Seiten-Neuigkeiten besser organisieren – auch ohne Liken

Liste in Facebook erstellen

Nachdem Facebook „Verwende Facebook als“ abgeschafft hat, wurde ein eigener Link für den Feed der Seiten, die man als Seite geliked hat, in die Spalte neben den Beiträgen auf der Seite selbst eingeführt. Der heiß zuerst „Seiten-Neuigkeiten“, inzwischen „Seiten-Feed anzeigen“. Je nachdem, wieviele Seiten man mit seiner Seite geliked hat und wie oft diese Updates posten, muss auch dieser Feed über einen Algorithmus gefiltert werden. Deshalb stehen dort nicht alle Updates drin, die man finden würde, wenn man die Seiten einzeln aufriefe.

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WordPress: Übersicht neuester Artikel pro Kategorie darstellen

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Ich liebe mein WordPress-Theme Graphy, aber leider hat es keine Option dafür, auf der Startseite oder in Beiträgen eine Übersicht von Beiträgen dynamisch nach Kategorie angeordnet anzeigen zu lassen. Glücklicherweise gibt es aber für alles ein Plugin – in diesem Fall Column Posts. Damit kann ich auf einer Seite oder in einem Beitrag die Liste der neuesten Beiträge einer oder mehrerer meiner Kategorien einfach nur durch Einfügen eines Shortcodes darstellen lassen. So geschehen auf meiner Startseite:

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Facebook für Eltern – Teil 2: Die Privatsphäre Ihres Kindes richtig einstellen #elternfb

Logo von #elternfb

Logo von #elternfbAuch minderjährige Nutzer können bei Facebook grundsätzlich alle Inhalte – d. h. Text-, Foto- oder Video-Beiträge, aber auch persönliche Informationen – für jedermann sichtbar veröffentlichen und so einem sehr großen Personenkreis zugänglich machen, den sie nicht mehr überblicken können. Daher ist es wichtig, die Möglichkeiten der Privatsphäre-Einstellungen zu kennen und dort zu regulieren, wer die veröffentlichten Inhalte Ihres Kindes sehen kann. Es stehen folgende Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Öffentlich: Jeder innerhalb und außerhalb von Facebook kann persönliche Informationen, Text-Beiträge, Fotos und Videos sehen.
  • Freunde von Freunden: Neben den Personen, mit denen Ihr Kind bei Facebook befreundet ist, können auch die Freunde dieser Freunde die veröffentlichten Inhalte sehen.
  • Freunde: Nur Personen, mit denen Ihr Kind bei Facebook befreundet ist, können die veröffentlichten Inhalte sehen.
  • Nur ich: Nur Ihr Kind kann die eigenen Veröffentlichungen sehen.
  • Benutzerdefiniert: Mit dieser Einstellung können einzelne Personen oder Listen ausgewählt werden, die Veröffentlichungen sehen können, aber auch Personen und Listen davon ausgeschlossen werden.

Die gewünschte Sichtbarkeit kann in den Privatsphäre-Einstellungen ausgewählt werden. Alternativ kann die Sichtbarkeit bei jeder Veröffentlichung von Inhalten vor dem Absenden neu ausgewählt werden. Facebook merkt sich diese Einstellung dann für das nächste Mal.

Einstellungen zur Sichtbarkeit vornehmen

Die Sichtbarkeit veröffentlichter Inhalte kann auch nachträglich bearbeitet werden. Für jeden Text-Beitrag, jedes Foto oder Video zeigt Facebook die jeweilige Sichtbarkeitseinstellung an:

Die Sichtbarkeit nachträglich verändern

Mit einem Klick auf die bestehende Sichtbarkeitsstufe kann diese eingeschränkt oder erweitert werden. Es ist jedoch ratsam, sich vor dem Absenden Gedanken über die Sichtbarkeit zu machen. Bei einer späteren Änderung müssen Sie damit rechnen, dass die veröffentlichten Inhalte bereits von Personen gesehen wurden, die eigentlich ausgeschlossen werden sollten.

Die richtige Zielgruppe auswählen

Besprechen Sie mit Ihrem Kind, welche Einstellung bei der täglichen Nutzung von Facebook akzeptabel ist. Hinterfragen Sie auch gemeinsam die Reichweite der jeweiligen Einstellung. „Öffentlich“ gepostete Inhalte sind für jedermann zugänglich. Aber auch die Einstellung „Freunde von Freunden“ kann schnell mehr Menschen erreichen als gedacht: Wenn ihr Kind 100 Facebook-Freunde hat und diese wiederum ebenfalls je 100 Facebook-Freunde, können bereits 10.000 zusätzliche Personen die veröffentlichten Inhalte sehen. Dass Sie und Ihr Kind diese Personen nicht alle kennen, liegt auf der Hand.

Um mehr Kontrolle darüber zu bekommen, welche Personen einzelne Text-Beiträge, Fotos oder Videos sehen können, ist es ratsam, Listen zu nutzen. So kann Ihr Kind einzelne Inhalte nur bestimmten Freundesgruppen (z.B. der eigenen Familie, den Mitschülern oder den Freunden aus dem Sportverein) zugänglich machen.

Persönliche Informationen schützen

Nach der Anmeldung bei Facebook ist das Profil Ihres Kindes so voreingestellt, dass auch sehr persönliche Informationen – wie der Wohnort oder die Schule, Angaben zur Familie oder zu Interessen – öffentlich sichtbar sind.

Sichtbarkeit persönlicher Einstellungen anspassen

Beim Einfügen oder Ändern von persönlichen Informationen kann jedoch ebenfalls die Sichtbarkeitseinstellung verändert werden. Für jede persönliche Angabe kann die Sichtbarkeit individuell vorgenommen werden, sodass Sie auch hier Informationen gezielt Zielgruppen (un)zugänglich machen können.

Sichtbarkeit der Gefällt mir-Angaben einstellen

Die Sichtbarkeit der „Gefällt mir“-Angaben, die in der linken Spalte des Profils Ihres Kindes angezeigt werden, ist ebenfalls einstellbar. Bewegen Sie die Maus auf Bereich über den „Gefällt mir“-Angaben, damit ein Stift-Symbol zum Bearbeiten erscheint. Unter „Privatsphäre bearbeiten“ können Sie die Sichtbarkeit nun umstellen.

Und so gehts weiter…

In meinem nächsten Artikel werde ich Ihnen zeigen, wie Facebook Ihr Kind vor der Kontaktaufnahme durch Fremde schützt. Darin werde ich darauf eingehen, wer für Facebook als „fremd“ gilt und welche Möglichkeiten Ihr Kind hat, gegen unerwünschte Kontaktaufnahmen vorzugehen.

Alle Beiträge zum Thema Facebook für Eltern werden gesammelt unter
http://www.schwindt-pr.com/category/facebook/facebook-fuer-eltern

Weitere Infos gibt es von Facebook unter
https://www.facebook.com/safety/groups/parents/

Was es mit den Facebook-Neuigkeiten wirklich auf sich hat (Rant)

Eigentlich wollte ich ja gar nichts zu diesem Artikel in der Süddeutschen schreiben. Wenn etwas so unkritisch wiedergekäut wird, nur weil einem im Sommerloch die Themen fehlen, dann möchte ich dem nicht noch zusätzlich Aufmerksamkeit verschaffen. Nachdem mich einige Leser und mein Bloggerkollege Sebastian Freitag aber dezidiert um meine Meinung zu der Sache gebeten haben, muss ich nun doch was dazu loswerden. Und ja, ich bin genervt! Ich habe nämlich das Gefühl, dass ich mir schon seit Jahren die Finger zu diesem Thema wund blogge und trotzdem kommt immer wieder dasselbe… also hier NOCHMAL:

1. „Neuigkeiten“ = Best of – und nur das!

Die Neuigkeiten auf der Facebook-Startseite (Neueste Meldungen und Hauptmeldungen) waren noch nie was anderes als ein BEST OF der Updates meiner Kontakte und damit verbundener Meldungen. Dieser Nachrichtenstrom (Feed) ist quasi nur als Einstieg gedacht. Und das hat keine Verschwörungen als Hintergrund und auch keine „Schwäche des Systems“, sondern das IST das System. Denn eine gesamte Liste aller Beiträge die durch und in Verbindung mit meinen Vernetzungen zustandekommen, würde eine unüberschaubare Flut von Meldungen produzieren, der kein Mensch folgen könnte! Also muss Facebook – solange man ihm nichts besseres sagt! – diesen (!) allgemeinen Feed irgendwie filtern.

2. Meine Interaktionen sind der Filter!

Dieses Best of errechnet Facebook aus meinen INTERAKTIONEN innerhalb von Facebook. Dabei „bevormundet“ es mich nicht, sondern reagiert auf das, was ich mache. Wenn man das – wie in dem in der Süddeutschen beschriebenen Fall – systematisch angeht, hat das natürlich den entsprechenden Effekt: Es entsteht – nochmal: nur was diesen (!) Feed betrifft – eine FILTERBLASE. Das ist das Prinzip der allgemeinen Neuigkeiten.

3. ICH bestimme diesen Filter!

Wenn mir nicht passt, was mir in diesem Feed angezeigt wird, dann bin ich nicht hilflos  ausgeliefert, sondern kann das SELBST ÄNDERN, indem ich diesem Feed zu verstehen gebe, was mich interessiert und was nicht. Dazu habe ich mehrere Möglichkeiten vom An- oder Abbestellen der News bestimmter Personen, Gruppen oder Seiten, über die Umfrage, die via Kontextmenü jedes Beitrags erreichbar ist, bis zur Nutzung von Listen. Sprich: Warum sollte ich mich mit dem Einstiegsfeed aufhalten, wenn ich meine eigenen gestalten kann?

4. Abonnieren erfordert Strukturieren!

Eigentlich ist Facebook nichts anderes als ein FEEDREADER. Deswegen steht in den Präsenzen derer, mit denen man sich vernetzt, nach der Vernetzung auch „abonniert“. Die News, die man sich abonniert, sollte man sich dann eigenständig ordnen (denn sonst wird es unübersichtlich siehe Punkt 1). Dafür gibt es in Facebook die LISTEN. Die Listen unterliegen nicht demselben Filter wie die allgemeinen Neuigkeiten.

5. Schluss mit dem Gejammer!

Ich höre es schon, jetzt kommt wieder „dazu hab ich keine Zeit“, „dazu hab ich keine Lust“ blablabla… Klar, es ist einfacher rumzujammern und auf das böseböse Facebook zu schimpfen, statt selbst mal aktiv zu werden.

In Google+ jammert indes keiner, dass er bei jeder Vernetzung angeben muss, in welchen Kreis die reinsoll… Ist haargenau dasselbe! „Ja, da muss ich halt“ kommt dann. Äh, hallo?! Das Geschrei möchte ich mal erleben, wenn Facebook eines Tages die Nutzung von Listen genauso zur Pflicht macht wie Google+ die Kreise! Wobei… vielleicht ist das das Einzige was hilft?

>>> Folgeartikel lesen und mitdiskutieren

UPDATE: Danke für die zahlreichen – auch kritischen – Reaktionen! Folgende beiden Vorschläge an Facebook, die dabei zur Sprache kamen, möchte ich hier festhalten:

Vorschlag 1: Allgemeinen Newsfeed nicht mehr filtern wie z.B. in Twitter (auch wenn er dann noch schneller durchläuft als der Facebook-Liveticker oben rechts).

Vorschlag 2: Ja, Listen verpflichtend machen, aber dann dem Nutzer freie Wahl darüber geben, welche Liste er auf der Startseite vorn angezeigt sehen möchte.

Vorschlag 3: Bitte die Neuigkeiten mobil und für Desktop synchronisieren. Derzeit werden hier verschiedene Beiträge angezeigt.

Weiterführende Leseempfehlungen zu diesem Thema:

 

 

 

 

Wer kann in welche Facebook-Liste und warum gibt es verschiedene?

Kürzlich fragte mich Elke Fleing, warum es in Facebook eigentlich soviele verschiedene Arten von Listen gibt und wen man in welche Art von Liste einordnen kann. Zu dem Zeitpunkt hatte ich meinen Artikel darüber, wie man welche Listen zum Bearbeiten wiederfindet und wo v.a. die Liste „Eingeschränkt“ abgeblieben ist, gerade fertig geschrieben. Daher kommt die Antwort auf Elkes Fragen hier gesondert:

Es gibt auf Facebook drei Arten von Listen:

  • die ursprünglichen „normalen“ Listen
  • Smartlists
  • Interessenlisten

Was das jeweils ist und was man damit machen kann, habe ich bereits in einem früheren Blogpost erklärt. Dabei bin ich aber nicht darauf eingegangen, warum es diese verschiedenen Listen gibt und wen man wo einordnen kann:

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Facebook: Wo ist die Liste „Eingeschränkt“ geblieben?

Viele haben mich in letzer Zeit danach gefragt, wo denn die Listenansicht von Eingeschränkt auf Facebook abgeblieben sei. Eigentlich sind ja alle Listen über die linke Spalte der Startseite erreichbar. Eingeschränkt befindet sich aber nicht mehr darunter… Wo kann man dann die Liste komplett einsehen und bearbeiten?

Dieselbe Frage stellte mir kürzlich auch die liebe Stefanie Leo und fand schließlich nach eigener Sucherei auch die Antwort:

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Mit Listen Ordnung in Facebook bringen

Wie man Listen in Facebook erstellt, welche Besonderheiten es dabei zu beachten gilt und wie man sie unter Favoriten ablegt

In Google+ nutzen alle die Kreise, weil sie müssen. In Facebook aber kümmern sich nur wenige um eigene Listen. Mein Leser Andreas Felis hat mich nun nach einer aktuellen Anleitung zum Thema Listennutzung gefragt. Da meine Postings dazu schon etwas älter sind, möchte ich hier nochmal eine neue Anleitung geben:

Mit Facebook-Listen können Sie Ihre Freunde und die Seiten, die Ihnen gefallen, nach Ihren Wünschen strukturieren und damit Ordnung in die Informationsflut bringen, indem sie einzelne Listen gesondert aufrufen. Außerdem können Sie sie für die Sichtbarkeits-Einstellungen Ihrer Beiträge und Profilbereiche verwenden.

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