Facebook-Seiten nicht als statische Websites verstehen

Facebookseiten

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Bei Beratungen in Sachen Facebookseite stoße ich auf ähnliche Probleme. Egal ob bei einer neu zu erstellenden Seite oder bei der Optimierung einer bereits vorhandenen: Viele verwenden mehr Energie und Zeit auf Fragen der statischen Ausstattung einer Facebook-Seite als auf die Inhalte der Beiträge. Deshalb ist einer der meistgenutzen Sätze in solchen Beratungen: „Sie dürfen eine Facebook-Seite nicht wie eine statische Website konzipieren!“

Wie hier schon mehrfach thematisiert, ist es inzwischen nahezu irrelevant, was Sie in zusätzliche individuelle Reiter packen, wenn diese rein statisch sind. Solche Reiter können nur via Desktopbrowser besucht und direkt auf der Seite aufgerufen werden. Die meisten Nutzer interagieren mit Seiten jedoch über deren Beiträge, die die Neuigkeiten auf ihrer eigenen Startseite erreichen, und der steigende Anteil von ihnen tut das mobil. Das bedeutet, die allermeisten Nutzer werden solche Reiter niemals zu Gesicht bekommen und das bestätigen auch die Seitenstatistiken.

Viele Seitenersteller denken aber eine Facebookseite wie eine statische Website. Sie glauben, dort alles an einem fixierten Platz unterbringen zu müssen, was auf der normalen Website auch zu sehen ist: ausführliche Firmenbeschreibung, die gesamte Produktpalette, alle Fotogalerien…

Eine Facebookseite ist nicht dazu da, die Website zu duplizieren!
Sie soll sie vielmehr sinnvoll ergänzen!
click & tweet

Natürlich ist es wichtig, all diese Informationen möglichst leicht auffindbar zu machen. Das geschieht aber idealerweise bereits auf der Website, der Basis Ihrer digitalen Kommunikation. Diese Basis sollte im Infokasten auf der Facebookseite links direkt eingetragen werden.

Die einzelnen Informationen (wie Produkte, Angebote etc.) werden auf der Website idealerweise so präsentieret, dass sie leicht auffindbar, von außen einzeln erreichbar, also direkt verlinkbar und so auch für Beiträge auf der Facebookseite oder sonstiges Weitersagen richtig nutzbar sind.

Was die Facebookseite betrifft, solten die Beiträge für Sie am wichtigsten sein! Sie sind es, die den Fan/Leser/Kunden in seinen Neuigkeiten auf seiner Startseite erreichen sollen. Also verwenden Sie diese Informationen und Inhalte für nutzerrelevante Beiträge, die zur Interaktion anregen und es wert sind, weitergesagt zu werden! Denn nur dann schaffen sie es überhaupt in die Neuigkeiten der Fans!

Inhalte präsentieren auf Facebook: nutzerrelevant sein,
zum Interagieren und Weitersagen anregen
!
click & tweet

Solche Beiträge sind übrigens auch nachhaltiger, wenn es um die Gewinnung neuer Fans geht. Wie inzwischen hinreichend bekannt sein sollte, ist die Fanzahl allein ja nicht ausschlaggebend für den nachhaltigen Erfolg einer Facebookseite. Wichtig ist, wieviel von diesen Fans sich auch in die Gespräche einbringen, die Sie mit Ihren Beiträgen hoffentlich erzeugen. Nur so funktioniert die digitale Mundpropaganda:

Beiträge führen zu Interaktion, dies führt zum Weitersagen und neuen Fans, die wie die Beiträge lesen usw.

Investieren Sie Ihre Energie und Zeit also vor allem in folgende Fragen:

  • Ist meine Website als Basis für die Kommunikation in den Außenposten in Social Media vorbereitet?
  • Auf welche Weise kann meine Facebookseite die Website sinnvoll ergänzen?
  • Welche Ziele verfolge ich damit?
  • Wen möchte ich ansprechen?
  • Was ist für diese Zielgruppe(n) relevant?
  • Wie bringe ich meine Inhalte nutzerrelevant und weitersagenswert in die Beiträge meiner Facebookseite ein?

 

Was es mit den Facebook-Neuigkeiten wirklich auf sich hat (Rant)

Eigentlich wollte ich ja gar nichts zu diesem Artikel in der Süddeutschen schreiben. Wenn etwas so unkritisch wiedergekäut wird, nur weil einem im Sommerloch die Themen fehlen, dann möchte ich dem nicht noch zusätzlich Aufmerksamkeit verschaffen. Nachdem mich einige Leser und mein Bloggerkollege Sebastian Freitag aber dezidiert um meine Meinung zu der Sache gebeten haben, muss ich nun doch was dazu loswerden. Und ja, ich bin genervt! Ich habe nämlich das Gefühl, dass ich mir schon seit Jahren die Finger zu diesem Thema wund blogge und trotzdem kommt immer wieder dasselbe… also hier NOCHMAL:

1. „Neuigkeiten“ = Best of – und nur das!

Die Neuigkeiten auf der Facebook-Startseite (Neueste Meldungen und Hauptmeldungen) waren noch nie was anderes als ein BEST OF der Updates meiner Kontakte und damit verbundener Meldungen. Dieser Nachrichtenstrom (Feed) ist quasi nur als Einstieg gedacht. Und das hat keine Verschwörungen als Hintergrund und auch keine „Schwäche des Systems“, sondern das IST das System. Denn eine gesamte Liste aller Beiträge die durch und in Verbindung mit meinen Vernetzungen zustandekommen, würde eine unüberschaubare Flut von Meldungen produzieren, der kein Mensch folgen könnte! Also muss Facebook – solange man ihm nichts besseres sagt! – diesen (!) allgemeinen Feed irgendwie filtern.

2. Meine Interaktionen sind der Filter!

Dieses Best of errechnet Facebook aus meinen INTERAKTIONEN innerhalb von Facebook. Dabei „bevormundet“ es mich nicht, sondern reagiert auf das, was ich mache. Wenn man das – wie in dem in der Süddeutschen beschriebenen Fall – systematisch angeht, hat das natürlich den entsprechenden Effekt: Es entsteht – nochmal: nur was diesen (!) Feed betrifft – eine FILTERBLASE. Das ist das Prinzip der allgemeinen Neuigkeiten.

3. ICH bestimme diesen Filter!

Wenn mir nicht passt, was mir in diesem Feed angezeigt wird, dann bin ich nicht hilflos  ausgeliefert, sondern kann das SELBST ÄNDERN, indem ich diesem Feed zu verstehen gebe, was mich interessiert und was nicht. Dazu habe ich mehrere Möglichkeiten vom An- oder Abbestellen der News bestimmter Personen, Gruppen oder Seiten, über die Umfrage, die via Kontextmenü jedes Beitrags erreichbar ist, bis zur Nutzung von Listen. Sprich: Warum sollte ich mich mit dem Einstiegsfeed aufhalten, wenn ich meine eigenen gestalten kann?

4. Abonnieren erfordert Strukturieren!

Eigentlich ist Facebook nichts anderes als ein FEEDREADER. Deswegen steht in den Präsenzen derer, mit denen man sich vernetzt, nach der Vernetzung auch „abonniert“. Die News, die man sich abonniert, sollte man sich dann eigenständig ordnen (denn sonst wird es unübersichtlich siehe Punkt 1). Dafür gibt es in Facebook die LISTEN. Die Listen unterliegen nicht demselben Filter wie die allgemeinen Neuigkeiten.

5. Schluss mit dem Gejammer!

Ich höre es schon, jetzt kommt wieder „dazu hab ich keine Zeit“, „dazu hab ich keine Lust“ blablabla… Klar, es ist einfacher rumzujammern und auf das böseböse Facebook zu schimpfen, statt selbst mal aktiv zu werden.

In Google+ jammert indes keiner, dass er bei jeder Vernetzung angeben muss, in welchen Kreis die reinsoll… Ist haargenau dasselbe! „Ja, da muss ich halt“ kommt dann. Äh, hallo?! Das Geschrei möchte ich mal erleben, wenn Facebook eines Tages die Nutzung von Listen genauso zur Pflicht macht wie Google+ die Kreise! Wobei… vielleicht ist das das Einzige was hilft?

>>> Folgeartikel lesen und mitdiskutieren

UPDATE: Danke für die zahlreichen – auch kritischen – Reaktionen! Folgende beiden Vorschläge an Facebook, die dabei zur Sprache kamen, möchte ich hier festhalten:

Vorschlag 1: Allgemeinen Newsfeed nicht mehr filtern wie z.B. in Twitter (auch wenn er dann noch schneller durchläuft als der Facebook-Liveticker oben rechts).

Vorschlag 2: Ja, Listen verpflichtend machen, aber dann dem Nutzer freie Wahl darüber geben, welche Liste er auf der Startseite vorn angezeigt sehen möchte.

Vorschlag 3: Bitte die Neuigkeiten mobil und für Desktop synchronisieren. Derzeit werden hier verschiedene Beiträge angezeigt.

Weiterführende Leseempfehlungen zu diesem Thema:

 

 

 

 

Das Feed-Prinzip verstehen

Viele Nutzer im Social Web haben Schwierigkeiten zu verstehen, was sie wo sehen und warum und wie sie dies mitbestimmen können. Das Problem scheint mir meist daher zu kommen, dass Ihnen das Prinzip eines Feeds nicht bekannt ist. Aber alle Dienste im Social Web, ob Blog, ob Facebook, Google+, Twitter oder sonstige basieren genau darauf: auf Feeds.

Was ist ein Feed?

Ein Feed ist ein Nachrichtenstrom, der sich aus bestimmten Quellen speist (= engl. to feed). Welche Quellen das sind, bestimmen Sie durch die Vernetzungen, die Sie eingehen.

Damit Sie nicht von einem Profil zum anderen springen müssen, um zu sehen, was es Neues gibt, werden Kopien der Beiträge Ihrer Kontakte in einem Nachrichtenstrom zusammengefasst. Das heißt, jedesmal, wenn einer Ihrer Kontakte etwas Neues postet, erscheint eine Kopie dazu in Ihrem Nachrichtenstrom.

Dabei werden diese Kopien wie der Originalbeitrag behandelt. Das heißt, wenn Sie die Kopie kommentieren oder liken, dann erscheint das genauso beim Original und umgekehrt.

Folgende Grafik verdeutlicht das am Beispiel von Facebook:

Folgende Liste zeigt, wie dieser allgemeine Nachrichtenstrom (Feed) auf welcher Plattform heißt und ob es dabei Besonderheiten gibt:

  • Facebook: Startseite
    (in Haupt- und Neueste Meldungen unterteilt, zeigt nur die Beitragskopien von Kontakten, mit denen man häufig interagiert, nicht rückwärts chronologisch, sondern nach Beliebtheit bezogen auf den Betrachter. Liveticker oben rechts zeigt Kopien der aktuellen Aktivitäten der Kontakte in Echtzeit.)
  • Google+: Übersicht
    (Beitragskopien aus allen Kreisen gemäß ihrer jeweiligen „Lautstärke„, rückwärts chronologisch nach Interaktion, nicht nach Veröffentlichungszeit)
  • Twitter: Startseite
    (zeigt Beitragskopien aller Kontakte rückwärts chronologisch nach Veröffentlichungszeit)

Da sich dieser Nachrichtenstrom aus den Beiträgen Ihrer persönlichen Vernetzungen speist und auf Ihren individuellen Einstellungen basiert, sieht Ihre Startseite/Übersicht immer anders aus als die von anderen Nutzern (da diese wieder andere Vernetzungen und andere Vorlieben haben).

Die Nachrichtenflut filtern

Je mehr Vernetzungen man mit anderen eingegangen ist, umso mehr Beitragskopien strömen auf einen ein. Das kann sehr unübersichtlich werden. Deshalb gibt es je nach Plattform verschiedene Filtermöglichkeiten, mit denen man selbst bestimmt, welche Meldungen man sehen möchte und welche nicht:

Ordnen Sie Ihre Kontakte in Listen oder Kreise ein – entweder thematisch sortiert oder danach wie interessiert Sie an den Beiträgen der jeweiligen Personen sind. Dann rufen Sie eine konkrete Liste oder einen Kreis auf der Startseite/Übersicht auf, um nur die Beitragskopien dieser Personen zu sehen.

Diese Filter können für andere sichtbar gemacht werden, oder nicht.

Ihr Profil = Ihre Beiträge

Um Ihre eigenen Beiträge anzuzeigen, gibt es das jeweilige Profil. Auf den verschiedenen Plattformen ist dort Folgendes rückwärts chronologisch zu sehen:

  • Facebook: Ihre Beiträge mit Likes, Shares und Kommentaren von anderen sowie Ihre Aktivitäten und sonstigen Informationen (Sie sehen alles – andere nur das, was für sie sichtbar eingestellt wurde). Wenn freigeschaltet, gibt es dort auch Beiträge, die andere an Sie richten.
  • Google+: Ihre Beiträge mit +1, Shares und Kommentaren von anderen (Sie sehen alles, andere nur das, was für sie sichtbar eingestellt wurde).
  • Twitter: Ihre Beiträge

Auch Ihr Profil ist also ein Feed! Nämlich der Ihrer eigenen Beiträge. Wer sich mit Ihnen vernetzt, abonniert sich diesen Feed in seinen allgemeinen Nachrichtenstrom und ggf. Liste/Kreis.

Feeds abonnieren

Der Sinn von Feeds besteht also zum einen in der Bündelung von Nachrichten nach einem bestimmten Gesichtspunkt. Zum anderen ermöglicht dieses Prinzip das Einspeisen eines solchen Nachrichtenstroms in einen anderen (z.B. Profil-Feed in Startseiten-Feed).

In dem Moment, wo Sie sich innerhalb einer Plattform mit jemandem vernetzen, abonnieren Sie also dessen Feed.

Viele Feeds können aber auch extern verfügbar gemacht und damit auch extern abonnierbar gemacht werden, indem man den Link dazu für andere sichtbar zur Verfügung stellt. Das erkennen Sie in der Regel an folgendem Symbol:

Abonnieren kann man solche Feeds entweder über

  • einen sogenannten Feedreader (ein Programm zum Lesen von Feeds, z.B. Feedly)
  • in den Browser integrierte Feedreader
  • eigene Feedreader-Apps (z.B. Google Currents)
  • per E-Mail (muss z.B. via Feedburner eigens verfügbar gemacht werden)

So können Sie sich z.B. mit den neuesten Artikeln dieses Blogs hier bequem beliefern lassen, statt jedesmal herkommen zu müssen, um zu sehen ob und was es hier Neues gibt. Dazu einfach die gewünschte Variante oben rechts in diesem Blog anklicken.

Feeds darstellen

Viele Dienste ermöglichen es, den eigenen Feed woanders einzubinden. Beispiele dafür sind:

Für Fortgeschrittene: Newsrooms

newsroomWer anderen die Übersicht über seine verschiedenen Feeds erleichtern möchte, kann das über verschiedene Dienste (z.B. Netvibes) oder in einem eigenen Newsroom tun, wie ich ihn benutze.  Dort finden Sie (von links oben nach rechts unten):

  • Feed dieses Blogs
  • Feed der News über schwindt-pr (eigenes Blog)
  • Über schwindt-pr mit Links zu den verschiedenen Präsenzen im Social Web und den verschiedenen Optionen für Feed-Abos
  • Feed der Facebookseite von schwindt-pr
  • Feed der Google+ Seite von schwindt-pr
  • Feed des Twitter-Accounts von schwindt-pr
  • Neueste Videos aus dem YouTube-Account von schwindt-pr
  • Feed der Instagram-Bilder von schwindt-pr

Auf diese Weise kann sich jeder einen Überblick über die neuesten Aktivitäten webweit verschaffen, ohne die einzelnen Präsenzen abklappern zu müssen, kann sie aber auch mit einem Klick von hier aus erreichen.

Mehr zum Thema Newsrooms lesen

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Dann hinterlassen Sie mir einfach hier einen Kommentar:

Und wieder mal eine neue Facebook-Startseite (Newsfeed, Liveticker)

Facebook-Nutzer müssen derzeit sehr geduldig sein, denn es hagelt mal wieder Neuerungen (und damit auch Rückfragen hier im Blog/auf der Fanseite und morgen Abend ist Entwickler-Konferenz, da kommen noch mehr Änderungen!) . Die umfassendste Änderung bisher betrifft nun die Startseite, die einem kompletten Redesign unterzogen wurde:

(zum Vergrößern bitte anklicken)

Was hat sich nun konkret alles geändert?

  • Hauptnavigation im blauen Balken oben rechts: hier steht jetzt [Name] als Link zum Profil (und nicht mehr Profil) und die Funktionen, die sich früher hinter Konto verbargen, sind jetzt unter dem Pfeil zu finden (wobei der Link Freunde bearbeiten entfällt. Das geht jetzt über den Link Freunde im Profil und Listen über gleichnamige Kategorie auf der Startseite.)
  • unter Neuigkeiten kann nicht mehr zwischen Hauptmeldungen und Neueste Meldungen gewählt werden, sondern diese befinden sich jetzt in einem Feed untereinander und wehcseln dynamisch: Ist man für ein paar Stunden oder länger nicht online gewesen, sieht man oben die Hauptmeldungen, ist man eine Weile online, springen die Neuesten Meldungen nach oben. Ob etwas korrekt eingeordnet wurde, kan man über die kleine blaue Ecke oben links bzw. den Pfeil rechts steuern:

    Individuelle Feeds per Liste müssen aus dem Listen- bzw. Favoritenmenü angewählt werden. Weitere Details zum neuen Newsfeed gibt es hier.
  • der Liveticker in der rechten Spalte bzw. in der Chatleiste (wenn geöffnet) zeigt Echtzeimeldungen über die Aktivitäten Ihrer Vernetzungen. In der Chatleisten-Ansicht, kann man die Größe des Tickers auch verschieben. Mit den Meldungen im Liveticker kann man direkt interagieren, indem man sie per Anklicken ausklappt:


Hier Facebooks Erklärvideo dazu:

Wie finden Sie die Änderungen?

Facebook führt Smartlists ein

Eine der zahlreichen Neuerungen in dieser Woche (und es werden noch mehr…) ist die Einführung der sogenannten Smartlists. Dies sind von Facebook automatisch zur Verfügung gestellte Listen, die man selbst gestalten kann (z.T. sind sie bereits befüllt, kann man aber ändern). Motiviert war dieses Feature wohl einerseits durch die Tatsache, dass die meisten Nutzer bislang keine Listen verwendet haben (obwohl das auch vorher schon ging) und v.a. durch den Hype um die Circles in Google+ 😉

Wer vorher schon Listen geführt hat, kann diese weiter nutzen. Die Smartlists können bislang zwar nicht gelöscht werden, müssen aber nicht genutzt werden (in manchen Fällen scheint es derzeit auch noch besser, wenn man’s lässt). Sollten Sie jedoch sonst keine Listen haben, sollten Sie das ändern und eigene erstellen. Denn damit erleichtern Sie sich einiges:

  • Benutzerdefinierter Privatsphäre einstellen
  • Chatverfügbarkeit steuern
  • Sichtbarkeit von Postings eingrenzen
  • Thematische Newsfeeds erstellen

Erstellt werden Listen jetzt allerdings nicht mehr unter Freunde bearbeiten, sondern über die linke Spalte der Startseite unter Listen > Mehr (erscheint beim Überfahren mit der Maus):

Man kann einzelne Listen als Favorit in den oberen Bereich seiner linken Startseiten-Spalte ablegen und von dort fortan ganz einfach mit einem Klick aufrufen. Befindet man sich in der Ansicht innerhalb einer Liste, springt die Sichtbarkeitseinstelung innerhalb des Herausgebers automatisch auf diese Liste um:

Außerdem bekommt man hier verschiedene Einstellungsoptionen angeboten:

  • Benachrichtigungen (möchte ich in Facebook oder per Mail oder beides über neue Aktivitten in dieser Liste informiert werden?)
  • Liste verwalten (Freunde hinzufügen/löschen, umbenennen, mit anderer Liste zusammenführen und – wenn selbst erstellte Liste – Liste löschen) – geht z.T. auch über Alle anzeigen
  • Vorschläge für Liste (andere Freunde, von denen Facebook meint, sie könnten in diese Liste passen…)

Neu ist auch, dass man nun unter Beiträgen von Personen sieht, für wen diese sichtbar sind. Allerdings wird man hier nur innerhalb der gemeinsamen Freunde namentlich informiert, ansonsten steht da „und X weitere Personen“. Das ist insofern hilfreich, als man ja nur innerhalb der Sichtbarkeit des Originlabeitrags weitersagen kann.

Man sieht auch nicht, ob der Absender irgendwelche Listen ein- oder ausgeschlossen hat (i.d.R. steht da einfach Geteilt mit [Name]s Freunden oder z.B. Öffentlich). Genauere Einschränkungen sieht nur der Absender.

Mehr zum Thema Freundeslisten gibt es bei Facebook Deutschland.