Schlagwort-Archiv: feed

Vom Social Web ins E-Book und zurück

Wer mir auch auf Twitter folgt, wird sich gestern vielleicht gewundert haben, was es mit all den Tweets auf sich hatte, die mit #streetartdue verschlagwortet waren. Anlass war die Vorstellung des “enhanced iBooks” (also des erweiterten E-Books für iPad) namens “Open Your Eyes – StreetArt in Düsseldorf” von Sebastian Hartmann bei 11punkt Verlag. Der Autor und die Verleger sind nicht nur besonders liebe Kollegen von mir, nein, ich durfte auch an einem Detail des E-Books mitwirken, das ich – wie versprochen – hier genauer erklären möchte. Ich versuche es, so einfach wie möglich zu machen, warne aber vor, dass das eher was für Fortgeschrittene wird…
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Facebook führt Hashtags ein: Hash-was?

Die Einführung von Hashtags ist etwas, worauf erfahrene Nutzer des Social Web schon lange bei Facebook gewartet haben. Nun ist es soweit: der Rollout hat begonnen. Das bedeutet, die Nutzbarkeit von Hashtags wird – wie andere Neuerungen bei Facebook auch – nur nach und nach eingeführt. Die einen Nutzer haben also sofort etwas davon, andere erst später. So weit,  so suboptimal… UPDATE: Inzwischen sind Hashtags für alle eingeführt!

Dazu kommt noch, dass diejenigen, die keinen anderen Dienst wie z.B. Twitter nutzen, wo es diese Funktion schon lange gibt, überhaupt nicht wissen, was Hashtags sind. Wenn nun ausgerechnet für diese Nutzer plötzlich komische Links mit # davor in den Beiträgen von anderen erscheinen, ist die Verunsicherung groß und Erklärungsbedarf angesagt:

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Delicious im neuen Look

Mein bislang favorisierter Bookmarking-Dienst delicious.com ist nun im neuen Gewand online. Das neue Layout war ja schon seit einiger Zeit als Vorschau zu besichtigen gewesen, jetzt ist es live. Und wie immer gibt es gute und weniger gute Dinge zu berichten:

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Facebook: Es geht um Feeds, Himmel nochmal!

Da zum Thema Sichtbarkeit von Beiträgen bei Facebook allerlei Gerüchte umgehen und mich das tierisch nervt, möchte ich das hier nochmal zusammengefasst besprechen:

Der allgemeine Facebook-Newsfeed namens “Neuigkeiten” hat noch nie alle Beiträge der eigenen Vernetzungen gezeigt, sondern war schon immer gefiltert. Das muss er auch, weil sonst ab einer gewissen Vernetzungszahl die Updates nur noch durchrauschen würden und man völlig überschwemmt würde. Da Seiten außerdem dazu neigen, werbende Beiträge zu posten, könnte man sich auch schnell zugespammt fühlen.  Um dies zu verhindern, gibt es den Filter-Mechanismus.

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Facebook: Seitenbeiträge ohne Edge-Rank-Filter empfangen (Updated)

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Möglichkeiten (siehe unten) TESTET hat Facebook derzeit zwei neue Wege eingeführt, seinen Nutzern das Empfangen von Beiträgen der Seiten, die ihnen gefallen, zu ermöglichen. UPDATE: Ungefiltert ist dabei nur Punkt 2 oder die bewährte Verwendung von Listen (siehe weiter unten):

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Neuigkeiten in Facebook richtig organisieren

Fast täglich erhalte ich Hilferufe von überforderten Facebooknutzern, die mit der Organisation ihrer Neuigkeiten in Facebook nicht klarkommen. Während die einen sich über zu wenig Meldungen von Seiten wundern, beklagen sich andere über zu viel uninteressante Updates von Freunden.

Vielen ist dabei nicht klar, dass sie ihre Neuigkeiten selbst strukturieren müssen, wenn ihnen nicht gefällt, wie Facebook ihre Handlungen zum Filtern interpretiert. Denn das ist es, was passiert: Facebook filtert anhand Ihres Nutzerverhaltens, was sonst als noch wesentlich größere Meldungsflut über Sie hereinbrechen würde.

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Best of Facebook-Tipps

Da ich auf bestimmte Blogposts immer wieder verweisen muss, habe ich mir gedacht, es ist mal wieder Zeit für eine Best-of-Liste in Sachen Facebook-Fragen.

Sollten Sie Fragen haben, die mit keinem der folgenden Artikel beantwortet werden, nutzen Sie bitte die Suchfunktion in diesem Blog. Sollten Sie dabei auch nicht fündig werden, lassen Sie es mich bitte in den Kommentaren wissen, dann werde ich mich des Themas annehmen.   ;-)
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Beiträge weiterleiten mit ifttt – Updated

Kennen Sie schon ifttt? Dieser Name steht für “If this then that” und bezeichnet einen Dienst, mit dem Sie Beiträge aus einer Plattform in eine andere weiterleiten können. Das Ganze basiert natürlich wieder auf Feeds, die angewiesen werden, sich gegenseitig zu befüttern.
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Newsrooms: Aufbau, Konzeption und Umsetzung #sck12

Gerade noch beim stARTcamp Köln zugeschaltet, kommen hier wie versprochen die Folien und die im Vortrag genannten weiterführenden Links:

“Social Web ist schön, macht aber viel Arbeit”, lautet das Motto der Veranstaltung, bei der sich alles um die Arbeit und das Berufsblid von Social-Media-Managern dreht. Selbige jonglieren tagtäglich mit ihren Präsenzen auf verschiedenen Netzwerken. Da verliert man schnell den Überblick. Wo gibt es jetzt nochmal was???

Eine zentrale Anlaufstelle muss her, auf der man sich eine Übersicht verschaffen und die einzelnen Beiträge und Präsenzen direkt erreichen kann. Am besten noch so, dass sich interessante Beiträge direkt weitersagen lassen und man auch Rückfragen stellen kann, ohne suchen zu müssen, wer denn da jetzt zuständig ist. Lösung:

Ein Newsroom muss her!

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Das Feed-Prinzip verstehen

Viele Nutzer im Social Web haben Schwierigkeiten zu verstehen, was sie wo sehen und warum und wie sie dies mitbestimmen können. Das Problem scheint mir meist daher zu kommen, dass Ihnen das Prinzip eines Feeds nicht bekannt ist. Aber alle Dienste im Social Web, ob Blog, ob Facebook, Google+, Twitter oder sonstige basieren genau darauf: auf Feeds.

Was ist ein Feed?

Ein Feed ist ein Nachrichtenstrom, der sich aus bestimmten Quellen speist (= engl. to feed). Welche Quellen das sind, bestimmen Sie durch die Vernetzungen, die Sie eingehen.

Damit Sie nicht von einem Profil zum anderen springen müssen, um zu sehen, was es Neues gibt, werden Kopien der Beiträge Ihrer Kontakte in einem Nachrichtenstrom zusammengefasst. Das heißt, jedesmal, wenn einer Ihrer Kontakte etwas Neues postet, erscheint eine Kopie dazu in Ihrem Nachrichtenstrom.

Dabei werden diese Kopien wie der Originalbeitrag behandelt. Das heißt, wenn Sie die Kopie kommentieren oder liken, dann erscheint das genauso beim Original und umgekehrt.

Folgende Grafik verdeutlicht das am Beispiel von Facebook:

Folgende Liste zeigt, wie dieser allgemeine Nachrichtenstrom (Feed) auf welcher Plattform heißt und ob es dabei Besonderheiten gibt:

  • Facebook: Startseite
    (in Haupt- und Neueste Meldungen unterteilt, zeigt nur die Beitragskopien von Kontakten, mit denen man häufig interagiert, nicht rückwärts chronologisch, sondern nach Beliebtheit bezogen auf den Betrachter. Liveticker oben rechts zeigt Kopien der aktuellen Aktivitäten der Kontakte in Echtzeit.)
  • Google+: Übersicht
    (Beitragskopien aus allen Kreisen gemäß ihrer jeweiligen “Lautstärke“, rückwärts chronologisch nach Interaktion, nicht nach Veröffentlichungszeit)
  • Twitter: Startseite
    (zeigt Beitragskopien aller Kontakte rückwärts chronologisch nach Veröffentlichungszeit)

Da sich dieser Nachrichtenstrom aus den Beiträgen Ihrer persönlichen Vernetzungen speist und auf Ihren individuellen Einstellungen basiert, sieht Ihre Startseite/Übersicht immer anders aus als die von anderen Nutzern (da diese wieder andere Vernetzungen und andere Vorlieben haben).

Die Nachrichtenflut filtern

Je mehr Vernetzungen man mit anderen eingegangen ist, umso mehr Beitragskopien strömen auf einen ein. Das kann sehr unübersichtlich werden. Deshalb gibt es je nach Plattform verschiedene Filtermöglichkeiten, mit denen man selbst bestimmt, welche Meldungen man sehen möchte und welche nicht:

Ordnen Sie Ihre Kontakte in Listen oder Kreise ein – entweder thematisch sortiert oder danach wie interessiert Sie an den Beiträgen der jeweiligen Personen sind. Dann rufen Sie eine konkrete Liste oder einen Kreis auf der Startseite/Übersicht auf, um nur die Beitragskopien dieser Personen zu sehen.

Diese Filter können für andere sichtbar gemacht werden, oder nicht.

Ihr Profil = Ihre Beiträge

Um Ihre eigenen Beiträge anzuzeigen, gibt es das jeweilige Profil. Auf den verschiedenen Plattformen ist dort Folgendes rückwärts chronologisch zu sehen:

  • Facebook: Ihre Beiträge mit Likes, Shares und Kommentaren von anderen sowie Ihre Aktivitäten und sonstigen Informationen (Sie sehen alles – andere nur das, was für sie sichtbar eingestellt wurde). Wenn freigeschaltet, gibt es dort auch Beiträge, die andere an Sie richten.
  • Google+: Ihre Beiträge mit +1, Shares und Kommentaren von anderen (Sie sehen alles, andere nur das, was für sie sichtbar eingestellt wurde).
  • Twitter: Ihre Beiträge

Auch Ihr Profil ist also ein Feed! Nämlich der Ihrer eigenen Beiträge. Wer sich mit Ihnen vernetzt, abonniert sich diesen Feed in seinen allgemeinen Nachrichtenstrom und ggf. Liste/Kreis.

Feeds abonnieren

Der Sinn von Feeds besteht also zum einen in der Bündelung von Nachrichten nach einem bestimmten Gesichtspunkt. Zum anderen ermöglicht dieses Prinzip das Einspeisen eines solchen Nachrichtenstroms in einen anderen (z.B. Profil-Feed in Startseiten-Feed).

In dem Moment, wo Sie sich innerhalb einer Plattform mit jemandem vernetzen, abonnieren Sie also dessen Feed.

Viele Feeds können aber auch extern verfügbar gemacht und damit auch extern abonnierbar gemacht werden, indem man den Link dazu für andere sichtbar zur Verfügung stellt. Das erkennen Sie in der Regel an folgendem Symbol:

Abonnieren kann man solche Feeds entweder über

  • einen sogenannten Feedreader (ein Programm zum Lesen von Feeds, z.B. Feedly)
  • in den Browser integrierte Feedreader
  • eigene Feedreader-Apps (z.B. Google Currents)
  • per E-Mail (muss z.B. via Feedburner eigens verfügbar gemacht werden)

So können Sie sich z.B. mit den neuesten Artikeln dieses Blogs hier bequem beliefern lassen, statt jedesmal herkommen zu müssen, um zu sehen ob und was es hier Neues gibt. Dazu einfach die gewünschte Variante oben rechts in diesem Blog anklicken.

Feeds darstellen

Viele Dienste ermöglichen es, den eigenen Feed woanders einzubinden. Beispiele dafür sind:

Twitter-Widget mit Beiträgen von und über @schwindt-pr

Für Fortgeschrittene: Newsrooms

Wer anderen die Übersicht über seine verschiedenen Feeds erleichtern möchte, kann das über verschiedene Dienste (z.B. Netvibes) oder in einem eigenen Newsroom tun, wie ich ihn benutze:

newsroom

Im Newsroom von schwindt-pr finden Sie (von links oben nach rechts unten):

  • Feed dieses Blogs
  • Feed der News über schwindt-pr (eigenes Blog)
  • Über schwindt-pr mit Links zu den verschiedenen Präsenzen im Social Web und den verschiedenen Optionen für Feed-Abos
  • Feed der Facebookseite von schwindt-pr
  • Feed der Google+ Seite von schwindt-pr
  • Feed des Twitter-Accounts von schwindt-pr
  • Neueste Videos aus dem YouTube-Account von schwindt-pr
  • Feed der FlickR_Bilder von schwindt-pr

Auf diese Weise kann sich jeder einen Überblick über die neuesten Aktivitäten webweit verschaffen, ohne die einzelnen Präsenzen abklappern zu müssen, kann sie aber auch mit einem Klick von hier aus erreichen.

Mehr zum Thema Newsrooms lesen

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