Bitte zuerst nachdenken und erst dann teilen!

sharing

Immer wieder sehe ich, dass Leute Meldungen, die sie irgendwo im Netz aufgeschnappt haben, ohne Hinterfragen weiter teilen. Wir alle kennen die sinnfreien aber hartnäckig immer wiederkehrenden Wellen von Bildpostings zum Thema „Hiermit widerspreche ich…“ etc. Solange es dabei nur um solche Dinge geht, kann man das noch mit einem Schmunzeln abtun. Heikler wird es dann bei Inhalten, für deren Weitersagen man keine Rechte hat. Das kann schon mal in einer Abmahnung enden und teuer werden…

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Was sind Google+ Sammlungen und wie funktionieren sie?

Google+ Sammlung

Das totgesagte Google+ hat gerade eine neue Funktion zur Verfügung gestellt, die es in sich hat: Unter „Sammlungen“ (Collections) können bestehende Beiträge und neue kategorisiert werden. Follower können dann entweder einer Person oder Seite komplett folgen, oder eben nur einer Sammlung. Sammlungen sehen auf den ersten Blick ein bisschen wie Pinterest-Boards aus, sind aber einfach gefilterte Nachrichtenströme (wie beim Anklicken von Hashtags).

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10 Youtube-Tipps für Google+-Nutzer und Youtube-Einsteiger

Dass Video ein wichtiges Thema im Web, ist steht ausser Frage. Ebenso, das Youtube die mit Abstand größte Plattform in dem Bereich ist. Welcher Internetnutzer hat nicht schon ein paar Videos auf Youtube gesehen? Doch wie kann man diese Social Media Plattform besser nutzen? Selbst wenn man keine eigenen Videos hochladen möchte, lohnt sich ein Youtube-Account für einige tolle Funktionen. Ein paar dieser Funktionen für den Google+-Nutzer und Youtube-Einsteiger beschreibe ich in den folgenden zehn Tipps.

1. Teilen (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Wie viele andere Social Networks erlaubt auch Youtube das Teilen von Inhalten aus der Plattform heraus in andere Networks. Die Elemente dazu befinden sich unter dem Video: Hier die Desktop-Ansicht.

Desktop-Ansicht eines YouTube-Videos mit den verschiedenen Links zum Weitersagen darunter

Erster Schritt: Unter dem Video, neben dem Reiter „Info“ klickt man auf den Reiter „Teilen“ (siehe Pfeil A) und sieht die Social-Network-Teilen-Funktion für Facebook, Twitter, Google+ usw. Beim Klick auf einen dieser Buttons (B) geht jeweils ein neues Fenster auf. Auf Wunsch kann man auch direkt die Kurz-URL verwenden um für beliebige Netzwerke ein Teilen vorzunehmen. (C) Mit dem Aktivieren der Check-Box (D) kann man den Autostart des Videos zu einer gewünschten Zeit einrichten.

2. Untertitel (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Youtube hat eine integrierte Spracherkennungssoftware und liest aus jedem Video die Tonspur aus. So erhält u.a. Google relevante Informationen zur Suchmaschinenbewertung eines Videos. Hilfreich ist dies aber auch für anders sprachige Videos, denn teilweise sind Übersetzungen in weiteren Sprachen hinterlegt. Praktisch ist diese Funktion auch, wenn man den Ton zu einem Video ausstellt, und so dennoch den Inhalten des Videos folgen kann. Das Menü befindet sich am unteren Rand des Videos.

Aktivierte Untertitel-Funktion an einem Youtube-Video mit der Menü-Erklärung.

Bei aktivierten Untertiteln kann man Satz für Satz den Text eines Videos mitlesen (E). Wenn das Video Untertitel erlaubt, kann das Menü durch den Button (F) aktiviert werden. Der ON/OFF-Schalter regelt die Untertitelanzeige. Durch die darüber befindliche Sprachauswahl kann ggf. eine andere Text-/Sprachversion ausgewählt werden.

3. Transkript (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Wer dem schnellen, gesprochenen Wort nicht immer folgen kann oder möchte, kann durch die Transkript-Funktion den ganzen Text eines Videos in Ruhe lesen. Unter den Videos befindet sich der Bereich „Info“. Ein wenig daneben befindet sich das Symbol zum „Transkript“. Das Menü befindet sich unter dem Video und ist nur in der Desktop-Ansicht erreichbar.

Aktivierte Transkipt-Funktion mit der Darstellung des Transkripts unter dem Video.

Durch den Klick auf den Reiter (G) gelangt man zum Transkript und kann in eigener Lesegeschwindigkeit den Text des Sprechers verfolgen.

4. Kino-Modus (Ohne Youtube-Account nutzbar)

Neben der kleinen Standard-Darstellung im kleinen Fenster kann man einen Kino- und den Vollbild-Modus auswählen. Das Menü befindet sich am unteren Video-Rand in der Desktop-Ansicht.

Darstellung des Kino-Modus und des ensprechenden Kino- und Vollbild-Buttons am rechten, unteren Rand des Videos.

Der Kino-Modus (H) nutzt einen großen Teil der Browserfensterbreite aus und erlaubt so eine bessere Ansicht des Videos UND die Nutzung der Youtube-Funktionen. Der Vollbild-Modus (I) nutzt den ganzen Bildschirm aus. Maximale Bildgröße. Ein Wechsel zwischen allen drei Modi ist jederzeit möglich.

5. Abonnieren (für Google+-Nutzer)

Durch Youtube haben alle Kanäle eine Google+-Seite erhalten und viele Kanäle teilen automatisch ihre Videos bei Google+. Durch das Google+-Symbol auf der Kanal-Startseite gelangt man auf die Google+-Seite und kann diese Seite einkreisen/folgen.

Abonnieren-Button neben dem Kanalnamen

Durch ein Klick auf das Google+-Symbol an einem Youtube-Kanal gelangt man auf die Google+-Seite des Kanals. (J)

Folgen-Button bei Google+ unter dem Logo der Seite.

Dort kann man der Seite folgen (K) und erhält so die vom Kanal geteilten Videos im Google+-Stream. Anschauen der Videos erfolgt dann direkt über Google+.

6. Youtube-Account (Konto) anlegen

Viele weitere Funktionen sind nur als Konto-Inhaber bei Youtube anwendbar. Der Button zum Anlegen 
(via Google-Konto) befindet sich in der rechten, oberen Ecke  (L):

Anmelden-Button um einen Account anzulegen.

Für das Anlegen eines Youtube-Konto benötigt man ein Google-Konto. Achtung: Es wird sofort eine Google+-Seite zum Kanal angelegt!

7. Abonnieren (für Youtube-Nutzer)

Der Abonnieren-Button eines Channels (M) befindet sich ein klein wenig unter der Kopfgrafik eines Youtube-Kanals. Der rote Button befindet sich unter dem Video (Desktop-Ansicht) unter dem Video-Titel.

Abonnieren-Button - unter dem Video und dem Video-Titel.

Ein Abonnent erhält via Youtube in einem Newsletter alle Videos seiner Abos und kann natürlich die Videos auch via der Youtube-Video-Verwaltung anschauen (N):

Der Meine-Abos-Button befindet sich unter der Suchmaske.

Die abonnierten Videos können auch direkt auf der Youtube-Startseite angeschaut werden.

Tipp: Es gibt eine gute Youtube-App für Tablets und Smartphones, um bequem die Videos auf diesen Endgeräten zu schauen.

8. Kommentieren (für Youtube-Nutzer)

Nutzer eines Google+-Kontos können unter Youtube-Videos mit dem Klarnamen-Profil von Google+ kommentieren. (Klarname = Realer Name einer Person und kein Kunstname. Der ehemalige Klarnamen-Zwang von Google+ soll bei Youtube das Spammen vermeiden und „Hater“ abschrecken.) Die Kommentar-Funktion (O) befindet sich bei der Desktop-Ansicht unter dem Video:

Der Kommentarbereich befindet sich unter dem Video und unter der Video-Beschreibung.

Kommentare zu einem Video erscheinen auch in der eigene Google+-Timeline und sorgen so für die Verbreitung eines Videos an andere Google+-Nutzer.

9. Bewerten (für Youtube-Nutzer)

Im Gegensatz zu z.B. Facebook kennt Yotube nicht nur ein „Like“ = „Daumen hoch“, sondern auch „Daumen runter“. Die Bewerten-Funktion befindet sich bei der Desktop-Ansicht unter dem Video.

Positive Bewertung („Like“ von Facebook) werden in die eigene Youtube-Timeline eingespielt und dienen Youtube mit als Bewertungskriterium für ein Video (SEO-Relevanz). Negative Bewertung („Dislike“) haben kaum noch eine Relevanz, dienen aber auch als „Social Signal“ zu einem Video.

Positive Bewertung (P) werden in die eigene Youtube-Timeline eingespielt und dienen Youtube mit als Bewertungskriterium für ein Video (SEO-Relevanz). Negative Bewertung (Q) haben kaum noch eine Relevanz, dienen aber auch als „Social Signal“ zu einem Video.

10. Später-ansehen-Funktion (Später anschauen) (für Youtube-Nutzer)

Wer nun einen Account besitzt, kann Videos für ein späteres Anschauen durch die „Später ansehen“-Funktion vormerken. Der Menüpunkt (R) befindet sich als Uhrensymbol am unteren Video-Rand in der Desktop-Ansicht. Durch einen Klick wird das Video zur Später-ansehen-Liste hinzugefügt, die Uhr wird durch ein Bestätigungshäkchen ersetzt (S):

Unter einem Video befindet sich das Watch-Later-Symbol (Uhr). Durch einen Klick wird das Video zur Watch-Later-Liste hinzugefügt. Die Uhr wird durch ein Bestätigungshäkchen ersetzt.

Die Später-ansehen-Liste (T) befindet sich auf der linken Seite der Youtube-Startseite:

Die Watch-Later-Liste befindet sich auf der linken Seite der Youtube-Startseite.

Die Videos in der Liste können zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden. (U)

Watch-Later-Liste bei Youtube.

Alle Tipps gibt es auch als Google+-Bilderstrecke. Wenn es weitere Fragen zu Youtube gibt,  bitte einen Kommentar zum Beitrag schreiben. Danke!

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 4: Website auffindbar machen und Impressumspflicht

In Teil 2 und Teil 3 dieser Serie haben wir betrachtet, wie die Website im Hinblick auf Social Media optimiert werden kann. Jetzt wechseln wir die Blickrichtung und kümmern uns um die Verknüpfung der Außenposten im Social Web im Richtung Website als Basis. Dabei geht es nicht nur um die Auffindbarkeit der Website als Ganzes, sondern auch um die Einhaltung der Impressumspflicht, der nicht nur Ihre Website, sondern auch Ihre Präsenzen auf Facebook und Co. unterliegen.

Facebook und Google+ bieten gegenüber anderen Diensten im Social Web noch am meisten Platz für Hintergrundinformationen im Infobereich der entsprechenden Präsenz. Aber auch hier sollte man keine Romane hinterlassen, sondern lieber einen gut auffindbaren Link zu den entsprechenden Infos auf der eigenen Website unterbringen. Das fördert zum einen den Traffic zur Website, zum anderen entschlackt es die Social-Media-Präsenz, bei der die meisten ohnehin nur auf die aktuellen Beiträge schauen.

Website und Impressum von social Media aus verlinken

Für gewöhnlich gibt es ein eigenes Formularfeld in jedem Social-Media-Profil, das nach der Website fragt. Gibt es jedoch kein davon getrenntes Feld für die Angabe eines Impressums, wird es schwierig, beides getrennt unterzubringen.

Website und Impressum von Facebook-Seiten aus verlinken

Auf Facebook-Seiten finden Sie im Infobereich sowohl ein Feld für die Angabe Ihrer Website, als auch einen eigenen Bereich für die direkte Eingabe Ihrer Impressumsinformationen, die dann über den automatisch entstehenden Link Impressum zugänglich sind:Infokasten der Facebook-Seite von schwindt-prSo kann jeder, der egal wo einen Beitrag von Ihnen sieht, über den Sprung zu Ihrer Seite in einem Klick zum Impressum gelangen. Damit ermöglicht es Ihnen Facebook nun endlich die Zwei-Klick-Regel zur Erreichbarkeit des Impressums einzuhalten.

Google+ Seite mit Website und Impressum verknüpfen

Bei Google+ ist das nicht ganz so einfach. Dort gibt es zwar die Möglichkeit, eine Webadresse direkt im Kopfbereich unterzubringen, aber dies erzeugt keinen klickbaren Link, sondern nur eine Textinformation. Außerdem können Sie hier nicht die Adresse des Impressums eintragen, da Google+ diesen Eintrag zur Verifizierung Ihrer Website verwendet:

Kopfbereich der Google+ Seite von schwindt-pr

Ruft der Besucher Ihrer Google+ Seite jedoch den Infobereich auf, dann wird dieser Link klickbar. Das Impressum muss hier getrennt untergebracht werden und das mit sprechendem Direktlink, damit nicht noch weitere Zwischenklicks nötig werden. So erreichen Sie zwar nicht die geforderten zwei Klicks, aber wenigstens drei. Besser geht es derzeit leider nicht:

Infobereich der Google+ Seite von schwindt-pr

Website und Impressum vom Twitter-Profil aus erreichbar machen

Bei Twitter gibt es nur ein Formularfeld für die Website, über das ein klickbarer Link erzeugt wird. Hier können Sie entweder den direkten Link zum Impressum eintragen oder den zu Ihrer Website. Den Direktlink zum Impressum können sie nämlich statt über das Formularfeld auch in der Bio unterbringen. Auch dort wird er klickbar und erfüllt somit die Zwei-Klick-Regel. Wichtig ist nur, dass er eindeutig identifizierbar ist (durch das Voranstellen von „Impressum:“)

Infobereich des Twitterprofils von schwindt-pr

Andere Social-Media-Präsenzen

Was andere Dienste als die großen Drei (Facebook, Google+ und Twitter) angeht, müssen Sie jeweils nachsehen, ob es nur eine Möglichkeit gibt, eine Webadresse einzutragen, die klickbar wird, oder mehrere.

Als weitere Beispiele seien hier noch Instagram und Xing genannt:

Instagram

Dort gibt es nur eine Möglichkeit, einen klickbaren Link zu erzeugen. Also sollten Sie dort den Direktlink zum Impressum eintragen:

Infobereich des Instagram-Profils von schwindt-pr

Sollte dieser Link nicht – wie im obigen Beispiel – sprechend sein (also „…/impressum“ heißen), empfiehlt es sich, den Text darüber mit „Impressum:“ zu beenden.

Xing

Auf Xing gibt es kein Formularfeld für das Eintragen der Website, Sie haben aber die Möglichkeit via RSS-Impport Ihre Blogartikel in den Newsstream Ihrer Kontakte einzuspeisen. Für Das Impressum sieht Xing einen eigenen Bereich vor. Wie genau der Impressumseintrag auf ing funktioniert, habe ich bereits hier im Blog beschrieben.

Im nächsten Teil dieser Serie wird es um das richtige Weitersagen von Beiträgen innerhalb von Facebook und Co. gehen. Diese Beiträge können von Ihrer Website (Blog) kommen, oder auch innerhalb einer Plattform oder zwischen zwei verschiedenen Social-Web-Diensten geteilt werden. Alle Teile dieser Serie erreichen Sie über die Liste am Anfang von Teil 1. Die komplette Serie kann unter http://www.schwindt-pr.com/download/ als pdf oder ePub kostenlos heruntergeladen werden.

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 2: Außenposten von der Basis aus auffindbar machen

Nachdem ich im ersten Teil das Vernetzungsgeflecht von Website und Social Media bereits zusammengefasst dargestellt hatte, soll es in diesem und in den folgenden Teilen um die einzelnen Elemente dieser Vernetzung gehen. Heute zeige ich Ihnen, wie Sie von Ihrer Website als Basis Ihrer Online-Kommunikation auf deren Außenposten, Ihre Social-Media-Präsenzen verweisen können. Denn nur wer Ihre Präsenzen ohne großes Suchen findet, wird Fan oder Follower werden. Es geht also darum, Ihre Facebook- oder Google+ Seite, Ihren Twitter-Account oder sonstige Präsenzen im Social Web möglichst leicht auffindbar zu machen.

Platzierung der Verweise

Je nach Layout Ihrer Website haben Sie verschiedene Möglichkeiten, auf Ihre Social-Media-Präsenzen hinzuweisen. Aber egal an welcher Stelle auf der jeweiligen Unterseite (page) Ihrer Website Sie dies tun: Wichtig ist, dass Sie es auf jeder einzelnen page tun und das – soweit möglich – immer an derselben Stelle.

In einem klassischen Layout befinden sich diese Verweise entweder im Kopfbereich der Seite, oder in einem der ersten Widgets der Sidebar, oder im Fußbereich der Seite. Die Lösung im Fußbereich finde ich persönlich weniger optimal, da sie voraussetzt, dass der Besucher auch so weit scrollt. Manchmal lässt es sich aber nicht anders umsetzen, weil das Layout sonst gesprengt würde, oder gar nichts anderes zulässt.

Beispiel für die Platzierung im Kopfbereich: stadt-bremerhaven.de

stadt-bremmerhaven.de

Carsten Knobloch verwendet für sein Blog ein Layout, das oben rechts im Kopf genug Platz für die Verweise auf seine Social-Media-Präsenzen hat.

Beispiel für die Platzierung im ersten Widget der Sidebar: schwindt-pr.com

widget oben

 

Hier auf dieser Website sind die Verweise auf die Social-Media-Präsenzen von schwindt-pr im obersten Sidebar-Widget untergebracht. In der mobilen Ansicht rutscht die Sidebar dann in den Fuß.

Beispiel für die Platzierung im Fußbereich: christagoede.de

christagoede.de

 

Christa Goede verweist auf Ihre Seite im Fußbereich auf Ihre Präsenzen auf Facebook etc., auf meiner Website tue ich das auch, wenn auf den Seiten mit voller Inhaltsbreite im Layout keine Sidebar vorhanden ist.

Art der Verweise

Original-Icons

In den bisher gezeigten Beispielen wurden die von den einzelnen Plattformen zur Verfügung gestellten Icons für die Verweise genutzt. Es gibt zwar auch allerlei umgestaltete Bilddateien dafür im Netz, aber wenn es das Layout nicht zu sehr stört – oder anders vorgegeben ist (siehe weiter unten), dann sollten Sie besser die richtigen verwenden. Diese finden Sie für die großen Drei unter:

Diese Icons platzieren Sie an der gewünschten Stelle und verlinken Sie mit der Adresse der jeweiligen Präsenz.

Layoutspezifische Icons

Manche Layouts haben für die Verweise ins Social Web schon vorgefertigte Icons und Platzierungen eingebaut. Deren Nutzung bietet sich vor allem dann an, wenn die originalen Icons optisch stören würden oder wenn Sie nicht so versiert in HTML sind.

Beispiele für solche vorgegebenen Icons: futurebiz.de und schwindt-art.com

futurebiz.de

schwindt-art.com

Via Skript

Manche Plattformen bieten neben den reinen Icons auch Skripte an, über die ganze Boxen oder interaktive Buttons in die eigene Website eingebaut werden können. Diese haben jedoch oft den Nachteil, dass sie deutschen Datenschutzgesetzen nicht genügen, weil sie auch Daten an die jeweilige Plattform weitergeben, wenn sie von den Besuchern der Website gar nicht angeklickt werden.

So können Sie zum Beispiel den Verweis auf Ihre Facebook-Seite statt per Icon mit einer sogenannten Like-Box und den auf Ihre Google+ Seite mit der Google+ Box umsetzen. Das sieht dann zum Beispiel so aus wie im Blog von viermalvier.at:

viermalvier.at

Diese Skripte finden Sie unter:

Für welche Lösung auch immer Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass diese Verweise leicht auffindbar und auf jeder einzelnen Seite (page) Ihrer Website vorhanden sind. Nur so ermöglichen Sie es den Besuchern, Ihre Präsenzen im Social Web zu finden, egal, wo sie in Ihre Website einsteigen.

Von der Webite auf Social-Media-Präsenzen verweisen

Über den Verweis zu Google+ können Sie übrigens auch Ihre authorship-Verknüpfung anlegen!

Im nächsten Teil dieser Serie wird es darum gehen, wie Sie den Besuchern Ihrer Website das Weitersagen (Sharing) Ihrer Inhalte in die einzelnen Social-Media-Plattformen erleichtern können. Eine Liste sämtlicher Teile der Serie finden Sie im ersten Teil. Die komplette Serie kann unter http://www.schwindt-pr.com/download/ als pdf oder ePub kostenlos heruntergeladen werden.

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 1

Die richtige Vernetzung der eigenen Website (oder des eigenen Blogs) mit den dazugehörigen Präsenzen in den sozialen Netzwerken ist ein Thema, das leider viele vernachlässigen oder bei dem oft Fehler gemacht werden. Das hat zur Folge, dass die einzelnen Präsenzen etwas verloren für sich stehen und nicht ihre volle Wirkung entfalten können. Daher möchte ich das Thema in einer kleinen Serie* aufgreifen:

Diese Serie wird folgende Teile haben:

  1. Das Vernetzungsgeflecht von Website und Social-Media-Präsenzen
  2. Social-Media-Präsenzen von der Website aus auffindbar machen
  3. Weitersagen der eigenen Inhalte erleichtern
  4. Website von Social-Media-Präsenzen aus auffindbar machen (Impressumspflicht)
  5. Beiträge via Social Media richtig weitersagen
  6. Wiedererkennbarkeit sichern

Ihre Website ist Ihre Basis und damit Bezugspunkt für jedwede Kommunikation Ihrerseits im Web. Ihre Präsenzen auf Facebook und Co. stellen Außenposten dieser Basis dar. Über diese Außenposten können Sie für die Weiterverbreitung eigener Inhalte sorgen, Beiträge von anderen weiterempfehlen, sich informieren und diskutieren sowie Ihr Netzwerk pflegen.

Aber diese Präsenzen nur zu haben, reicht nicht. Jede einzelne von ihnen muss auch leicht auffindbar sein – egal wo der Besucher einsteigt – und alle Präsenzen zusammen sollten sinnvoll miteinander verknüpft werden.

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Suchmaschinenergebnisse nach Google authorship-Verknüpfung werden „verschlankt“

Nutzen Sie die authorship-Verknüpfung von Google zur Optimierung Ihrer Suchergebnisse? Wenn ja, machen Sie sich auf Veränderungen gefasst: Google hat gerade angekündigt, dass das Profilbild und die Angaben darüber, in wievielen Kreisen sich der Autor befindet, entfernt werden sollen. Diese Änderung habe keine Auswirkung auf das Klickverhalten der Suchenden, heißt es in der Ankündigung. Was es mit dieser authorship-Verknüpfung auf sich hat und warum sie sich auch weiterhin lohnt, erkläre ich in diesem Artikel:

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