstellungen“ lassen sich nur wenige Funktionen regulieren. Dazu gehört unter anderem der Aktualisierungsintervall, die Benachrichtigungsfunktion und die darauf bezogenen Features (also ob man beispielsweise Nachrichten, Veranstaltungseinladungen oder Freundschaftsanfragen über die App empfangen möchte oder nicht). Leider gibt es nicht mehr einzustellen – weder Änderungen am Profil, noch bei den Privatsphäreneinstellungen. Schade.

Funktionen und Dysfunktionen der App

Über „Neuigkeiten“ erreichen einen die aktuellen Nachrichten der Freunde und Fanseiten.

Die Newsline läßt sich beliebig weit zurückscrollen. Man kann auf jeden angezeigten Beitrag zugreifen und ihn mit „gefällt mir“ markieren und ihn kommentieren. Darauffolgende Kommentare werden bei der App auf der Startseite unten unter „Benachrichtigungen“ angezeigt (auch wenn ein eigener Kommentar mit „gefällt mir“ angeklickt wurde), sobald ein Aktualisierungsvorgang vonstatten geht. In der Neuigkeitsliste wird leider nur eine selektive, von Facebook definierte Auswahl von News anzeigt. Dabei handelt es sich auch „nur“ um reine Statusmeldungen oder Meldungen mit Link oder Foto bzw. Fotoalben. Nach welchen Parametern Facebook dies definiert und filtert, bleibt unklar. Indirekte Meldungen wie Profilbildänderungen, „ist nun befreundet mit“, Seiten-Likes o.Ä. erscheinen nicht in der App.

Bei der Anwahl des eigenen Profils kann man zwischen 3 Feldern wählen. Auf der eigenen „Pinnwand“ erscheinen die zuletzt geposteten eigenen Einträge, Einträge von Freunden auf der eigenen Pinnwand und Mentions/Bildmarkierungen. Alle Beiträge lassen sich auch über die App entfernen, liken und kommentieren. Eigene Likes und Kommentare auf anderen Seiten und Profilen werden nicht angezeigt. Unter „Info“ werden sämtliche Profilinformationen aufgelistet, wie sie bei Facebook hinterlegt sind. Änderungen können über diese App nicht vorgenommen werden. Unter „Fotos“ können alle eigenen Alben (nicht Fotos, auf denen man markiert ist) angezeigt und bearbeitet werden (gleiches gilt für das Feature „Fotos“ auf der Startseite, das ich dann nicht mehr separat behandle). Insgesamt ein guter Umfang. Lediglich die fehlende Funktion für Profiländerungen schwächt den Bereich.

„Nachrichten“ wartet mit mehreren Funktionen auf: Das Antworten auf Nachrichten verhält sich so einfach wie smsen. Die versendeten Nachrichten findet man im „Versendet“-Bereich. Das Löschen von alten Nachrichten ist ebenso einfach wie Formatierung des Inhalts. Im Feld „Aktualisierung“ finden sich News in Form von Sammelnachrichten einzelner Fanseiten. Ein Manko hat die Nachrichtenfunktion gegenüber des nicht-mobilen Facebook: Anhänge werden auf dem Smartphone nicht angezeigt. Das schließt sowohl Links als auch Fotos ein.

Alle weiteren Features, die sich auf der Startseite befinden, sind schnell dargestellt: Über die Orte-Funktion kann man sich bei „Orten“ einloggen (Check In), die in der Liste anzeigt werden (oder man kann nach ihnen suchen) und man kann über Orte sehen, wo Freunde zuletzt eingecheckt haben. Dabei lassen sich auch Freunde mitmarkieren – nur nicht im Nachhinein, dies muss beim Check In geschehen. Über die Gruppenfunktion lassen sich alle (neuen!) „Gruppen“ ansteuern, alle gruppeninternen Beiträge einsehen, kommentieren und liken sowie alle Gruppenmitglieder anwählen. Unter „Veranstaltungen“ lassen sich alle aktuellen Veranstaltungen abrufen und bestätigen. Eigene Veranstaltungen müssen gesucht werden. Im „Chat“, der nur sehr holperig funktioniert, werden alle Freunde anzeigt, die online sind. Das Kommunizieren stellt sich aber als äußerst kompliziert da, da die App schneller sein möchte, als sie kann. Diese Funktion ist nicht zu empfehlen und sollte gegen ein anderes Feature ausgetauscht werden.

Womit ich bei einem entscheidenen Kritikpunkt bin: Fanseiten, die man administriert, lassen sich nicht über die App ansteuern, sofern sie nicht noch in der Newsline mit einem Beitrag angezeigt werden. Diese Erweiterung wäre ein Muss! Gerade für die nicht-private Nutzung des Facebook-Apps. Damit würde die Android-App auch im Business-Bereich konkurrenzfähig bleiben. Für Twitter gibt es bereits mit Seesmic oder vergleichbaren Apps eine Möglichkeit, mehrere Twitteraccounts zu administrieren.

Mein Fazit zur Facebook-App für Android:

Mit meinem Smartphone nutze ich die mobile Facebook-Version täglich – und ich mag es (i like!). In Windeseile kann ich Statusmeldungen eingeben oder von anderen abrufen. Dies funktioniert im Lokal genauso gut wie in der Bahn oder am Baggersee. Ich kann Schnappschüsse direkt aus der Galerie via Facebook hochladen und auf Facebook-Nachrichten unmittelbar beantworten. Alle Änderungen erscheinen auch nach Log-In im nicht-mobilen Facebook. An ein paar Stellen müssen mit Weiterentwicklungen noch nachgebessert werden. Für die nächste Stufe – der geschäftlichen Nutzung – fehlen der App noch ein paar Funktionalitäten wie die Fanseiten und verschiedene Einstellungsmöglichkeiten, die hoffentlich mit der nächsten oder übernächsten Aktualisierung ergänzt werden. Der Chat kann meiner Meinung nach getrost wieder aus der App verschwinden, da er dafür absolut ungeeignet ist.

Eine Zusatzinfo zu der mobilen Version von Facebook über den Browser:

Über die gängigen Android-Browser oder dem Opera-Browser (kostenfrei im Android-Market) gibt es auch eine mobile Version der Website Facebook, welche ähnlich ist wie die App. Diese mobile Version läßt sich auch ausschalten, so dass man mit dem Browser auch eine Standart-Ansicht des nicht-mobilen Facebook bekommen kann. Dort sind alle Bereiche wie auf dem PC oder Laptop aufrufbar. Dennoch gestaltet sich das Arbeiten damit als sehr umständlich, da man ständig mit Fingerbewegungen agieren muss (vergrößern/verkleinern). Dislike!

Zum Autor:

Sebastian Hartmann (Foto: Christoph Müller-Girod)

Sebastian Hartmann B.A., Seit 2008 Mitarbeiter am Neanderthal Museum, Bereich Mediathek, Internet, Web2.0

Studium der Kunstgeschichte und Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum, Volontariat am Neanderthal Museum, neben dem Neanderthal Museum tätig für das Stadtmuseum Hattingen im Bereich Ausstellungen.

Spezialisierung auf das Thema “Museum und (Social) Web” mit Beteiligung an Projekten wie NRW-Museum und Grand Tour 2010 auf Facebook, Web2.0-Beratungstätigkeit für verschiedene Museen wie LWL-Industriemuseum, Museum Ludwig oder LWL-Museum für Archäologie Herne und demnächst Museum für Völkerkunde Hamburg, Vorträge/Workshops zum Thema “Museum und Social Web” auf mehreren Tagungen sowie Artikel zum Thema in verschiedenen Zeitschriften.

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