Sechs Jahre „In Sachen Kommunikation“

Mein Blog 2009

Heute vor 6 Jahren habe ich dieses Blog „In Sachen Kommunikation“ eröffnet. Damals noch als deutsche Variante des zu dieser Zeit bereits einige Monate laufenden englischen Vorläufers „About Communication“. Bald wurde mir das zweisprachige Bloggen dann aber zuviel und seither schreibe ich nur noch auf Deutsch. 🙂

Mein Blog wie es 2009 aussah
Mit diesem Artikel habe ich mein deutschsprachiges Blog im April 2009 eröffnet. (Man beachte: Damals nannte ich schwindt-pr noch ganz wichtig „Agentur“! 😉 )

Inzwischen hat dieses Blog ca. 840 Artikel, über 20.000 Kommentare, über 3.000 Seitenaufrufe/Tag mit ca. 2000 Besuchern/Tag und gehört zu den beliebtesten deutschsprachigen Social-Media- und PR-Blogs. Die allermeisten Leser kommen übrigens via Google-Suche hierher. Von den Social-Media-Referrern führt Facebook mit grade mal 3,5% deutlich vor Twitter (0,5%).

DANKE an all die Leser, die das durch ihr Weitersagen und all die Gespräche in den Kommentaren oder via Social Media über die Zeit unterstützt haben und es jeden Tag wieder tun!!! Ich bin gespannt, wie es weitergeht! 🙂

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 1

Die richtige Vernetzung der eigenen Website (oder des eigenen Blogs) mit den dazugehörigen Präsenzen in den sozialen Netzwerken ist ein Thema, das leider viele vernachlässigen oder bei dem oft Fehler gemacht werden. Das hat zur Folge, dass die einzelnen Präsenzen etwas verloren für sich stehen und nicht ihre volle Wirkung entfalten können. Daher möchte ich das Thema in einer kleinen Serie* aufgreifen:

Diese Serie wird folgende Teile haben:

  1. Das Vernetzungsgeflecht von Website und Social-Media-Präsenzen
  2. Social-Media-Präsenzen von der Website aus auffindbar machen
  3. Weitersagen der eigenen Inhalte erleichtern
  4. Website von Social-Media-Präsenzen aus auffindbar machen (Impressumspflicht)
  5. Beiträge via Social Media richtig weitersagen
  6. Wiedererkennbarkeit sichern

Ihre Website ist Ihre Basis und damit Bezugspunkt für jedwede Kommunikation Ihrerseits im Web. Ihre Präsenzen auf Facebook und Co. stellen Außenposten dieser Basis dar. Über diese Außenposten können Sie für die Weiterverbreitung eigener Inhalte sorgen, Beiträge von anderen weiterempfehlen, sich informieren und diskutieren sowie Ihr Netzwerk pflegen.

Aber diese Präsenzen nur zu haben, reicht nicht. Jede einzelne von ihnen muss auch leicht auffindbar sein – egal wo der Besucher einsteigt – und alle Präsenzen zusammen sollten sinnvoll miteinander verknüpft werden.

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Auswertung meiner Leserumfrage

Kürzlich habe ich meine Leser gebeten, mir zu sagen, welches Geschlecht und welches Alter sie haben. Dazu nutzte ich ein Spreadsheet, wie man es über Google Drive erstellen kann. Dort ist eine erste zusammenfassende Auswertung bereits standardmäßig enthalten. Die einzelnen Antworten werden außerdem auch in einer Exceldatei gespeichert, so dass man auch detailliertere Auswertungen machen kann. Hier nun also die Ergebnisse meiner Umfrage:

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Ulrike fragt: Wie starte ich mein eigenes Blog? Teil 2 #udfragt (7)

Ulrike fragtIm vorherigen Artikel meiner Reihe „Ulrike fragt…“ #udfragt habe ich die ersten Schritte zum eigenen Blog auf WordPress.com beschrieben. Dabei ging es um die Themenfindung, die Registrierung, die Auswahl des Layouts und das Einrichten der Impressumsseite. Vor dem Verfassen des ersten Artikels sind jedoch noch einige weitere Schritte wichtig: Heute geht es um Einstellungen, Widgets, Kategorien und Co.→ weiterlesen

Ulrike fragt: Wie starte ich ein eigenes Blog? #udfragt (6)

Ulrike fragtSeit ein paar Tagen ist mein persönliches Blog online. Es war ein weiter Weg von den ersten Überlegungen bis zur Veröffentlichung, auf dem Annette mich beraten und unterstützt hat. In zwei Beiträgen werde ich hier die wichtigsten Tipps, die sie mir gegeben hat, zusammenfassen. Heute geht es um das ganz Grundsätzliche: Vorüberlegungen zum Inhalt, Wahl der Plattform, Registrierung, Auswahl des Layouts und Erstellung des Impressums.→ weiterlesen

Verbessertes Layout für Facebook-Profile

Das neue Profillayout ist endlich auch in meinem Konto angekommen. Dabei entfallen die Vorschaukästen im Kopfbereich, die linke, schmaler gewordene Spalte bleibt reserviert für Infokästen zu den einzelnen Profilbereichen (Info, Freunde, Fotos etc.), während die rechte und nun verbreiterte Spalte für Beiträge reserviert bleibt. Das Ganze erinnert stark an ein Bloglayout, die Gestaltung der untergeordneten Bereiche (Infotab etc.) ist sehr mobil-freundlich.

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Neuer Ort für News zu schwindt-pr

Passend zum eigenen Newsroom habe ich beschlossen, die News, in denen es um schwindt-pr, in einen eigenen Blog zu packen. Damit werden die Abonnenten von In Sachen Kommunikation hier nur noch mit Infos zu Facebook, Google+ und Co. versorgt – weswegen sie das Blog ja vermutlich auch abonniert haben. Wer sich für Neuigkeiten zu schwindt-pr selbst interessiert, kann das ab sofort in dem zum Newsroom gehörenden Blog tun:

 

Natürlich werde ich weiterhin über meine Seiten auf Facebook und Google+ sowie meinen Twitter-Account auch diese News verbreiten. Und für den Fall, dass jemand diese News doch abonnieren möchte, habe ich sie über den Newsroom zum Abo zugänglich gemacht:

Im neuen Blog sind die News natürlich auch weiterhin kommentierbar. 😉

 

Onlinereputation – für alle (?) (!) – UPDATED

In letzter Zeit erreichen mich immer wieder Hilferufe von Lesern, die ihre Kommentare auf Blogs oder Fanseiten plötzlich ganz oben in Google finden und mich – wenn der Kommentar auf einer meiner Seiten steht – um Löschung derselben bitten. Manche erscheinen gar richtig verzweifelt und schreiben: „Mein Arbeitgeber hat den Kommentar von mir in Google entdeckt und gesagt, ich muss den löschen lassen.“

In keinem dieser Fälle hatte es sich um verfängliche Aussagen gehandelt. Die Kommentare waren vielmehr Fragen in der Art  „wie stelle ich was wo ein?“. Und auch wenn hierzulande das Recht auf freie Meinungsäußerung besteht und ein Arbeitgeber daher nicht einfordern darf, dass jemand einen Blog- oder Fanseitenkommentar löschen lässt, bin ich den Bitten immer nachgekommen. Leider wollte mir niemand verraten, um welche Art Arbeitgeber es sich da handelt…

Muss jetzt jeder bloggen?

Diese Vorfälle haben mich aber auf ein allgemeines Problem gebracht, über das ich so vorher so nie nachgedacht hatte: als Beraterin für Online-Kommunikation mit Präsenzen auf verschiedenen Plattformen und als bloggender Mensch befülle ich tagtäglich bewusst die Suchmaschinen mit Inhalten von mir und über mich. Das Thema Onlinereputation ist mir bei meinen Aktivitäten dabei allgegenwärtig.

Was ist aber mit all den Menschen, die davon noch nichts gehört haben? Menschen, über die es bislang nichts in Google & Co. zu finden gibt? Es kann doch jetzt nicht jeder ein Blog starten, um aktiv seine Onlinereputation zu pflegen, oder?

Wir können tausend Mal darauf hinweisen, dass das Web ein öffentlicher Raum ist, und man sich dort deswegen nicht anders verhalten sollte als auch sonst in der Öffentlichkeit. Dass Fanseiten öffentlich sind und Blogs auch. Dass ein Suchmaschineneintrag, wenn er sinnvolle Beiträge enthält, nichts ist, wovor man Angst haben müsste. Aber die Menschen, die nicht so wie wir in der Materie drin sind, reagieren immer noch panisch. Was also soll man diesen Leuten raten?

Ein Experiment

Versuchaufbau: Zusammen mit Alexander Schestag von DeinWeb habe ich daher gestern etwas ausprobiert. Alex hat mit einer erfundenen Identität, zu deren Namen es bislang keine Suchmaschineneinträge gab, einen Kommentar hier im Blog und in Facebook auf mehreren Fanseiten hinterlassen. Im dazugehörigen Facebook-Profil hatte er dabei die Öffentliche Suche untersagt.

Ergebnis: nach ein paar Stunden hatte Google den Blogkommentar unter diesem erfundenen Namen indexiert. Und nicht nur den einen Blogpost, zu dem der Kommentar gehört, sondern auch alle anderen Blogposts, vermutlich weil der Kommentar zur Zeit der Indexierung noch in der Sidebar meines Blogs stand. Die Fanseiten-Kommentare hingegen sind erst eine Weile später in Google erschienen.

Fazit

Wer die öffentliche Suche in seinem Facebok-Profil untersagt (Privatsphäre-Einstellungen > Anwendungen und Webseiten > Öffentliche Suche) unterdrückt damit nur die Indexierung seines Profils, nicht aber der öffentlichen Beiträge desselben. So oder so sind diese Beiträge öffentlich und werden von anderen gelesen. Man sollte sich daher trotzdem immer darüber im Klaren sein, was man da tut!

Wer in Blogs kommentiert, aber nicht unter seinem Namen in Suchmaschinen auftauchen möchte, sollte nur seinen Vornamen oder einen nickname angeben (die Mailadresse wird ja nicht öffentlich angzeigt). Und auch hier gilt: was Sie nicht laut auf dem Marktplatz sagen könnten, sollten Sie auch nicht online stellen!

Kommentare mit einem solchen Absender tragen auch nicht zur aktiven Pflege der eigenen Onlinereputation bei und werden ggf. auch nicht so ernst genommen wie Kommentare unter Klarnamen.

Wer darüber hinaus seine Onlinereputation mit wenig Aufwand aktiv pflegen möchte, der sollte sich ein Profil bei Google+ anlegen und dies gezielt ausfüllen. Diese Beiträge werden dann in Google bevorzugt angezeigt.

Und Sie?

Wie halten Sie es mit Ihrer Onlinereputation? Achten Sie darauf, was Sie wo veröffentlichen? Ist Ihnen klar, wann Sie sich auf einer öffentlichen Seite bewegen und wann nicht? Macht Ihnen das Thema Angst?

Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare!