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Nur Fische mit Füßen

Wer sich wundert, warum es bei mir gerade so ruhig ist: ich mache mir Gedanken darüber, wohin uns dieser Kommunikationswandel eigentlich führt… Ich beobachte jetzt schon in meinem Umfeld krasse Gegensätze zwischen totaler Internetverweigerung einerseits und völlig selbstverständlicher Integration von Messengern, Tweets, Fotodiensten in die tägliche Kommunikation andererseits. Die Frage ob das nun via Facebook oder Google oder sonstwie stattfindet mal ganz außen vor.

Während ich dann über Google Glasses, Internet der Dinge und Entwicklungen via Facebook Home und Google Babel lese, fragen sich andere immer noch: wann geht dieses Social Media vorbei?

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Unternehmensseiten von Google+

Seit dem 8.November gibt es nun meine Unternehmensseite bei Google+. Doch der große Aha-Effekt an diesen Unternehmensseiten ist für mich bislang nicht ersichtlich (siehe dazu auch mein Interview bei sympra). UPDATE: der AHA-Effekt stellte sich erst mit der Zeit ein und besteht in Kreisen und community-Nutzung von Seiten, sowie natürlich in Hangouts (on air) und der Suchmaschinenoptimierung.

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Onlinereputation – für alle (?) (!) – UPDATED

In letzter Zeit erreichen mich immer wieder Hilferufe von Lesern, die ihre Kommentare auf Blogs oder Fanseiten plötzlich ganz oben in Google finden und mich – wenn der Kommentar auf einer meiner Seiten steht – um Löschung derselben bitten. Manche erscheinen gar richtig verzweifelt und schreiben: “Mein Arbeitgeber hat den Kommentar von mir in Google entdeckt und gesagt, ich muss den löschen lassen.”

In keinem dieser Fälle hatte es sich um verfängliche Aussagen gehandelt. Die Kommentare waren vielmehr Fragen in der Art  “wie stelle ich was wo ein?”. Und auch wenn hierzulande das Recht auf freie Meinungsäußerung besteht und ein Arbeitgeber daher nicht einfordern darf, dass jemand einen Blog- oder Fanseitenkommentar löschen lässt, bin ich den Bitten immer nachgekommen. Leider wollte mir niemand verraten, um welche Art Arbeitgeber es sich da handelt…

Muss jetzt jeder bloggen?

Diese Vorfälle haben mich aber auf ein allgemeines Problem gebracht, über das ich so vorher so nie nachgedacht hatte: als Beraterin für Online-Kommunikation mit Präsenzen auf verschiedenen Plattformen und als bloggender Mensch befülle ich tagtäglich bewusst die Suchmaschinen mit Inhalten von mir und über mich. Das Thema Onlinereputation ist mir bei meinen Aktivitäten dabei allgegenwärtig.

Was ist aber mit all den Menschen, die davon noch nichts gehört haben? Menschen, über die es bislang nichts in Google & Co. zu finden gibt? Es kann doch jetzt nicht jeder ein Blog starten, um aktiv seine Onlinereputation zu pflegen, oder?

Wir können tausend Mal darauf hinweisen, dass das Web ein öffentlicher Raum ist, und man sich dort deswegen nicht anders verhalten sollte als auch sonst in der Öffentlichkeit. Dass Fanseiten öffentlich sind und Blogs auch. Dass ein Suchmaschineneintrag, wenn er sinnvolle Beiträge enthält, nichts ist, wovor man Angst haben müsste. Aber die Menschen, die nicht so wie wir in der Materie drin sind, reagieren immer noch panisch. Was also soll man diesen Leuten raten?

Ein Experiment

Versuchaufbau: Zusammen mit Alexander Schestag von DeinWeb habe ich daher gestern etwas ausprobiert. Alex hat mit einer erfundenen Identität, zu deren Namen es bislang keine Suchmaschineneinträge gab, einen Kommentar hier im Blog und in Facebook auf mehreren Fanseiten hinterlassen. Im dazugehörigen Facebook-Profil hatte er dabei die Öffentliche Suche untersagt.

Ergebnis: nach ein paar Stunden hatte Google den Blogkommentar unter diesem erfundenen Namen indexiert. Und nicht nur den einen Blogpost, zu dem der Kommentar gehört, sondern auch alle anderen Blogposts, vermutlich weil der Kommentar zur Zeit der Indexierung noch in der Sidebar meines Blogs stand. Die Fanseiten-Kommentare hingegen sind erst eine Weile später in Google erschienen.

Fazit

Wer die öffentliche Suche in seinem Facebok-Profil untersagt (Privatsphäre-Einstellungen > Anwendungen und Webseiten > Öffentliche Suche) unterdrückt damit nur die Indexierung seines Profils, nicht aber der öffentlichen Beiträge desselben. So oder so sind diese Beiträge öffentlich und werden von anderen gelesen. Man sollte sich daher trotzdem immer darüber im Klaren sein, was man da tut!

Wer in Blogs kommentiert, aber nicht unter seinem Namen in Suchmaschinen auftauchen möchte, sollte nur seinen Vornamen oder einen nickname angeben (die Mailadresse wird ja nicht öffentlich angzeigt). Und auch hier gilt: was Sie nicht laut auf dem Marktplatz sagen könnten, sollten Sie auch nicht online stellen!

Kommentare mit einem solchen Absender tragen auch nicht zur aktiven Pflege der eigenen Onlinereputation bei und werden ggf. auch nicht so ernst genommen wie Kommentare unter Klarnamen.

Wer darüber hinaus seine Onlinereputation mit wenig Aufwand aktiv pflegen möchte, der sollte sich ein Profil bei Google+ anlegen und dies gezielt ausfüllen. Diese Beiträge werden dann in Google bevorzugt angezeigt.

Und Sie?

Wie halten Sie es mit Ihrer Onlinereputation? Achten Sie darauf, was Sie wo veröffentlichen? Ist Ihnen klar, wann Sie sich auf einer öffentlichen Seite bewegen und wann nicht? Macht Ihnen das Thema Angst?

Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare!

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Der Vorführeffekt oder: was man dank Social Web trotzdem noch hinkriegen kann ;-)

Zuschauerperspektive von Sebastian Hartmann bei meiner Session beim stARTcamp Köln 2011

Wir hatten alles so schön geplant für meine Session beim stARTcamp Köln… Wir wollten zeigen, wie man auch ohne Präsenz vor Ort, rein virtuell arbeiten kann. Schließlich hat das bei mir bislang immer wunderbar geklappt. Doch ausgerechnet diesmal stürzte beim Veranstalter der Internetzugang ab. Improvisationsversuche über das WLAN des Hausmeisters am Veranstaltungsort sorgten zwar wieder für Verbindung, doch die funktionierte über skype so gut wie gar nicht. Also wichen wir auf Google+ Hangout aus, aber auch das schaffte das WLAN vor Ort kaum… So konnte ich statt des geplanten Gesprächs nur durch ein paar Stichpunkte hetzen und schaffte es zum Schluss grade noch, ein paar Fragen zu beantworten, bevor auch diese Verbindung den Geist aufgab…

Danke an alle, die meine Message weitergetweetet und mir nachher Feedback und Fotos gegeben haben! :-) DANKE auch an Wibke, Guido und das stARTcamp-Team, die wirklich alles versucht haben, die Technik zum Laufen zu bringen…

Dank des Social Web können wir die Widrigkeiten der Technik jetzt zumindest nachträglich besiegen und meinen Beitrag hier nochmal nachbereiten:

 1. Wir sind alle Nutzer: Es gibt keine Experten

Zuerst wollte ich anhand meines eigenen Wegs zum Social Web zeigen, dass man a) diese Art des Arbeitens nicht theoretisch lernen kann, sondern praktisch ausprobieren muss:

und dass es b)  deswegen sowas wie Experten im Social Web nicht gibt. Wir sind alle Nutzer. Die einen vielleicht intensiver als die anderen und manche – wie ich – entwickeln sich zur Anlaufstelle für ein bestimmtes Thema. Aber ohne meine Community könnte ich das nicht leisten.

Teilnehmer-Tweets

UPDATE 26.10.2011: Meinetwegen können wir uns wie bei Martin Butz vorgeschlagen auf “Perpetual beta expert” einigen. ;-)

2. Mein Weg

Dass ich heute das mache, was ich mache, war nicht geplant, sondern hat sich so ergeben. Zunächst habe ich das Internet nur privat und für eigene Projekte genutzt. Dabei landete ich über ein Forum für einen meiner Lieblingskünstler bei Myspace. Dort erreichte mich im März 2007 die Kontaktanfrage von Pål H. Christiansen, einem norwegischen Schriftsteller, von dem ich schon gehört hatte. Er war von meinen eigenen Projekten so beeindruckt, dass er mich bereits nach wenigen hin- und hergeschickten privaten Nachrichten engagierte. Seitdem arbeiten wir zusammen. :-)

Pål machte mich dann mit Jon Buscall, den er über dessen Blog kennengelernt hatte, bekannt (Jon übersetzte später auch einen seiner Romane ins Englische, wozu Pål und ich dann noch ein eBook machten). Jon führte mich ins Bloggen ein und machte mich auf Chris Brogan und Brian Solis aufmerksam, über die ich dann weitere Blogger auf der ganzen Welt entdecken durfte. Eine davon, Stephanie Booth, empfahl mir, Twitter zu nutzen (was ich auch erst privat und dann geschäftlich tat), und dort potenzierten sich meine Kontakte weiter. So lernte ich u.a. Leander Wattig und Christian Henner-Fehr kennen. Inzwischen probierte ich verschiedene Dienste von FlickR bis delicious Bookmarks aus und schließlich auch Facebook.

Meine Fanseite dort legte ich ursprünglich nur an, weil ich begonnen hatte, eine Blogpost-Serie über die Grundlagen in Facebook zu schreiben und das Kapitel über Seiten noch anstand. ;-) Und schon während ich die auf zehn Beiträge konzipierte Serie schrieb, wuchs die Zahl der Rückfragen immer mehr.

Christian Henner-Fehr schlug daraufhin vor, ich solle doch ein eBook daraus machen. Das wiederum sprach sich noch mehr herum und was als zehn Blogposts geplant war, läuft bis heute. Im Dezember 2009 kam dann schließlich der O’Reilly Verlag auf mich zu und fragte, ob ich nicht ein Printbuch über Facebook mit ihnen machen wollte. Es erschien dann Mitte 2010 und entpuppte sich zu einem der Bestseller des Verlages…

Dank Pål kann ich nicht nur mit meinen eigenen Projekten neue Wege im Social Web ausprobieren. Über mein Netzwerken auf Facebook haben wir z.B. auch einen deutschen Verlag für seine Kinderbücher gefunden. Der zweite Band erscheint dieser Tage im Buchhandel. :-)

3. Wie ich arbeite

Zu meinen Hauptpräsenzen haben sich dabei dieses Blog (WordPress) und meine Facebook-Fanseite entwickelt. Als einziger Automatismus in meinem Arbeitsablauf tweetet meine Fanseite. Alles andere mache ich manuell, wobei mir verschiedene Browserplugins und eigene Buttons im Blog die Wege erleichtern. Website und Blog sind auch auf mobile Nutzung eingerichtet (auf anderen Plattformen ist das ja bereits durch Apps gegeben).

Meine wichtigsten Präsenzen sind auf Blog, Website und Newsroom gut sichtbar verlinkt. Der Newsroom wiederum wird befüttert von verschiedenen Feeds, die diese Präsenzen oder meine Bookmarks zur Verfügung stellen. So ist es für jeden Besucher ganz leicht, alle relevanten Informationen auf den ersten Blick zu finden.

Das Social Web erweist sich also in mehr als einer Hinsicht als nutzbringend und v.a. inspirierend für mich. Hier kann man wesentlich effektiver und v.a. direkter netzwerken als es zuvor möglich war. Da ich außerdem aus gesundheitlichen Gründen nicht reisen kann, ermöglicht es mir, trotzdem mit Leuten auf der ganzen Welt in Kontakt zu treten. So lerne ich sowohl privat als auch geschäftlich viele Menschen kennen, gebe Schulungen, initiiere Projekte und führe sie durch und halte auch Vorträge und Gesprächsrunden bei Barcamps und Konferenzen.

Meine Perspektive beim stARTcamp Köln 2011

Dabei spare ich auch einiges an Zeit und Kosten, da Anreisen und Übernachten entfallen. Für Kollegen und Teilnehmer ansprechbar bin ich trotzdem jederzeit übers Social Web (anders geht es für mich nun mal nicht).Und das wird auch eifrig genutzt.

Wer jetzt meint, dabei kämen keine echten Kontakte zustande, dem muss ich widersprechen: Ich habe inzwischen viele liebe Kollegen und Freunde dadurch gefunden und Leser näher kennengelernt. Und spätestens wer mich hier zuhause besucht, wird feststellen, dass ich live kein bisschen anders bin als online. Denn Facebook und Co. sind einfach nur Kommunikations-Kanäle. Und wie Sie die nutzen, entscheiden Sie:

Das Social Web ist das, was SIE daraus machen!

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Sharebutton für Google Buzz codieren

Nachdem ich schon vor längerer Zeit in meinem (inzwischen sträflich vernachlässigten) englischen Agenturblog gezeigt hatte, wie man verschiedene Share-Buttons codiert, kann ich heute noch den Code für einen Sharebutton des neuesn Google-Dienstes Buzz hinzufügen:

Code:

<a href=”http://www.google.com/reader/link?url=ZUTEILENDEURL&title=WASAUCHIMMER&srcTitle=NAME&srcUrl=HOMEPAGEURL”>Buzz</a>

Statt dem Wort Buzz kann man hier natürlich auch eine Grafik oder anderen Text einfügen.

Beispiel:

<a href=”http://www.google.com/reader/link?url=http://dewww.schwindt-pr.com/2010/02/13/sharebutton-fuer-google-buzz-codieren/&title=schwindt-pr+erklärt+Code+fuer+Buzz-Sharebuttons&srcTitle=schwindt-pr&srcUrl=http://dewww.schwindt-pr.com”>Weitersagen via  Buzz</a>

Ausprobieren:

Dieses Blogpost auf Buzz weitersagen (dazu müssen Sie in Ihrem Google-Konto eingeloggt sein!)

Jetzt sollte Folgendes erscheinen:

Über “Anmerkung hinzufügen” können Sie den Beitrag noch mit eigenen Worten erklären und über “Tags hinzufügen” Schlagworte vergeben. Das Häkchen bei “Zu empfohlenen Artikel hinzufügen” muss drin sein, damit das Ganze funktioniert!

Über “Artikel veröffentlichen” wird das Ganze dann in Ihren Google Reader-Empfehlungen abgelegt und gebuzzt.

Mehr zum Thema Google Buzz gibt es übrigens in diesem lesenswerten Blofgpost von Stefan Münz

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Google Sidewiki – Kommentarmoderation

Nachdem ich mich nun noch etwas näher mit Google Sidewiki beschäftigt habe, wird einiges klarer:

Kommentare von anderen als dem Websitebetreiber werden wie folgt dargestellt:

testkommentar

Über den Link ganz oben “in Ihrem Google-Profil anzeigen” kann man einrichten, dass der Kommentar im Google-Profil des Kommentierenden (sic!) angezeigt wird. Dort erscheint dann der zusätzliche Karteireiter “Sidewiki” mit einem Eintrag zu diesem Kommentar:

sidewiki-tab

Das ist zwar schön und gut, sinnvoller wäre es jedoch, wenn der Websitebetreiber, dessen Seite gerade kommentiert wurde, auch eine Benachrichtigung erhalten würde. Das scheint (meinen bisherigen Tests zufolge) aber nicht der Fall zu sein. Ich kann mir aber eigentlich nicht vorstellen, dass Google das übersehen haben sollte…

Interessant ist auch, dass erfolgte Kommentare weitergeleitet (oder um es mit Facebook zu sagen: “geteilt”) und bewertet werden können. Google schiebt außerdem als “nicht hilfreich” angesehene Kommentare auf eine zweite Liste, die nur über einen Link am Ende des Sidewiki zugänglich sind, beiseite:

andere

Nach welchen Parametern das Aussortieren geschieht, ist mir nicht bekannt.

Somit ergeben sich für Websitebetreiber doch einige Möglichkeiten zur Kommentarmoderation im Sidewiki der eigenen Webpages. Bleibt nur die Frage, wie man von den Kommentaren erfahren soll. Schließlich kann man nicht permanent sämtliche Unterseiten seiner Webpräsenzen durchsehen.

Wer mehr weiß, möge sich bitte melden!

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Google Sidewiki für Websitebetreiber

Über Twitter wurde ich netterweise auf einen Artikel aufmerksam gemacht, in dem darauf hingewiesen wird, wie Websitebetreiber Anspruch auf  das Google Sidewiki zu ihrer Website erheben können.

Was dieser Artikel jedoch nicht erklärt, ist, dass man zunächst seine Website über das Google Webmaster-Tool beanspruchen muss (geht auch wieder nur in Verbindung mit einem Google Profil). Hat man das erledigt, ist weiter eingeloggt und besucht seine eigene Website findet man im Sidewiki folgendes grün unterlegte Feld:

siteowner

Durch Anklicken des Kontrollkästchens “Eintrag als Seitenbetreiber verfassen”, kann man nun einen Text eingeben, der laut Bill Hartzer oben im Sidewiki fixiert bleiben wird.

Für schwindt-pr.com habe ich so folgenden Text eingegeben:

willkommen

(Die Links zum Bearbeiten und Löschen sehe natürlich nur ich. Für alle anderen erscheint dasselbe ohne diese beiden Links.)

Die Frage ist nun, ob und wie ich als eingetragener Seitenbetreiber eine Nachricht erhalte, wenn jemand anders einen Kommentar hinterlässt?

Nachtrag:

Weitere Blogposts zum Thema Google Sidewiki gibt es ab sofort übrigens auch in meinen Leseempfehlungen.

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Kommentare für alle: Google Sidewiki

Ein neues Werkzeug, das die Diskussion über “Lassen wir Kommentare auf unserer Seite zu oder nicht” überflüssig machen wird, ist das neue Google Sidewiki. Damit kann man jeden Webinhalt (ob ganze Seiten oder nur Teile davon) kommentieren, indem man sich die Google Toolbar runterlädt und sich mit seinem Google-Konto anmeldet.

Natürlich hat Google in den Stanardeinstellung alles darauf ausgerichtet, dass man möglichst viele Daten weitergibt. In den Einstellungen kann man das jedoch (soweit mir auf den ersten Blick ersichtlich) weitesgehend wieder abstellen.

Sobald man mit seinem Google-Konto angemeldet ist, kann man dann anhand des Sprechblasen-Icons sehen, ob es bereits Kommentare zu einem Webinhalt gibt:

sprechblasen

Im nicht eingeloggten Zustand sieht man nur eine graue leere Sprechblase. Ist man imit seinem Google-Konto eingeloggt, die Seite, die man kommentieren möchte bislang aber unkommentiert, sieht man die weiße Sprechblase mit Stift. Wenn eine Seite jedoch bereits kommentiert wurde, ist die Spreachblase gelb.

Das bedeutet, aber auch:

  • Wer sich die Google Toolbar nicht installiert, bekommt gar nicht mit, ob seine Seite kommentiert wurde, oder nicht.
  • Wer kein Google-Konto hat, kann nicht auf Kommentare reagieren.

Und es stellt sich die Frage, wie man gegen unsachliche Kommentare vorgehen kann, da man ja nicht wie im eigenen Blog darüber entscheiden kann, ob ein Kommentar freigeschaltet wird oder nicht…

Wie finden Sie dieses Werkzeug?
Werden Sie es nutzen oder zumindest darauf achten, ob Seiten bereits damit kommentiert wurden?

 

 

 

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