Schlagwort-Archiv: RSS

Vom Social Web ins E-Book und zurück

Wer mir auch auf Twitter folgt, wird sich gestern vielleicht gewundert haben, was es mit all den Tweets auf sich hatte, die mit #streetartdue verschlagwortet waren. Anlass war die Vorstellung des “enhanced iBooks” (also des erweiterten E-Books für iPad) namens “Open Your Eyes – StreetArt in Düsseldorf” von Sebastian Hartmann bei 11punkt Verlag. Der Autor und die Verleger sind nicht nur besonders liebe Kollegen von mir, nein, ich durfte auch an einem Detail des E-Books mitwirken, das ich – wie versprochen – hier genauer erklären möchte. Ich versuche es, so einfach wie möglich zu machen, warne aber vor, dass das eher was für Fortgeschrittene wird…
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Erinnerung an meine Abonnenten

Heute eine Erinnerung an alle, die meine Artikel hier abonniert haben: Falls Sie dazu Google Reader benutzen, sollten Sie meinen und Ihre sonstigen bevorzugten Feeds baldmöglichst mit einem anderen Service abonnieren, da Google seinen Reader zum 1.Juli 2013 einstellen wird.

Sie können dafür entweder einen anderen Feedreader ( z.B. Feedly) nutzen und wie gewohnt den RSS-Feed direkt abonnieren:

Sie können aber auch – was meinen Blog angeht – auf Abo per E-Mail umstellen:

Beim Abo per E-Mail können Sie beim Bestätigen der Mailadresse für Ihr Abo übrigens auch auswählen, ob Sie die Artikel aus allen Kategorien dieses Blogs abonnieren wollen, oder nur bestimmte (z.B. Facebook).

Sollten Sie Fragen dazu haben, hinterlassen Sie sie bitte hier als Kommentar.

Danke an Robert Basic für die Erinnerung ;-)

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Google schafft den Reader ab – so what?

Dass Google seinen Reader für RSS-Feeds abschafft, sorgt für einiges Aufsehen und sogar für eine Petition dagegen. Ich kann die Aufregung ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, denn ich nutze den Dienst schon seit Jahren nicht mehr.

Wieso? Als ich vor einigen Jahren damit begann, Facebook-Listen zu führen – lange bevor Facebook wegen Google+ Kreisen die Listen über Smartlists und Interessenlisten zu pushen begann – stellte ich immer mehr fest, dass ich dort bereits alles in Echtzeit gelesen hatte, was ich nachher über den Reader nochmal präsentiert bekam. Natürlich nur von den Blogs, die sich auch konsequent auf Facebook darstellen. Ach so: und über die Kreise in Google+ kann ich natürlich dasselbe machen wie mit Facebook-Listen. Wieder vorausgesetzt, der Blogbetreiber sorgt für die Verbreitung dort.

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Delicious im neuen Look

Mein bislang favorisierter Bookmarking-Dienst delicious.com ist nun im neuen Gewand online. Das neue Layout war ja schon seit einiger Zeit als Vorschau zu besichtigen gewesen, jetzt ist es live. Und wie immer gibt es gute und weniger gute Dinge zu berichten:

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Updates von Facebookseiten abonnierbar machen

Da ich in den vergangenen Tagen vermehrt darauf angesprochen wurde, hier nochmal zusammengefasst:

  • Ja, Facebook hat den Edge Rank verändert, so dass weniger relevante Updates von Seiten es schwer haben, in den allgemeinen Neuigkeiten der Fans zu erscheinen, wenn diese nicht regelmäßig mit der Seite interagieren.
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ifttt

Seitenbenachrichtigungen unabhängig von Facebook abrufen

Ich werde öfter gefragt, wie man Seitenbenachrichtigungen auf anderem Wege als in Facebook oder an die mit Facebook verknüpfte Mailadresse bekommen kann. Die Antwort dazu findet sich, wenn Sie als Seitenbetreiber den Bereich Ihrer Seite für alle Benachrichtigungen (Adminbereich > Benachrichtigungen > Alle anzeigen) aufrufen:

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Das Feed-Prinzip verstehen

Viele Nutzer im Social Web haben Schwierigkeiten zu verstehen, was sie wo sehen und warum und wie sie dies mitbestimmen können. Das Problem scheint mir meist daher zu kommen, dass Ihnen das Prinzip eines Feeds nicht bekannt ist. Aber alle Dienste im Social Web, ob Blog, ob Facebook, Google+, Twitter oder sonstige basieren genau darauf: auf Feeds.

Was ist ein Feed?

Ein Feed ist ein Nachrichtenstrom, der sich aus bestimmten Quellen speist (= engl. to feed). Welche Quellen das sind, bestimmen Sie durch die Vernetzungen, die Sie eingehen.

Damit Sie nicht von einem Profil zum anderen springen müssen, um zu sehen, was es Neues gibt, werden Kopien der Beiträge Ihrer Kontakte in einem Nachrichtenstrom zusammengefasst. Das heißt, jedesmal, wenn einer Ihrer Kontakte etwas Neues postet, erscheint eine Kopie dazu in Ihrem Nachrichtenstrom.

Dabei werden diese Kopien wie der Originalbeitrag behandelt. Das heißt, wenn Sie die Kopie kommentieren oder liken, dann erscheint das genauso beim Original und umgekehrt.

Folgende Grafik verdeutlicht das am Beispiel von Facebook:

Folgende Liste zeigt, wie dieser allgemeine Nachrichtenstrom (Feed) auf welcher Plattform heißt und ob es dabei Besonderheiten gibt:

  • Facebook: Startseite
    (in Haupt- und Neueste Meldungen unterteilt, zeigt nur die Beitragskopien von Kontakten, mit denen man häufig interagiert, nicht rückwärts chronologisch, sondern nach Beliebtheit bezogen auf den Betrachter. Liveticker oben rechts zeigt Kopien der aktuellen Aktivitäten der Kontakte in Echtzeit.)
  • Google+: Übersicht
    (Beitragskopien aus allen Kreisen gemäß ihrer jeweiligen “Lautstärke“, rückwärts chronologisch nach Interaktion, nicht nach Veröffentlichungszeit)
  • Twitter: Startseite
    (zeigt Beitragskopien aller Kontakte rückwärts chronologisch nach Veröffentlichungszeit)

Da sich dieser Nachrichtenstrom aus den Beiträgen Ihrer persönlichen Vernetzungen speist und auf Ihren individuellen Einstellungen basiert, sieht Ihre Startseite/Übersicht immer anders aus als die von anderen Nutzern (da diese wieder andere Vernetzungen und andere Vorlieben haben).

Die Nachrichtenflut filtern

Je mehr Vernetzungen man mit anderen eingegangen ist, umso mehr Beitragskopien strömen auf einen ein. Das kann sehr unübersichtlich werden. Deshalb gibt es je nach Plattform verschiedene Filtermöglichkeiten, mit denen man selbst bestimmt, welche Meldungen man sehen möchte und welche nicht:

Ordnen Sie Ihre Kontakte in Listen oder Kreise ein – entweder thematisch sortiert oder danach wie interessiert Sie an den Beiträgen der jeweiligen Personen sind. Dann rufen Sie eine konkrete Liste oder einen Kreis auf der Startseite/Übersicht auf, um nur die Beitragskopien dieser Personen zu sehen.

Diese Filter können für andere sichtbar gemacht werden, oder nicht.

Ihr Profil = Ihre Beiträge

Um Ihre eigenen Beiträge anzuzeigen, gibt es das jeweilige Profil. Auf den verschiedenen Plattformen ist dort Folgendes rückwärts chronologisch zu sehen:

  • Facebook: Ihre Beiträge mit Likes, Shares und Kommentaren von anderen sowie Ihre Aktivitäten und sonstigen Informationen (Sie sehen alles – andere nur das, was für sie sichtbar eingestellt wurde). Wenn freigeschaltet, gibt es dort auch Beiträge, die andere an Sie richten.
  • Google+: Ihre Beiträge mit +1, Shares und Kommentaren von anderen (Sie sehen alles, andere nur das, was für sie sichtbar eingestellt wurde).
  • Twitter: Ihre Beiträge

Auch Ihr Profil ist also ein Feed! Nämlich der Ihrer eigenen Beiträge. Wer sich mit Ihnen vernetzt, abonniert sich diesen Feed in seinen allgemeinen Nachrichtenstrom und ggf. Liste/Kreis.

Feeds abonnieren

Der Sinn von Feeds besteht also zum einen in der Bündelung von Nachrichten nach einem bestimmten Gesichtspunkt. Zum anderen ermöglicht dieses Prinzip das Einspeisen eines solchen Nachrichtenstroms in einen anderen (z.B. Profil-Feed in Startseiten-Feed).

In dem Moment, wo Sie sich innerhalb einer Plattform mit jemandem vernetzen, abonnieren Sie also dessen Feed.

Viele Feeds können aber auch extern verfügbar gemacht und damit auch extern abonnierbar gemacht werden, indem man den Link dazu für andere sichtbar zur Verfügung stellt. Das erkennen Sie in der Regel an folgendem Symbol:

Abonnieren kann man solche Feeds entweder über

  • einen sogenannten Feedreader (ein Programm zum Lesen von Feeds, z.B. Feedly)
  • in den Browser integrierte Feedreader
  • eigene Feedreader-Apps (z.B. Google Currents)
  • per E-Mail (muss z.B. via Feedburner eigens verfügbar gemacht werden)

So können Sie sich z.B. mit den neuesten Artikeln dieses Blogs hier bequem beliefern lassen, statt jedesmal herkommen zu müssen, um zu sehen ob und was es hier Neues gibt. Dazu einfach die gewünschte Variante oben rechts in diesem Blog anklicken.

Feeds darstellen

Viele Dienste ermöglichen es, den eigenen Feed woanders einzubinden. Beispiele dafür sind:

Twitter-Widget mit Beiträgen von und über @schwindt-pr

Für Fortgeschrittene: Newsrooms

Wer anderen die Übersicht über seine verschiedenen Feeds erleichtern möchte, kann das über verschiedene Dienste (z.B. Netvibes) oder in einem eigenen Newsroom tun, wie ich ihn benutze:

newsroom

Im Newsroom von schwindt-pr finden Sie (von links oben nach rechts unten):

  • Feed dieses Blogs
  • Feed der News über schwindt-pr (eigenes Blog)
  • Über schwindt-pr mit Links zu den verschiedenen Präsenzen im Social Web und den verschiedenen Optionen für Feed-Abos
  • Feed der Facebookseite von schwindt-pr
  • Feed der Google+ Seite von schwindt-pr
  • Feed des Twitter-Accounts von schwindt-pr
  • Neueste Videos aus dem YouTube-Account von schwindt-pr
  • Feed der FlickR_Bilder von schwindt-pr

Auf diese Weise kann sich jeder einen Überblick über die neuesten Aktivitäten webweit verschaffen, ohne die einzelnen Präsenzen abklappern zu müssen, kann sie aber auch mit einem Klick von hier aus erreichen.

Mehr zum Thema Newsrooms lesen

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Dann hinterlassen Sie mir einfach hier einen Kommentar:

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rss_mid

RSS-Feed per Mail zugänglich machen mit Feedburner

Nachdem ich es gestern in meinem Vortrag angesprochen hatte, erhalte ich jetzt Rückfragen dazu, wie das mit dem Feed per Mail nun genau funktioniert. Daher hier eine kurze Anleitung:

Wenn Ihnen der Feedlink Ihres Blogs bekannt ist, dann können Sie diesen auch ganz leicht per Mail zugänglich machen. Viele Nutzer bevorzugen das, da sie keinen Feedreader verwenden oder das prinzip des Feeds gar nicht kennen. Ich nutze für die Umwandlung meiner RSS-Feeds in Feeds per Mail den Dienst Feedburner.

Seit Feedburner von Google aufgekauft wurde, kann man sich dort ganz leicht mit seinem Googlekonto einloggen. Dann gibt man den Link zu seinem Feed, also z.B. http://meinblog.de/feed/ in das Feld Burn a feed right this instant ein und klickt dann auf Next:

Auf der sich daraufhin öffnenden Seite wählt man den Reiter Publicize aus und dort den Menüpunkt Email Subscriptions:

 

Stellen Sie die Sprache auf Deutsch ein. Der Code im zweiten Feld darunter (Preview Subscription Link) ist dann der Link zu Ihrem Feed per Mail. Diesen können Sie in Ihrem Blog zusätzlich zum normalen RSS-Link anbieten. Über die Unterpunkte im Email Subscriptions-Menü können Sie das Ganze noch weiter anpassen.

Feedburner kann übrigens auch noch einiges andere. So kann man mit der Funktion Socialize sein Feed z.B. tweeten lassen.

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Von Google+ nach Twitter posten mit Feedburner Socialize

Update: inzwischen nutze ich hierfür auch ifttt.

Als eingefleischter Firefox-Nutzer konnte ich mich bislang nicht dazu durchringen, wegen der Extensions für Google+ zu Chrome zu wechseln, und war auf der Suche nach einem anderen Dienst, mit dem ich meine Updates aus Google+ nach Twitter posten könnte. Heute wurde ich per Zufall fündig: die Socialize-Funktion in Feedburner kann das!

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sprreiter

Facebook: RSS-Link für Fanseiten – UPDATED

Der RSS-Feed für Fanseiten ist über folgende Links erreichbar:

http://www.facebook.com/feeds/page.php?format=atom10&id=SEITEN-ID

http://www.facebook.com/feeds/page.php?id=SEITEN-ID&format=rss20

Die ID finden Sie, wenn Sie z.B. das Profilbild Ihrer Seite anklicken und dann aus der Adresszeile die letzte Zahl hinter dem Punkt nehmen:

UPDATE 12.10.2012: Oder Sie setzen “graph” vor die Url, also z.B. http://graph.facebook.com/meinefirma, dann wird die id direkt in der Liste angezeigt. (Danke für den Tipp an Oliver Nermerich)

Ein zusätzliches Abo per Mail kann man ganz leicht per Feedburner einrichten und seinen Fans dann auf einem individuellen Reiter als Alternative anbieten, so wie ich es auf meinem Reiter schwindt-pr gemacht habe:

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