Wer kann in welche Facebook-Liste und warum gibt es verschiedene?

Kürzlich fragte mich Elke Fleing, warum es in Facebook eigentlich soviele verschiedene Arten von Listen gibt und wen man in welche Art von Liste einordnen kann. Zu dem Zeitpunkt hatte ich meinen Artikel darüber, wie man welche Listen zum Bearbeiten wiederfindet und wo v.a. die Liste „Eingeschränkt“ abgeblieben ist, gerade fertig geschrieben. Daher kommt die Antwort auf Elkes Fragen hier gesondert:

Es gibt auf Facebook drei Arten von Listen:

  • die ursprünglichen „normalen“ Listen
  • Smartlists
  • Interessenlisten

Was das jeweils ist und was man damit machen kann, habe ich bereits in einem früheren Blogpost erklärt. Dabei bin ich aber nicht darauf eingegangen, warum es diese verschiedenen Listen gibt und wen man wo einordnen kann:

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Facebook: Wo ist die Liste „Eingeschränkt“ geblieben?

Viele haben mich in letzer Zeit danach gefragt, wo denn die Listenansicht von Eingeschränkt auf Facebook abgeblieben sei. Eigentlich sind ja alle Listen über die linke Spalte der Startseite erreichbar. Eingeschränkt befindet sich aber nicht mehr darunter… Wo kann man dann die Liste komplett einsehen und bearbeiten?

Dieselbe Frage stellte mir kürzlich auch die liebe Stefanie Leo und fand schließlich nach eigener Sucherei auch die Antwort:

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Mit Listen Ordnung in Facebook bringen

Wie man Listen in Facebook erstellt, welche Besonderheiten es dabei zu beachten gilt und wie man sie unter Favoriten ablegt

In Google+ nutzen alle die Kreise, weil sie müssen. In Facebook aber kümmern sich nur wenige um eigene Listen. Mein Leser Andreas Felis hat mich nun nach einer aktuellen Anleitung zum Thema Listennutzung gefragt. Da meine Postings dazu schon etwas älter sind, möchte ich hier nochmal eine neue Anleitung geben:

Mit Facebook-Listen können Sie Ihre Freunde und die Seiten, die Ihnen gefallen, nach Ihren Wünschen strukturieren und damit Ordnung in die Informationsflut bringen, indem sie einzelne Listen gesondert aufrufen. Außerdem können Sie sie für die Sichtbarkeits-Einstellungen Ihrer Beiträge und Profilbereiche verwenden.

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Facebook: Es geht um Feeds, Himmel nochmal!

Da zum Thema Sichtbarkeit von Beiträgen bei Facebook allerlei Gerüchte umgehen und mich das tierisch nervt, möchte ich das hier nochmal zusammengefasst besprechen:

Der allgemeine Facebook-Newsfeed namens „Neuigkeiten“ hat noch nie alle Beiträge der eigenen Vernetzungen gezeigt, sondern war schon immer gefiltert. Das muss er auch, weil sonst ab einer gewissen Vernetzungszahl die Updates nur noch durchrauschen würden und man völlig überschwemmt würde. Da Seiten außerdem dazu neigen, werbende Beiträge zu posten, könnte man sich auch schnell zugespammt fühlen.  Um dies zu verhindern, gibt es den Filter-Mechanismus.

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Facebook führt Smartlists ein

Eine der zahlreichen Neuerungen in dieser Woche (und es werden noch mehr…) ist die Einführung der sogenannten Smartlists. Dies sind von Facebook automatisch zur Verfügung gestellte Listen, die man selbst gestalten kann (z.T. sind sie bereits befüllt, kann man aber ändern). Motiviert war dieses Feature wohl einerseits durch die Tatsache, dass die meisten Nutzer bislang keine Listen verwendet haben (obwohl das auch vorher schon ging) und v.a. durch den Hype um die Circles in Google+ 😉

Wer vorher schon Listen geführt hat, kann diese weiter nutzen. Die Smartlists können bislang zwar nicht gelöscht werden, müssen aber nicht genutzt werden (in manchen Fällen scheint es derzeit auch noch besser, wenn man’s lässt). Sollten Sie jedoch sonst keine Listen haben, sollten Sie das ändern und eigene erstellen. Denn damit erleichtern Sie sich einiges:

  • Benutzerdefinierter Privatsphäre einstellen
  • Chatverfügbarkeit steuern
  • Sichtbarkeit von Postings eingrenzen
  • Thematische Newsfeeds erstellen

Erstellt werden Listen jetzt allerdings nicht mehr unter Freunde bearbeiten, sondern über die linke Spalte der Startseite unter Listen > Mehr (erscheint beim Überfahren mit der Maus):

Man kann einzelne Listen als Favorit in den oberen Bereich seiner linken Startseiten-Spalte ablegen und von dort fortan ganz einfach mit einem Klick aufrufen. Befindet man sich in der Ansicht innerhalb einer Liste, springt die Sichtbarkeitseinstelung innerhalb des Herausgebers automatisch auf diese Liste um:

Außerdem bekommt man hier verschiedene Einstellungsoptionen angeboten:

  • Benachrichtigungen (möchte ich in Facebook oder per Mail oder beides über neue Aktivitten in dieser Liste informiert werden?)
  • Liste verwalten (Freunde hinzufügen/löschen, umbenennen, mit anderer Liste zusammenführen und – wenn selbst erstellte Liste – Liste löschen) – geht z.T. auch über Alle anzeigen
  • Vorschläge für Liste (andere Freunde, von denen Facebook meint, sie könnten in diese Liste passen…)

Neu ist auch, dass man nun unter Beiträgen von Personen sieht, für wen diese sichtbar sind. Allerdings wird man hier nur innerhalb der gemeinsamen Freunde namentlich informiert, ansonsten steht da „und X weitere Personen“. Das ist insofern hilfreich, als man ja nur innerhalb der Sichtbarkeit des Originlabeitrags weitersagen kann.

Man sieht auch nicht, ob der Absender irgendwelche Listen ein- oder ausgeschlossen hat (i.d.R. steht da einfach Geteilt mit [Name]s Freunden oder z.B. Öffentlich). Genauere Einschränkungen sieht nur der Absender.

Mehr zum Thema Freundeslisten gibt es bei Facebook Deutschland.

 

Das neue Facebook-Chatdesign – eine Gebrauchsanweisung

Parallel zur Einführung der Videocalling-Option hat Facebook nun auch dem normalen Chat ein neues Design verpasst – und damit mal wieder für Aufregung gesorgt. Aber ehrlich gesagt verstehe ich das nicht so ganz. Ich finde die Änderungen sind intuitiv benutzbar. Hier eine kurze Übersicht:

Wer das neue Chatdesign in seinen Account bekommt (Facebook rollt das wie immer schrittweise aus, so dass die einen es schon nutzen, während die anderen es noch nicht sehen können), wird darüber durch die Einblendung der neuen Chatleiste rechts im Bildschirm informiert:

einblendung chatleiste mit aufforderung zum ausprobieren

 

Der Text dazu verwirrt erst mal. Hier wäre es sicher besser gewesen, so etwas zu schreiben wie:

Dein Chat hat ein neues Design bekommen. An deinen Einstellungen ändert sich dadurch nichts. Die Freunde, mit denen du am häufigsten chattest, werden nun bevorzugt angezeigt. Aber du kannst jeden anderen durch Eingabe seines Namens in das Suchfeld dazuholen. Diese neue Chatleiste lässt sich jederzeit ausblenden.

Klickt man auf Probiere es jetzt aus, wird besagte neue Chatleiste am rechten Bildschirmrand eingeblendet. Darin werden die Freunde angezeigt, mit denen man am häufigsten oder kürzlich gechattet hat:

Chatleiste mit der Liste der Freunde, mit denen man am meisten chattet, und Suchfeld unten

Über das Suchfeld unten kann man jeden anderen Freund ansteuern. Ist er online, kann man chatten. Ist er nicht online, kann man ihm – dank der Zusammenführung von Chat und Privatnachrichten durch Messages – direkt aus dem Chatfenster eine Nachricht hinterlassen:

 

An Ihrer Verfügbarkeit im Chat hat sich nichts geändert. Ihre alten Einstellungen wurden übernommen. D.h. Sie sind immer noch für dieselben Listen on- oder offline gemeldet. Möchten Sie daran etwas ändern, klicken Sie auf das Zahnrad in der rechten unteren Ecke der Chatleiste und dann auf Verfügbarkeit einschränken:

Zahnrad-icon führt zu Chat-Einstellungsoptionen

Daraufhin öffnet sich ein Einstellungsfenster mit Ihren Listen:

Einstellungsfenster für Chatverfügbarkeit

Freunde, die nicht in Listen eingeordnet sind, werden hier nicht angezeigt (siehe alter Chat Freundeslisten-Option). Also falls Sie es immer noch nicht gemacht haben: gliedern Sie ihre Freunde in Listen! Das ist auch für Privatsphäre-Einstellungen wichtig! (Mehr zur Sichtbarkeit von Listen lesen)

Wenn Sie für eine bestimmte Liste online gehen, erscheint bei den rechts eingeblendeten Freunden aus dieser Liste, die ebenfalls online sind, der bekannte grüne Punkt. Aber wie gesagt, in der Liste rechts sind nur Ihre häufigsten Chatpartner angezeigt. Es kann durchaus sein, dass ein anderer Kontakt, aus der Liste, für die Sie online gegangen sind, ebenfalls online ist. Das können Sie dann wie o.g. sehen, wenn Sie ihn über das Suchfeld ansteuern.   UPDATE: inzwischen sind alle Online-Freunde in der Chatleiste sichtbar!

Über das Zahnrad unten rechts in der Chatleiste können Sie auch generell für den Chat on- oder offline gehen:

Sich für den Chat als verfügbar melden

Egal, ob sie zum Chatten on- oder offline sind: Sie können die neue Chatleiste jederzeit ausblenden, indem Sie auf das Zahnrad und Chatleiste verbergen klicken. Zurück zum Chat kommen Sie dann wie immer über die Chatzeile unten rechts oder das neue Symbol in der linken Spalte der Startseite:

Chaticon auf der Startseite(Ob ein Freund, für den Sie im Chat online sind, gerade ebenfalls im Chat online ist, sehen Sie übrigens auch am grünen Punkt neben seinem Namen in dessen Profil.)

Also wie gesagt: die Liste in der neuen Chatleiste ist lediglich eine Shortcut-Hilfe für Ihre häufigsten Chatpartner. Das bedeutet nicht, dass Sie mit niemand anderem mehr chatten können. 🙂

UPDATE: Wie mein Leser Marco und auch facebookbiz.de berichten kann das Chatfenster über https://www.facebook.com/presence/popout.php weiterhin als eigenes Fenster angezeigt werden.

PS. Zur neuen Gruppenchat-Funktion poste ich gleich noch einen eigenen Beitrag.

Die Sichtbarkeit von Facebook-Freundeslisten einstellen

Mit dem neuen Profillayout hat man nun auch die Option, seine Freundeslisten im Profil anzuzeigen. Listen, die über Profil bearbeiten erstellt werden, werden sogar automatisch im Profil angezeigt und müssen, wenn man sie nicht zeigen will, erst unsichtbar gemacht werden. Listen, die über Konto > Freunde bearbeiten erstellt werden, sind hingegen von sich aus unsichtbar, können aber über Profil bearbeiten auch im Profil sichtbar gemacht werden.

Freundeslisten dienen nicht nur dazu, die eigenen Kontakte der Übersichtlichkeit halber zu organisieren, sondern sind wichtig für das Definieren von

  • Privatsphäre-Einstellungen
  • Sichtbarkeit von Postings
  • Sichtbarkeit im Chat
  • individuellen Newsfeeds

Listen erstellen kann man auf folgende Arten:

  • vom Profil aus über Profil bearbeiten > Hervorgehobene Personen Freunde und Familie > Neue Liste erstellen
    >>> Diese Listen sind zunächst automatisch im Profil sichtbar
  • über Freunde bearbeiten > Liste erstellen (entweder von Konto aus, oder von der linken Spalte der Startseite Freunde aus)
    >>> Diese Listen sind zunächst nicht im Profil sichtbar

Die Sichtbarkeit von Listen verändern kann man unter Profil bearbeiten > Hervorgehobene Personen Freunde und Familie > Angezeigte Freunde:

  • Listen, die im Profil bereits sichtbar sind, werden hier aufgelistet und können über das Kreuzchen dahinter wieder unsichtbar gemacht werden. (Die Gesamtliste der Freunde ist hier immer aufgeführt. Ihre Sichtbarkeit definiert man über Konto > Privatsphäre-Einstellungen> Auf Facebook vernetzen > Deine Freundesliste anzeigen.)
  • Listen, die noch nicht im Profil sichtbar sind, kann man über Füge eine bestehende Liste oder Gruppe hinzu sichtbar machen. (Hier kann man also auch neue (!) Gruppen, die von Facebook ja wie Listen angesehen werden, sichtbar machen.)

Sichtbar gemachte Listen/Gruppen erscheinen dann in der linken Spalte des Profils mit einer Auswahl von drei Mitgliedern. Die o.g. Definition der generellen Sichtbarkeit der gesamten Freundesliste definiert hierbei auch die Sichtbarkeit der im Profil angezeigten Listen/Gruppen.  Schließe ich also Liste A für Deine Freundesliste anzeigen aus, dann können alle auf Liste A auch nicht sehen, ob ich Liste B im Profil sichtbar gemacht habe. Geheime Gruppen tauchen übrigens in der Liste sichtbar zu machender Gruppen gar nicht erst auf.

Angeblich nutzen nur fünf Prozent der Facebook-user überhaupt Listen. Wie ist das bei Ihnen? Nutzen Sie Listen und wenn ja wofür? Haben Sie Listen oder Gruppen, die Sie nutzen, in Ihrem Profil sichtbar gemacht und wenn ja warum (oder warum nicht)?


 

„Social-Media-Berater haben kein privates Facebook-Profil“ – ?

Ich habe mich in diesem Blog ja nun schon öfter mit dem Thema „Freunde“ auf Facebook und meiner Meinung dazu ausgelassen. Neulich begegnete mir aber eine Aussage, die mich doch schwer nachdenklich machte:

Jemand, mit dem ich bislang noch nicht näher zu tun hatte, schickte mir eine Freundschaftsanfrage auf Facebook. Ohne Nachricht dazu, lediglich mit der automatischen Angabe über 13 gemeinsame Freunde (alle im Social-Media-Bereich tätig) .

Daraufhin tat ich, was ich in solchen Fällen immer tue: Ich schickte dieser Person eine Privatnachricht und erklärte ihr, dass ich Facebook so nutze, wie von Facbook vorgesehen: Profil = ich (privat – übrigens auf max. 5000 Vernetzungen beschränkt), Fanseite = schwindt-pr (geschäftlich). Und jemand, mit dem ich noch nie zu tun hatte, und der sich geschäftlch vernetzen möchte, solle das bitte mit zunächst meiner Fanseite tun, denn in meinem Profil wird er nicht das finden, was er sucht. Meine Privatnachrichtenfunktion ist indes für „Alle“ freigegeben.

Die betreffende Person akzeptierte zwar meine Trennung von Privat und Geschäft, meinte dazu aber, sie hätte eigentlich gedacht, Social-Media-Berater hätten kein privates Profil.

Das gab mir zu denken und ich schaute mal bei den Kollegen rund, von denen viele – in der Tat – ihre privaten Profile eher geschäftlich nutzen – oder bei denen es einfach kaum einen Unterschied zu ihrer geschäftlichen Seite zu erkennen gibt. (Siehe auch dieser Beitrag von Klaus Eck)

Ich handhabe das anders. Natürlich weise ich in meinem Profil auch mal auf geschäftliche Blogposts hin, wenn das Thema wichtig ist. Aber in der Regel poste ich dort Musikvideos, Fotos und Links aus meinem privaten Umfeld oder sonstige Dinge, die nichts mit meinem Beruf zu tun haben. Das ist schlicht nicht das, wofür sich solche Personen wie die eingangs genannte mit meinem Profil vernetzen wollen.

Meine Kontakte im Profil stammen zunächst aus dem privaten Umfeld, da ich Facebook zuerst nur als Mensch genutzt habe und erst später in die geschäftliche Nutzung eingestiegen bin.

Geschäftliche Kontakte, mit denen ich mich auch wirklich austausche, bekommen ebenfalls Zugang zu meinem privaten Profil, sind aber – je nach Intensität des Kontakts – in Freundeslisten organisiert, die z.T. noch von meinen rein privaten Postings oder und privaten Fotoalben ausgeschlossen bleiben. Ergibt sich ein näherer Kontakt, werden sie umorganisiert. Und sobald sich woanders ein näherer Kontakt ergibt, füge ich denjenigen gern als Freund und zu einer entsprechenden Freundesliste hinzu.

Auf der Fanseite kann jeder Fragen stellen und wer das nicht öffentlich tun möchte, findet ganz leicht meine Mailadresse. Dafür braucht es mein privates Profil nun wirklich nicht auch noch.

Ich bin zuerst Mensch und DANN Berater! Deshalb brauche ich sehr wohl die Unterscheidung privates Profil – Fanseite. Genau dafür stellt Facebook ja die unterschiedlichen Bereiche zur Verfügung. (Demnächst werden Admins sich auf Fanseiten übrigens entweder als Mensch oder als Seite einloggen können.)

P.S. Die eingangs genannte Person und ich sind übrigens Fan unserer Seiten geworden, weil wir dort genau das finden, was uns interessiert. Sollte sich darüber ein Austausch ergeben, werden wir sicher auch noch „Freunde“. 😉

Wie halten Sie es mit der Kommunikation auf Facebook?
Gibt es Sie dort nur als Geschäfts- oder nur als Privatperson?
Haben Sie ein Profil UND eine Fanseite und wenn ja, wie unterscheiden diese sich voneinander?