Sinnvoll vernetzen – Sichtbar sein im Web

Lupe, die auf ich gerichtet ist

In meinem Artikel zum Thema Personal Branding hatte ich die Frage gestellt, wie ich mich durch meine verschiedenen Webpräsenzen (Blog/Website und Social Media) sichtbar machen kann, und versprochen, meine Erfahrungen bei der Vernetzung zu beschreiben. Mittlerweile habe ich einiges davon umgesetzt. Daher möchte ich heute – erst einmal ganz grundlegend – darstellen, wie sich durch das Zusammenspiel von Website und Social-Media-Profilen die Reichweite meiner Inhalte erhöhen kann.

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Aktualisiertes e-Book: Website und Social Media richtig vernetzen

Website und Social Media richtig vernetzen

Nach über einem Jahr wurde es Zeit mein e-Book zum Thema „Website und Social Media richtig vernetzen“ auf den neuesten Stand zu bringen. So ist u.a. inzwischen der Google author tag hinfällig geworden, dafür hat aber Facebook einen eingeführt. Außerdem habe ich die Grafiken entschlackt.

Auch diese neue Version kann über die Downloadseite dieser Website dauerhaft kostenlos heruntergeladen werden. Bitte laden Sie das Dokument nicht an anderer Stelle hoch, sondern verweisen Sie immer auf folgenden Original-Downloadlink:

http://www.schwindt-pr.com/download

e-Book 'Website und Social Media richtig vernetzen' von Annette Schwindt, schwindt-pr

Rückfragen zum e-Book nehme ich gern hier in den Kommentaren entgegen. 🙂

Wie ich Instagram für schwindt-pr nutze

Privat wird Instagram schon von vielen genutzt. Geschäftlich sehe ich aber – im deutschsprachigen Bereich – wenige die Möglichkeiten der Foto-App nutzen. Zu Anfang dachte ich auch: Was kann ich da schon zeigen? Aber nach dem Eingewöhnen über die private Nutzung habe ich mehr und mehr festgestellt, dass ich öfter mal was poste, like oder kommentiere, das man genauso gut einem eigenen Profil für schwindt-pr zuordnen könnte. Daraufhin habe ich dafür ein eigenes Profil erstellt, nämlich http://instagram.com/schwindtpr:

Screenshot_2014-08-20-11-09-53

Wo finde ich die Inhalte?

Bei meiner privaten Nutzung von Instagram herrschen Foodfotos oder Selfies mit Freunden vor. Als schwindt-pr poste ich…

  • Fotos von meinem Team und mir – und zwar nicht nur offizielle wie dieses hier:

    … sondern auch welche vom „Making of“ mit unterhaltendem Charakter:
  • Fotos vom Social Media Club Bonn
  • Fotos von Besuchern oder aus Beratungen:
  • Screenshots, die ich dann auch in Blogartikeln oder Social-Media-Postings von schwindt-pr verwende – z.B. von neuen Features:…

    oder von Hangouts, an denen ich teilnehme:
  • Grafiken, die ich auch im Blog/in Social Media verwende:
  • Fotos von Ausschnitten meiner Beiträge in fremden Medien, die ich auch im Newsroom oder via Social Media poste:

Wie vernetze ich mein Instagram-Profil nach draußen?

Theoretisch könnte ich die Bilder, wenn ich sie in Instagram poste, direkt an Twitter, Facebook etc. weiterverteilen. Das mache ich aber eher selten, weil ich gern jeweils eigene oder zumindest leicht abgewandelte Beschreibungstexte poste oder das Bild ohnehin nur Teil eines Blogbeitrags ist. Technisch wäre es aber durchaus möglich. Da ich in Instagram aber keine Links – außer zu anderen Nutzern – setzen kann, kommt das für meine Zwecke nur selten in Frage.

Ansonsten sind meine Website und mein Instagram-Profil zum einen über die Verweise (Impressum in Instagram – siehe erste Abbildung oben- und Icon auf der Website) verlinkt:instagr

Außerdem ist es mit meiner Facebook-Seite verknüpft:

anderekonten

… sowie mit allen anderen Plattformen, wo dies möglich ist (Google+ Seite, YouTube-Kanal etc.)

Nutzung der Bilder im Newsroom

Zu guter letzt nutze ich Instagram auch noch im Newsroom von schwindt-pr:

instagram_newsroom

Nutzung der Bilder im Blog

Wie hier im Artikel zu sehen, können Sie Instagrambilder auch extern einbetten und so z.B. im Blog oder auf einer Website nutzen:

embed

Wie ich interagiere

Da ich wie gesagt noch ein privates Instagram-Profil habe, versuche ich, mit dem Instagram-Profil von schwindt-pr auch nur die Beiträge zu liken oder den Profilen zu folgen, die inhaltlich passen. Das betrifft dann z.B. Profile von Agenturen oder Medien, Beiträge von Medienschaffenden, die z.B. Events oder Fachliteratur zeigen, Beiträge von Unternehmen, die Instagram besonders gut nutzen, etc. Und natürlich führe ich auch Gespräche in den Kommentaren meiner Bilder und der von anderen.

Was ich mir noch angewöhnen muss, ist die konsequentere Nutzung von Hashtags. Bisher hab ich das leider oft vergessen, wenn ich nicht gerade beim #smcbn bin, wo mir der Hashtag schon in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Für Kunden

Natürlich spielt Instagram auch in meinen Beratungen eine Rolle. Viele Kunden haben Probleme, längere Textbeiträge zu schreiben, tun sich aber mit Bildern leichter. Für sie empfehle ich dann gern die Verknüpfung von Instagram zu Facebook etc. Und das entweder direkt aus Instagram oder via ifttt.

Und was bringt das jetzt?

Berechtigte Frage! Ich bin derzeit noch in der Experimentierphase, bekomme aber mehr und mehr Ideen, wie ich das Ganze immer effektiver in den Kommunikationsmix von schwindt-pr einbauen kann:

  • Unterhaltungsfaktor – Den sollte man nicht unterschätzen! Gerade die Fotos von „Hinter den Kulissen“ geben einer Sache den persönlichen Touch! Und der unterstreicht die Einzigartigkeit eines Unternehmens oder einer Personenmarke.
  • Bekanntheit – Die Zahl der Instagram-Nutzer wächst stetig und viele Menschen werden lieber über Bilder angesprochen, als über reine Textbeiträge. So werden ggf. neue Follower auf schwindt-pr aufmerksam oder trauen sich eher zu interagieren.
  • Vernetzung – (siehe oben)
  • Information– Auch wenn man bisher in Instagram keine aktiven Links nach draußen setzen kann, so kann ich doch auf Dinge hinweisen, wenn sie von Instagram aus leicht zu finden sind (Blog) oder für die es keinen Link braucht (Screenshot von etwas, das ohnehin jeder in seiner Nutzung hat).
  • Wiedererkennungswert – Manch einer fand vielleicht die Visualisierung in einem Blogpost besonders schön, würde das aber dort nicht eigens kommentieren. In Instagram kann er sie direkt liken und kommentieren.

Nutzen Sie Instagram bereits geschäftlich oder folgen Sie geschäftlichen Accounts? Bis auf die üblichen Kollegen und Agenturen, die man halt so kennt, hab ich bisher noch wenig andere passende Profile zum Folgen gefunden. Für Vorschläge bin ich daher immer offen! Umgekehrt freue ich mich naürlich auch über neue Follower unter http://instagram.com/schwindtpr. 😉

PS. Wer kein Smartphone hat oder die App nicht nutzt, der kann die Instagram-Bilder von schwindt-pr auch via Browser anschauen.

instagram_web

 

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 4: Website auffindbar machen und Impressumspflicht

In Teil 2 und Teil 3 dieser Serie haben wir betrachtet, wie die Website im Hinblick auf Social Media optimiert werden kann. Jetzt wechseln wir die Blickrichtung und kümmern uns um die Verknüpfung der Außenposten im Social Web im Richtung Website als Basis. Dabei geht es nicht nur um die Auffindbarkeit der Website als Ganzes, sondern auch um die Einhaltung der Impressumspflicht, der nicht nur Ihre Website, sondern auch Ihre Präsenzen auf Facebook und Co. unterliegen.

Facebook und Google+ bieten gegenüber anderen Diensten im Social Web noch am meisten Platz für Hintergrundinformationen im Infobereich der entsprechenden Präsenz. Aber auch hier sollte man keine Romane hinterlassen, sondern lieber einen gut auffindbaren Link zu den entsprechenden Infos auf der eigenen Website unterbringen. Das fördert zum einen den Traffic zur Website, zum anderen entschlackt es die Social-Media-Präsenz, bei der die meisten ohnehin nur auf die aktuellen Beiträge schauen.

Website und Impressum von social Media aus verlinken

Für gewöhnlich gibt es ein eigenes Formularfeld in jedem Social-Media-Profil, das nach der Website fragt. Gibt es jedoch kein davon getrenntes Feld für die Angabe eines Impressums, wird es schwierig, beides getrennt unterzubringen.

Website und Impressum von Facebook-Seiten aus verlinken

Auf Facebook-Seiten finden Sie im Infobereich sowohl ein Feld für die Angabe Ihrer Website, als auch einen eigenen Bereich für die direkte Eingabe Ihrer Impressumsinformationen, die dann über den automatisch entstehenden Link Impressum zugänglich sind:Infokasten der Facebook-Seite von schwindt-prSo kann jeder, der egal wo einen Beitrag von Ihnen sieht, über den Sprung zu Ihrer Seite in einem Klick zum Impressum gelangen. Damit ermöglicht es Ihnen Facebook nun endlich die Zwei-Klick-Regel zur Erreichbarkeit des Impressums einzuhalten.

Google+ Seite mit Website und Impressum verknüpfen

Bei Google+ ist das nicht ganz so einfach. Dort gibt es zwar die Möglichkeit, eine Webadresse direkt im Kopfbereich unterzubringen, aber dies erzeugt keinen klickbaren Link, sondern nur eine Textinformation. Außerdem können Sie hier nicht die Adresse des Impressums eintragen, da Google+ diesen Eintrag zur Verifizierung Ihrer Website verwendet:

Kopfbereich der Google+ Seite von schwindt-pr

Ruft der Besucher Ihrer Google+ Seite jedoch den Infobereich auf, dann wird dieser Link klickbar. Das Impressum muss hier getrennt untergebracht werden und das mit sprechendem Direktlink, damit nicht noch weitere Zwischenklicks nötig werden. So erreichen Sie zwar nicht die geforderten zwei Klicks, aber wenigstens drei. Besser geht es derzeit leider nicht:

Infobereich der Google+ Seite von schwindt-pr

Website und Impressum vom Twitter-Profil aus erreichbar machen

Bei Twitter gibt es nur ein Formularfeld für die Website, über das ein klickbarer Link erzeugt wird. Hier können Sie entweder den direkten Link zum Impressum eintragen oder den zu Ihrer Website. Den Direktlink zum Impressum können sie nämlich statt über das Formularfeld auch in der Bio unterbringen. Auch dort wird er klickbar und erfüllt somit die Zwei-Klick-Regel. Wichtig ist nur, dass er eindeutig identifizierbar ist (durch das Voranstellen von „Impressum:“)

Infobereich des Twitterprofils von schwindt-pr

Andere Social-Media-Präsenzen

Was andere Dienste als die großen Drei (Facebook, Google+ und Twitter) angeht, müssen Sie jeweils nachsehen, ob es nur eine Möglichkeit gibt, eine Webadresse einzutragen, die klickbar wird, oder mehrere.

Als weitere Beispiele seien hier noch Instagram und Xing genannt:

Instagram

Dort gibt es nur eine Möglichkeit, einen klickbaren Link zu erzeugen. Also sollten Sie dort den Direktlink zum Impressum eintragen:

Infobereich des Instagram-Profils von schwindt-pr

Sollte dieser Link nicht – wie im obigen Beispiel – sprechend sein (also „…/impressum“ heißen), empfiehlt es sich, den Text darüber mit „Impressum:“ zu beenden.

Xing

Auf Xing gibt es kein Formularfeld für das Eintragen der Website, Sie haben aber die Möglichkeit via RSS-Impport Ihre Blogartikel in den Newsstream Ihrer Kontakte einzuspeisen. Für Das Impressum sieht Xing einen eigenen Bereich vor. Wie genau der Impressumseintrag auf ing funktioniert, habe ich bereits hier im Blog beschrieben.

Im nächsten Teil dieser Serie wird es um das richtige Weitersagen von Beiträgen innerhalb von Facebook und Co. gehen. Diese Beiträge können von Ihrer Website (Blog) kommen, oder auch innerhalb einer Plattform oder zwischen zwei verschiedenen Social-Web-Diensten geteilt werden. Alle Teile dieser Serie erreichen Sie über die Liste am Anfang von Teil 1. Die komplette Serie kann unter http://www.schwindt-pr.com/download/ als pdf oder ePub kostenlos heruntergeladen werden.

Website und Social Media richtig vernetzen – Teil 1

Die richtige Vernetzung der eigenen Website (oder des eigenen Blogs) mit den dazugehörigen Präsenzen in den sozialen Netzwerken ist ein Thema, das leider viele vernachlässigen oder bei dem oft Fehler gemacht werden. Das hat zur Folge, dass die einzelnen Präsenzen etwas verloren für sich stehen und nicht ihre volle Wirkung entfalten können. Daher möchte ich das Thema in einer kleinen Serie* aufgreifen:

Diese Serie wird folgende Teile haben:

  1. Das Vernetzungsgeflecht von Website und Social-Media-Präsenzen
  2. Social-Media-Präsenzen von der Website aus auffindbar machen
  3. Weitersagen der eigenen Inhalte erleichtern
  4. Website von Social-Media-Präsenzen aus auffindbar machen (Impressumspflicht)
  5. Beiträge via Social Media richtig weitersagen
  6. Wiedererkennbarkeit sichern

Ihre Website ist Ihre Basis und damit Bezugspunkt für jedwede Kommunikation Ihrerseits im Web. Ihre Präsenzen auf Facebook und Co. stellen Außenposten dieser Basis dar. Über diese Außenposten können Sie für die Weiterverbreitung eigener Inhalte sorgen, Beiträge von anderen weiterempfehlen, sich informieren und diskutieren sowie Ihr Netzwerk pflegen.

Aber diese Präsenzen nur zu haben, reicht nicht. Jede einzelne von ihnen muss auch leicht auffindbar sein – egal wo der Besucher einsteigt – und alle Präsenzen zusammen sollten sinnvoll miteinander verknüpft werden.

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Der richtige Umgang mit Facebook-Freundschaftsanfragen

Wer sein Facebook-Profil mit dem von anderen vernetzen möchte, der verschickt meist eine Freundschaftsanfrage. Auf der Willkommensseite weist Facebook dabei ausdrücklich auf Folgendes hin: „Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.“ Die Bezeichnung „Menschen in deinem Leben“ ist dabei ausschlaggebender als man zunächst vielleicht denkt…

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Von der Basis zu den Außenposten: Website und Social Media richtig vernetzen

Hier kommen wie versprochen die Folien von meinem heutigen Beitrag zum fundraising2.0 camp 2013 in Köln, zu dem ich via Google Hangout zugeschaltet war. Dazu noch weiterführende Links, Reaktionen und Impressionen.

Für Feedback und Fragen stehe ich gern hier in der Basis oder in meinem Außenposten auf Facebook, Google+ und Twitter zur Verfügung. 😉 Weiterlesen →

Eine Facebook-Seite nur zu haben, reicht nicht! (rant)

Ich wollte ja schon länger mal was loswerden und nachdem Ed Wohlfahrt das Gespräch gerade drauf gebracht hat, möchte ich hier gleich mal daran anschließen:

Liebe Leute, eine Facebook-Seite nur zu haben, ist nicht genug!
Man muss auch was damit TUN!

Viele Unternehmen rennen jetzt zu Facebook, knallen da schnell-schnell eine Seite rein, verballern Geld ohne Ende für superhippe Apps und Gewinnspiele und kaufen sich Fans ein, nur „weil man da jetzt auch sein muss“. Interaktion wird nicht gewünscht, Kommentare würden sie am liebsten auch noch abstellen (geht aber nicht, ÄTSCH!) und nach dem ersten Hype („Wir sind jetzt auch auf Facebook!“) versandet das Ganze – logischerweise…

Bei Social Media (wie das Wort social eigentlich schon sagt) geht es aber gerade um Interaktion. Um KOMMUNIKATION. Um Vernetzung – und zwar gegenseitige! – und um das Weiterempfehlen von Inhalten, die man wirklich (!) gut findet. Nicht um das Faken von Weiterempfehlungen! Vernetzung bezieht sich dabei nicht nur auf das Vernetzen mit anderen Menschen (!), sondern auch auf das sinnvolle (!) Vernetzen der eigenen Kommunikationskanäle untereinander.

Eine Facebook-Seite wird nicht gut bloß dadurch, dass sie hohe Fanzahlen hat. Schon gar nicht, wenn diese Fans nicht interagieren. Sie wird nicht gut bloß weil man eine geile blinkende App hat, über die mal zwei Tage geredet wird und dann nicht mehr.

Eine Facebook-Seite ist dann gut, wenn sie

  • sinnvoll mit den übrigen Kommunikationskanälen dessen vernetzt ist, den sie repräsentiert (das spart im Übrigen auch einiges an Betreuungsaufwand)
  • eine organisch wachsende Fangemeinde hat (die Betonung liegt hier auf organisch – ACHTUNG langfristiges Denken gefragt! – und auf der Community nicht auf der Fanzahl!)
  • den Fans die Möglichkeit gibt, sich aktiv einzubringen (Fragen stellen, diskutieren – ACHTUNG Interaktion!)
  • den Fans einen stetigen Mehrwert bietet und somit
  • die Fans langfristig bindet

Denn eine Facebook-Seite ist eine Dialog-Plattform,
kein Einweg-Werbekanal!