Schlagwort-Archiv: datenschutz

Facebook ändert seine Nutzungsbedingungen: Und jetzt? – Ulrike fragt #udfragt (2)

Ulrike fragtFacebook arbeitet derzeit wieder an Änderungen seiner Datenschutzrichtlinien und löst damit teils heftige Reaktionen aus. Das beobachte ich auf Facebook selbst, in persönlichen Gesprächen und in der Presse. Die offizielle Kommentarphase zu den vorgeschlagenen Änderungen endete am 7. September. In Kürze werden wir erfahren, was dabei herausgekommen ist. Inzwischen spreche ich als Blogpraktikantin und Facebooknutzerin in meiner Reihe “Ulrike fragt…” mit Annette Schwindt über ihre Einschätzung zur aktuellen Diskussion:
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Fake-Profile auf Facebook: Was tun, wenn sich jemand für Sie ausgibt?

Leider erreichen mich immer wieder Hilferufe von Lesern, die ein Profil entdeckt haben, das sich für sie ausgibt. Facebook hat für diese Fälle eigene Meldewege vorgesehen und zwar sowohl für Personen, die Facebook auch selbst nutzen, als auch für solche, die es nicht tun.

Sind Sie selbst Facebooknutzer, dann finden Sie Hilfe unter https://www.facebook.com/help/174210519303259/. Über das Zahnrad im missbräuchlichen Profil > Melden/Blockieren gelangen Sie zu einem Fenster wie diesem:

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Lese-Empfehlungen über Facebooks Recommendations-Plugin

Kennen Sie das Recommendations-Plugin von Facebook? Neben Like-Button, Like-Box und anderen ist dies ein weiteres Social Plugin, das Sie auf externen Webpages einbauen können. Es empfiehlt Ihren Lesern andere Beiträge derselben Website.

Neben der bereits existierenden Recommendations-Box erlaubt jetzt die Recommendations-Bar Lese-Empfehlungen als Popup unten rechts. Vorausgesetzt, Sie haben die betreffende Webpage an den Open Graph angebunden. Sie können sogar einstellen, wann das Popup erscheinen soll. (Wer es sich mal anschauen möchte: die Kollegen bei futurebiz.de haben es schon eingebaut.)

Wie schon bei Like-Button und Co. muss auch bei der Verwendung dieses Plugins auf den Datenschutz hingewiesen werden. Wenn Sie also nicht auf die Einbindung dieser Funktion verzichten wollen, sollten Sie eine entsprechende Erklärung in Ihrem Impressum/Ihrer Datenschutzerklärung hinzufügen.

Social Plugins finden Sie im Adminbereich Ihrer Facebookseite unter Hilfsmittel oder direkt über https://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/

Nachdem Google+ solche Empfehlungen in seinen +1 Button eingebaut hat, hat Facebook nun nachgezogen.

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Welchen Diensten habe ich Zugriff auf mein Google-Konto erlaubt? – Einführung in Google+ (Teil 4)

Passend zu meinem gerade veröffentlichten Google+ Buch habe ich begonnen, eine kleine Grundlagen-Serie zum Thema Google+ zu schreiben. Heute geht es dabei um die Liste von Anwendungen und Websites, denen man Zugriff auf sein Google+ Konto erlaubt hat.

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Soziale Netzwerke und personalisierte Suche

Google verstärkt jetzt also die personalisierte Suche im Zusammenhang mit Google+. Google+ sei aber nicht als Konkurrenz zu Facebook gedacht, heißt es immer wieder. Trotzdem reagiert Facebook seit dem Launch von Google+ deutlich auf dessen Features.

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Datenschutzdiskussion um Facebook geht weiter

Es wird immer verworrener… Die Diskussion um die Verwendung von Facebooks Social Plugins und das Betreiben von Fanseiten wird fortgesetzt. Doch eine Lösung ist nach wie vor nicht in Sicht.

Während das ULD sich nun endlich verstanden fühlt und jetzt (ernsthaft?) über Sonderregelungen der Facebook-Datenübermittling  für Deutschland oder gar nur für Schleswig-Holstein nachgedacht wird, bezeichnen andere das Vorgehen des ULD als rechtlich umstritten… Die Facebooknutzer, die es eigentlich betrifft, stehen daneben und fragen sich, was denn jetzt wirklich Sache ist…

Ich gebe daher einfach mal die Meldungen so wieder, wie sie mich heute erreicht haben:

dpa-Meldung:

Kiel (dpa) – Nach einem Treffen mit einer Delegation des Sozialen Netzwerks zeigte sich der Kieler Datenschützer Thilo Weichert vorsichtig optimistisch. «Wir haben uns intensiv ausgetauscht und in einem sehr freundlichen Gespräch unsere Vorstellungen erläutert».

Das sagte der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Schleswig-Holstein. «Wir hatten das Gefühl, dass dies zum ersten Mal verstanden wurde.» Gegenstand des Gesprächs mit dem Facebook-Europa-Manager Richard Allan waren laut Weichert auch «Überlegungen, dass man eine besondere Gestaltung für deutsche beziehungsweise schleswig-holsteinische Web-Seiten vornimmt».

Dabei gehe es um eine datenschutzkonforme Regelung für die Übermittlung von Nutzerdaten an Facebook in die USA. Insbesondere müsse die Bildung von persönlichen Datenprofilen verhindert werden. «Wir haben signalisiert, was geändert werden müsste, damit Facebook datenschutzkonform eingesetzt werden kann», sagte Weichert.

heise-Artikel zum Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages:

Ein Rechtsgutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags kommt zu dem Ergebnis, dass die möglichen Konsequenzen für Webseitenbetreiber unklar sind, wenn sie Social Plugins von Facebook einbinden und Fanpages betreiben. “Das geltende Datenschutzrecht ist von Unsicherheiten geprägt und macht die eindeutige Beantwortung rechtlicher Fragen in diesem Bereich schwer”

(…) Die Gutachter wollten keine abschließende Empfehlung geben.

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Eine Facebooksprecherin äußerte:

„Wir hatten ein produktives Treffen mit Dr. Weichert und dem Team des ULD, in dem wir detailliert die Anliegen des ULD und mögliche Lösungsansätze diskutiert haben.

Facebook ist der Ansicht, dass es keine Unvereinbarkeit zwischen seinen Diensten und dem europäischen Datenschutzrecht gibt. Wir haben deutlich gemacht, dass wir mit der Position und dem Vorgehen des ULD zur Rechtmäßigkeit der deutschen Organisationen, die unseren Service nutzen, keinesfalls einverstanden sind.

Wir bleiben sehr besorgt, dass die singuläre rechtliche Auslegung, die das ULD anstrebt, ernsthafte Schwierigkeiten für Unternehmen in Deutschland bei der Nutzung einer breiten Palette von populären Internet-Services schaffen würde. Daher ist diese Diskussion auch von größerer Bedeutung für die deutsche Gesellschaft.

Wir würden uns wünschen, dass das ULD seine Drohung gegen einige Unternehmen in Schleswig Holstein bezüglich der Nutzung unserer Dienste zurücknimmt. Wir sind daher offen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation zu lösen. Dazu könnte die Übermittlung von detaillierteren Informationen über Aspekte unseres Service beitragen. Wir möchten vollständig transparent für die Menschen sein, die unsere Services nutzen, aber es ist nicht unser Ziel, Sonderlösungen für Schleswig-Holstein zu schaffen.

Wir sind uns ebenso sicher, dass das ULD die bewährte Haltung für internationale Internetunternehmen wie Facebook berücksichtigen sollte, dass diese ihre Services in Deutschland anbieten können, auf Grundlage ihrer Gesetzeskonformität in ihrer Heimat-Jurisdiktion.“

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Facebook-Timeline (Teil 4) – Privatsphäre einstellen

Wie schon früher hier im Blog erklärt, wird die Sichtbarkeit der Beiträge inzwischen nicht mehr über eine generelle Einstellung für die Timeline (früher Pinnwandreiter) definiert, sondern über die Einstellungen pro Beitrag.

1. Allgemeine Einstellungs-Optionen hinsichtlich Verbindungen und Markierungen, Anwendungen und Suche findet man weiter unter Privatsphäre-Einstellungen. Dort kann man auch definieren, welche generelle Sichtbarkeit Beiträge haben sollen, die man von einem externen Gerät ohne eigene Sichtbarkeitseinstellungen hochlädt. Außerdem hier zu finden: eine Möglichkeit alle bisherigen Beiträge nachträglich umzustellen. Mehr dazu wurde bereits hier beschrieben…

2. Informationen, die früher im Info-Reiter zu finden waren, wie z.B. Beziehungsstatus, Arbeitgeber, Likes etc. sind jetzt erreichbar über den Kopfbereich der Timeline:

…und haben ihre Sichtbarkeitsoptionen jeweils dort. So lassen sich die Angaben im blauen Feld links entweder über Anklicken den blauen Hintergrunds bzw. über den darunter stehenden Link Über mich und natürlich über den Button Informationen bearbeiten ansteuern. Einstellungen für die einzelnen Unterpunkte befinden sich hinter dem Button Bearbeiten:

Bearbeiten anklicken...

Hier stehen die üblichen Optionen inklusive eigener Listen und Smartlists zur Verfügung:

... und Einstellungen ändern.

Dasselbe funktioniert für Freunde, Gefällt-mir-Angaben usw., die jeweils über die Box im Kopfbereich angesteuert werden können. Manche davon befinden sich ggf. hinter dem ausklappbaren Pfeil:

Die Anordnung der Boxen und das Hinzufügen von weiteren solchen können Sie übrigens auch dort steuern.

3. Wer meine neuesten Aktivitäten sehen kann, bestimmt die Sichtbarkeit des Beitrags, zu dem die Aktivitätsmeldung gehört. Deshalb wird unter Beiträgen auch angezeigt, für wen sie sichtbar sind:

Man kann Beiträge nämlich auch nur innerhalb dieser Einstellung des Originals weitersagen. Mehr dazu habe ich hier erklärt…

Meldungen über neueste Aktivitäten können nach wie vor über das Kreuzchen dahinter aus dem Profil (jetzt heißt das “aus der Chronik”) gelöscht oder alle entsprechenden Meldungen verborgen werden:

 Damit werden diese Aktivitätsmeldungen jedoch nicht aus dem Liveticker derjenigen entfernt, die die Aktivität selbst ohnehin sehen können!

Auf diese Weise verborgene Aktivitätsarten können über den Stift hinter Neueste Aktivität, der beim Überfahren dieses Bereichs mit der Maus erscheint, auch wieder in die Chronik zurückgeholt werden.

Der Button Aktivitäten anzeigen im Kopfbereich sowie die darüber erreichbare Übersichtsseite sind übrigens nur für den jeweiligen Besitzer des Profils sichtbar.

4. Die Sichtbarkeit von neuen Beiträgen stellt man über den Herausgeber ein:

Befindet man sich im eigenen Profil oder im allgemeinen Newsfeed auf der Startseite, so wird die hier zuletzt getroffene Einstellung übernommen bis man sie ändert. Befindet man sich in einer Listenansicht, ist die Sichtbarkeit für diese Liste voreingestellt. Beiträge auf Seiten sind öffentlich, Beiträge in Gruppen unterliegen der Sichtbarkeit der Gruppe.

Haben Sie weitere Fragen zu den Privatsphäre-Einstellungen im neuen Layout?

Dieser Artikel ist Teil einer kleinen Serie zum neuen Timeline-Layout. Diese Serie kann auch als Ganzes als kostenloses pdf (535kb) heruntergeladen werden unter

http://www.schwindt-pr.com/timeline.pdf

  1. Das neue Layout
  2. Coverfoto
  3. Herausgeber 
  4. Privatsphäre (= dieser Artikel)
  5. Zeitleiste/Chronik
  6. nachträglich Inhalte hinzufügen

 

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Facebook nimmt Stellung zum Cookie-Gerücht

UPDATE dazu bei Spiegel Online.

Gestern machten Blogposts die Runde, in denen es um Facebooks Verwendung von Cookies geht:

Darin geht es kurz gefasst darum, dass Facebook auch nach dem Logout über Cookies in Ihrem Browser nachverfolgen könne, welche weiteren Seiten Sie ansteuern, und dazu ungefragt in Ihre Timeline posten würde. DAS STIMMT SO NICHT!

Erstens bezieht sich diese Autoposten nur auf die neuen Social Apps und zweitens steuern Sie selbst, ob und wie lange Ihr Browser Cookies behält (Browsereinstellungen überprüfen!). Zudem muss man diese neuen Apps ja nicht verwenden, wenn man das nicht will. Wer diese Apps nutzt, der tut das aber gerade WEIL er möchte, dass solche Postings in seiner Timeline erscheinen, um sie an seine Freunde weiterzusagen.

Wenn Sie solche Apps aber nicht nutzen, kann Facebook gar nichts weitersagen. Und selbst wenn Sie sie nutzen, können sie definieren, wer die Postings sehen darf. – Siehe auch Brian Solis: Whoops, I didn’t mean for you to read this.

Facebook-Sprecherin Tina Kulow erklärte heute darüber hianus:

“Facebook verfolgt nicht die Aktivitäten von Nutzern im Internet. Stattdessen nutzen wir Cookies für soziale Plug-ins um Inhalte zu personalisieren (z.B. um anzuzeigen, was den eigenen Freunden gefällt), um Wartung und Verbesserungen zu unterstützen (z.B. um Klickraten zu messen) oder aus Sicherheitsgründen (z.B. um zu verhindern, dass Kinder unter 13 Jahren versuchen, sich mit falschem Alter anzumelden). Wir nutzen keine Informationen, die wir durch soziale Plug-ins erhalten, wenn man sie sieht, für gezielte Anzeigen. Vielmehr löschen oder anonymisieren wir diese Daten innerhalb von 90 Tagen und wir verkaufen niemals Nutzerdaten.

Speziell zu den sogenannten „Logged-out Cookies“ – wir löschen Konto-spezifische Cookies sobald sich ein Nutzer von Facebook ausloggt. Deshalb erhalten wir keine persönlich-identifizierbaren Informationen durch ein Cookie, wenn Nutzer im Internet unterwegs sind. Die übrigen Cookies verwenden wir für Sicherheits- und Schutzmaßnahmen. Damit identifizieren wir beispielsweise Spammer und wir können durch sie erkennen, wenn jemand unauthorisiert versucht, auf ein fremdes Nutzer-Konto zuzugreifen. Außerdem helfen sie dabei, dass unsere Nutzer wieder auf ihr Konto zugreifen können, falls es gehackt wurde. Sie helfen auch, die Registrierung von Kindern unter 13 Jahren zu verhindern, die versuchen sich mit Hilfe eines falschen Geburtsdatums wieder anzumelden. Sie unterstützen Sicherheitsfunktionen wie die Zwei-Weg-Anmeldebestätigung und -Benachrichtigung und die Identifizierung von Computern, die von mehreren Personen genutzt werden, um die Nutzung der „Angemeldet bleiben“-Option zu verhindern.”

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Diskussion um Social Plugins und Fanseiten: Facebook und ULD im Dialog – UPDATED

Nachdem das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) Schleswig-Holstein heftige Kritik an den Social Plugins und Fanseiten von Facebook geäußert und sogar Bußgelder für Seitenbetreiber aus seinem Bundesland angekündigt hatte, wird kontrovers darüber diskutiert (s. auch Linksammlung in den Kommentaren auf meiner Fanseite).

heise.de hat daraufhin mit der 2-Klick-Lösung u.a. für den Like-Button einen Kompromissvorschlag geliefert (übrigens auch als WordPress-Plugin verfügbar oder siehe diese Lösung von DeinWeb). Dies ist dem ULD jedoch nicht genug:

“Die teilweise vorgeschlagene ‘Lösung’ über einen Doppelclick, bei dem zunächst eine Informationsseite geöffnet und eine Einwilligung eingeholt wird, geht zweifellos in die richtige Richtung, aber nur den halben Weg: Die Profilbildung bei Facebook lässt sich derart nicht verhindern, wenn man den Plugin nutzen möchte. Zudem setzt eine wirksame Einwilligung voraus, dass Nutzende wissen, worin sie einwilligen. Da Facebook aber bisher nicht offenlegt, was es mit den Nutzerdaten macht, fehlt es weiterhin an der nötigen Information.”

heißt es in der aktuellen Pressemittelung des ULD nach einem Treffen mit Facebook auf Einladung des Innen- und Rechtsausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtages und weist darauf hin,

“dass ab Oktober nicht sämtliche Webseitenbetreiber in Schleswig-Holstein sanktioniert werden. Im Vordergrund stünden öffentliche Stellen sowie große private Anbieter. Hierbei würden der Opportunitäts- und der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz beachtet.

Ein Facebook-Sprecher ließ nach dem Treffen verlauten:

„Wir sind zufrieden, dass wir die Möglichkeit erhalten haben, die inkorrekten Behauptungen aus dem ULD Report richtig zu stellen. Wir möchten den begonnenen Dialog gerne fortsetzen. Dazu gehört für uns
dabei zu helfen, unsere tatsächlichen Abläufe zu verstehen und auf welche Weise sie den Datenschutz und die Privatsphäre der deutschen Internetnutzer respektieren. Wir hoffen, dass eine weiterführende
Diskussion, sämtliche Bedenken beseitigen kann.“

Vom ULD heißt es unterdessen:

“Dass Facebook Gespräche führt, ist ein erster Anfang, hat aber an der technischen und rechtlichen Bewertung des ULD vorerst nichts geändert. Bevor Plugins und Fanpages von Facebook datenschutzkonform genutzt werden können, muss sich das Unternehmen noch gewaltig bewegen.

Was die ganze Diskussion aber auf jeden Fall schon bewegt hat, ist eine große Verunsicherung bei den Nutzern. Man kann daher nur hoffen, dass die begonnenen Gespräche zügig weitergeführt und zu einem praktikablen Ergebnis geführt werden.

UPDATE: Das bei allfacebook.de zitierte Dokument von Facebook liegt auch mir vor. Darin wird aber nur auf einen Teil der Kritik des ULD eingegangen. So werden Seitenbetreiber damit zwar entlastet, auf den eigenen Umgang mit den erfassten Daten geht Facebook aber noch nicht vollständig ein. (Beispiele für gespeicherte Nutzerdaten gibt es  HIER)
Weitere Kritikpunkte an den Aussagen von Facebook  hat Alexander Schestag in seinem Blog aufgeführt.

Weitere Einblicke in das Treffen gibt es hier.

Eine weitere rechtliche Betrachtung plus Handlungsempfehlung hat Rechtsanwalt Thomas Schwenke hier veröffentlicht.

Fortsetzung folgt…

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gesichtserkennung anschalten

Privatsphäre-Einstellung für Tagging-Vorschläge via Gesichtserkennung auf Facebook – UPDATED

UPDATE 21.9.2012: Gesichtserkennung ist Geschichte!

Es war ja schon länger bekannt, dass Facebook Gesichtserkennung verwenden will. Die dazugehörige Privatsphäre-Einstellung war aber bislang nicht aktiv. Heute (= 7.6.2011) nun wies mich ein Leser darauf hin, dass sich da was getan haben soll. Und tatsächlich (UPDATE): unter Privatsphäre-Einstellungen > Funktionsweise von Markierungen > Markierungsvorschläge: Wenn Freunde Fotos mit Personen hochladen, die wie du aussehen kann man die Einstellungen ändern:

Facebook erklärt dort:

“Dadurch können deine Freunde bei dem Hinzufügen von Markierungen zu ihren eigenen Fotos Zeit sparen – besonders, wenn sie viele Fotos von einer Veranstaltung markieren. Wenn einer deiner Freunde ein Foto hochlädt, auf dem du zu sehen bist, schlagen wir ihm vor, eine Markierung von dir zu dem Foto hinzuzufügen. Dein Freund kann alle Vorschläge ignorieren und es werden keine Inhalte automatisch markiert. Du wirst nicht automatisch auf Inhalten markiert.

Die Einstellung bezieht sich also nur auf Freunde, lässt sich allerdings nicht weiter eingrenzen (z.B. nach Freundeslisten). Sie kann nur generell aktiviert oder deaktiviert werden. Ob die Deaktivierung nur die Vorschläge unterbindet oder auch die Gesichtserkennung generell abschaltet, wird nicht gesagt.

Man sollte davon ausgehen, dass Freunde (wenn sie denn echte Kontakte sind), einen von selbst auf Fotos markieren können, wenn sie das denn möchten, und dazu nicht noch Vorschläge brauchen. ;-)

Unter https://www.facebook.com/help/?page=1194 erhält man weitere Informationen zum Thema. Facebooks Blogpost dazu: http://blog.facebook.com/blog.php?post=467145887130

 

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